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Ein Rosenkranz aus Bethlehem für die Jugend

26. Jänner 2019 in Jugend, 3 Lesermeinungen
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„Kirche in Not“ unterstützt Aktion beim Weltjugendtag in Panama


München-Wien (kath.net/KIN) Die weltweite Päpstliche Stiftung „Kirche in Not“ gehört zu den Sponsoren eines besonderen geistlichen Reisebegleiters beim Weltjugendtag in Panama: In jedem Pilgerrucksack für die Teilnehmer befindet sich ein Rosenkranz aus Holz. Er wurde von Christen aus Bethlehem gefertigt und kann auch als Armband getragen werden. Das Olivenholz stammt ebenfalls aus dem Heiligen Land.

„Der Rosenkranz wurde von Menschen aus der Geburtsstadt Jesu gefertigt, die von gewaltsamen Spannungen heimgesucht wird, aber auch Hoffnungsträgerin ist“, erklärte Bischof Peter Bürcher. Der gebürtige Schweizer hat das Projekt ins Leben gerufen; Caritas Jerusalem und insgesamt zehn Unterstützerorganisationen haben es umgesetzt. Bürcher war bis 2015 Bischof im isländischen Reykjavik.


200 Familien können ein Jahr überleben

Christen aus der Region Bethlehem haben für den Weltjugendtag eine Million Rosenkränze in Handarbeit hergestellt. Junge Arbeitslose, Gefangene, Flüchtlinge und Familien hatten dadurch monatelang Arbeit. Mit dem erhaltenen Lohn können 200 Familien ein Jahr überleben, teilte Caritas Jerusalem mit. „Statt die Rosenkränze billig zu kaufen, haben wir so ein aktives Zeichen der Solidarität mit den Menschen im Heiligen Land gesetzt“, sagte Bischof Bürcher.

Neben der Rosenkranzaktion hat „Kirche in Not“ weitere Projekte im Zusammenhang mit dem Weltjugendtag unterstützt: Reisekostenzuschüsse unter anderem für Jugendliche aus Israel, Kuba und Albanien, geistliche Vorbereitungstreffen, die Verbreitung des Jugendkatechismus YOUCAT und anderes mehr. Die YOUCAT-Stiftung, die zu „Kirche in Not“ gehört, bietet den Jugendlichen aus aller Welt auch den „Docat“ an, zum Beispiel in Form einer App. Der „Docat“ stellt die katholische Soziallehre vor und ermutigt zum gesellschaftlichen Engagement.

Der Weltjugendtag in Panama-Stadt dauert von 22. bis 27. Januar. Eine halbe Million Pilger werden erwartet. Das Motto des Treffens lautet: „Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie Du gesagt hast“ (Lk 1,38). Papst Franziskus kommt am 24. Januar nach Panama.

Foto: Die verpackten Rosenkränze für die Pilgerrucksäcke mit dem Bild von Papst Franziskus © Caritas Jerusalem


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Lesermeinungen

 Rosenzweig 27. Jänner 2019 

Danke- werter @Diadochus..

-
für Ihre wertvollen Gedanken zum Rosenkranz- spez. zum jetzigen WJT u. dem so passenden Motto:
"Siehe ich bin die Magd des HERRN.."
-
Beten wir- dass der Rkrz. mit jeder AVE-Perle, die die Jugendl. beten mögen, ein Schritt auf JESUS zu- quasi Himmelleiter werde, wie Sie treffend schreiben!
Und wenn dann JEDER mögl. täglich treu u. wär`s ein Gesätz, so an der Hand der Gottesmutter betet- wird MARIA sicher JENE durch ihre kostb.Jugendjahre zur Chritsl. Reife u. lebendigen Glauben führen können..!

In diesem Anliegen u. tägl. Rkrz-Gebet verbunden..!
-
Dankend auch ergänzen:
Vielmals "Vergelt`s Gott"- Kirche in Not für diese großartige/segensreiche Aktion- zugleich für die Christen in Bethlehem!


2
 
 Diadochus 26. Jänner 2019 
 

Himmelsleiter

Vielen Dank an Kirche in Not. Damit ist beiden geholfen, den Christen in Bethlehem und den Jugendlichen auf dem Weltjugendtag. Ein Rosenkranz ist das schönste Geschenk für Jugendliche. Er ist tausendmal wertvoller als ein I-Phone und passt gut zu dem Motto des Weltjugendtages. Eine einzelne Perle ist schon wertvoller als ein Diamant. Jede Perle ist ein kleiner Schritt zu Jesus in den Himmel. Ein Rosenkranz ist quasi eine Himmelsleiter. Die Herkunft aus der Geburtsstadt Jesu macht ihn umso wertvoller. Mit so einem Geschenk hat sich der Weg nach Panama auf jeden Fall gelohnt. Nochmals vielen Dank an Kirche in Not. Auch viele Seelen leiden Not.


3
 
 winthir 26. Jänner 2019 

Super Idee!

ich kenne die Lage der Christen in Bethlehem (ich war selbst dort zu Gast).


4
 

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