Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  3. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  4. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
  5. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  6. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  7. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  8. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  9. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  10. 2025 wurden 46 römisch-katholische Kirchen und Kapellen in Deutschland profaniert
  11. Menschenrecht auf Abtreibung?
  12. Direkt nach dem Jahreswechsel brannte die Amsterdamer Vondelkirche lichterloh
  13. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  14. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  15. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt

Gebetshaus Augsburg reagiert mit Stellungnahme auf ARD-Doku „Die hippen Missionare“

19. Dezember 2025 in Deutschland, 30 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Den Vorwurf ‚toxischer Spiritualität‘ weisen wir entschieden zurück. Es ist bezeichnend, dass die Redakteure trotz zweijähriger Recherchearbeit keinen handfesten Beweis für irgendetwas ‚Toxisches‘ erbringen konnten“ - VIDEO


Augsburg (kath.net) Das öffentlich-rechtliche Fernsehen hat eine Dokumentation gegen katholische Christen aus dem Umfeld der charismatischen Erneuerung veröffentlicht. Schon mit dem Titel dieser Doku wird ihre Grundrichtung offen gelegt: „Die hippen Missionare – Mit Jesus gegen die Freiheit?“ Drei Gemeinschaften werden direkt vorgestellt: Das Gebetshaus um Johannes Hartl, die Loretto Gemeinschaft, und die amerikanischen FOCUS-Missionare, seitens der Bischöfe wird etwa der Passauer Bischof Stefan Oster kritisiert. 

Kritisiert wird von der ARD-Doku das angeblich „polarisierende Wirken“ dieser Gemeinschaften. Und der Begleittext zur Doku warnt sogar gleich im ersten Abschnitt: „Hinter der hippen Instagram-Fassade zeigen sich auch erzkonservative bis reaktionäre Botschaften.“ Dabei sei etwa ein „besonderes Anliegen“ von Johannes Hartl: „Ehe und Familie. Frauen sollen wieder mehr Kinder bekommen, Männer wieder Führungsstärke zeigen. Queere Beziehungen passen nicht in sein Familienbild.“


Das Gebetshaus Augsburg hat nun eine Stellungnahme dazu veröffentlicht:

Eine kurze Stellungnahme zur ARD-Doku „Die hippen Missionare“

1. Kritik an unserer Arbeit ist völlig legitim und wir nehmen sie sehr ernst. Die Dokumentation empfinden wir jedoch als einseitig. 

2. Den Vorwurf „toxischer Spiritualität“ weisen wir entschieden zurück. Es ist bezeichnend, dass die Redakteure trotz zweijähriger Recherchearbeit keinen handfesten Beweis für irgendetwas „Toxisches“ erbringen konnten. 

3. Im Gebetshaus haben im Laufe der Jahre an die 1000 Personen Jüngerschaftsschulen besucht, Zehntausende an Konferenzen teilgenommen. In der Doku kommt eine einzige Person vor, die von kritischen Erfahrungen berichtet. Diese waren im Jahr 2017 im Zuge eines sehr kurzen Aufenthalts und die Kritikpunkte beziehen sich ausschließlich auf Formulierungen. 

4. Die von der „Aussteigerin“ berichteten Erfahrungen nehmen wir sehr ernst. Für das Gebetshaus gilt aber: 
- ein Konzept von Gehorsam, das der Autonomie oder persönlichen Moralvorstellungen widerspricht, lehnen wir komplett ab, es widerspricht unserer Theologie
- im Gebetshaus wird nicht „gegen Dämonen“ gebetet, sondern dass Gottes guter Wille geschieht
- dass Sünde Krankheiten verursache, gehört nicht zu Lehraussagen des Gebetshauses 

5. Nachdem die Erfahrungen der „Aussteigerin“ mehr als 8 Jahre zurückliegen und die von ihr zitierten Mitarbeiter schon mindestens 5 Jahre nicht mehr im Gebetshaus arbeiten, fällt uns eine genauere Prüfung schwer. Wir bedauern sehr, dass ihre Erfahrungen im Gebetshaus nicht nur positiv waren. 

6. Im Gebetshaus findet keine „toxische Spiritualität“ statt. Unser ausführliches Schutzkonzept vor spirituellem und Machtmissbrauch kann auf unserer Homepage eingesehen werden. Unsere Mitarbeiter werden danach geschult.  

