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Die US-Diözese Salt-Lake-City verzeichnet jedes Jahr hunderte neue Mitglieder

vor 59 Minuten in Weltkirche, keine Lesermeinung
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Viele dieser Konvertiten kommen von den Mormonen her – Ein Wechsel vom „Gehorsam“ zur „Gnade“


Salt-Lake-City (kath.net/pl) Jedes Jahr treten Tausende Amerikaner – und Hunderte Bewohner von Utah – zur katholischen Kirche über, der größten christlichen Glaubensgemeinschaft der Welt. Das berichtet der „Salt Lake Tribune“. Die Diözese Salt Lake City verzeichnet jährlich Hunderte neue Mitglieder. Viele ehemalige Mitglieder der „Heiligen der Letzten Tage“ (Mormonen) beschreiben den Wechsel als Übergang von strengen Regeln zu einem Leben in Gottes Gnade – und finden dort den Frieden, den sie lange gesucht haben. 

Der „Salt Lake Tribune“ schildert als allgemein: „Als eine der ältesten Institutionen der westlichen Welt blickt die römisch-katholische Kirche auf eine rund 2.000-jährige Geschichte zurück. Mit weltweit mehr als 1,4 Milliarden Gläubigen – so die Angaben des Vatikans – ist sie die größte christliche Glaubensgemeinschaft der Welt und eine der größten in den USA. Laut einer Umfrage des Pew Research Center machen Konvertiten zum Katholizismus 1,5 % aller Erwachsenen in den USA aus, was etwa 4 Millionen Amerikanern entspricht.“ Dabei stellen Konvertiten inzwischen „8 % aller US-Katholiken. Die übrigen 92 % sind ‚Katholiken von Geburt an‘ [„Cradle Catholics“], die in diesem Glauben aufgewachsen sind und sich auch heute noch mit ihm identifizieren. Die Zahl der neuen Konvertiten wächst stetig.“ Die regionale Zeitung stellt anhand mehrerer Lebenswege vor, wie und warum man katholisch werden kann.


Hintergrund: Die Mormonen sind eine 1830 von Joseph Smith gegründete Religionsgemeinschaft, die neben der christlichen Bibel auch das Buch Mormon zu ihren heiligen Schriften zählt und deshalb nicht ökumenefähig ist. Rund die Hälfte der Bewohner des Bundesstaates Utah zählt zu den Mitgliedern dieser Sekte, dadurch prägen die Werte und Vorstellungen der Mormonen das Leben in Utah spürbar.


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