7. Es gibt weder finanzielle noch organisatorische Verbindungen zwischen dem Gebetshaus und irgendwelchen in den USA tätigen politischen oder religiösen Gruppierungen. 

8. Die Preise für Schulungen und Veranstaltungen decken die real entstehenden Kosten. Da wir keine staatlichen oder kirchlichen Gelder erhalten, trägt das Gebetshaus sich durch Spenden und muss alle Schulungen und Veranstaltungen möglichst kostendeckend anbieten.

Auch Johannes Hartl hat bereits ein Video mit einer humorvollen Stellungnahmeveröffentlicht:

Archivfoto: Johannes Hartl bei einer Mehr-Konferenz (c) Gebetshaus Augsburg


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Steve Acker 22. Dezember 2025 
 

PvW zu Ihren Punkten

1. ich bestreite dass die MEHR eine  freikirchliche Show-, Event- und Gefühlskirche ist.
Warum sollte die MEHR nicht mit der katholischen Kirche vereinbar sein ? Es gibt
verschiedene Formen der Frömmigkekt. Jedem das was ihm am meisten liegt.
2. Nein. Es bleibt katholisch. Integraler Bestandteil sind Heilige Messe, Beichtgelegenheit.
Eucharistische Anbetung. Siehe auch das Interview mit Hartl vom 1.12
"Wir glauben nicht an eine Ökumene der Vermischung, sondern der versöhnten Verschiedenheit"

3. Nein. Auch ein brillant redender Laie kann keinen Priester ersetzen, kann keine Sakramente spenden. Siehe auch Antwort zu 2.
4. Was verstehen Sie unter bürgerlicher Lebensleistung ? Mehrung materiellem Wohlstands ? Das kann niemals gut römisch-katholische Kultur sein.
Vielmehr heisst es doch: Schafft euch Schätze im Himmel.
Wir sind gerufen Zeugnis zu geben, zu evangelisieren, Menschen zu helfen zu Gott zu finden.
Genau das macht das Gebetshaus.
Und es trägt Frucht. Und das ist was zählt.


2
 
 JP2B16 21. Dezember 2025 
 

"Gehirnwäsche" durch die ARD als Ergebnis von Projektion eigenen falschen Tuns

Zeuge des Niveaus, auf das sich die ARD inzwischen herabgelassen hat, bzw. das ihre Macher den Zuschauern und Studio-Gästen zumutet, konnte jeder werden, der sich das Format "Die 100 - Was Deutschland bewegt" vergangenen Mo., 15.12. antat. Ja "antuen" ist hier das passende Verb, denn es war für eine normal vernunftbegabte Person kaum zu ertragen. Der Moderator Ralph Caspers, Vielen von der "Die Sendung mit der Maus" als Erklärer bekannt, forderte die 100 Teilnehmer auf, "Scho-ko-Kuss" inbrünstig und vereint zu buchstabieren, dann "Pap-ri-ka-Schnit-zel", gleich einem Drill-Unteroffizier beim Militär. Und die Teilnehmer erniedrigten sich in nicht für möglich gehaltener, geradezu erschreckender Weise und sprachen diesem "Kaspar" im unterwürfigsten Gehorsam nach. Eindrücklicher konnte Gehirnwäsche durch den ÖRR wohl kaum noch demonstriert werden. Da ergreift man natürlich gerne die Flucht nach vorne und klagt andere für eben selbiges Tun an. Projektion nennt das die Psychologie.


2
 
 PvW 21. Dezember 2025 
 

sachliches Contra

@jabberwocky @ naiverkatholik:

Hartls Niveau-Anspruch, daß sich Christen zum "Affen" machen sollen, ist selbstredend. Daher ist auch die Metapher "Woodstock-Hippies" (die "hippen Missionare") sachlich legitim, wenn es auch zeitgeistig befindlich aufgenommen werden mag.

Mehr gibt es sachlich nicht dazu zu sagen, alles andere scheint hier eher als befindliche Replik, denn sachlichen Einwand.

Zum Bischof: Der Bischof definiert nicht das Lehramt der Kirche, sondern nimmt seine pastoralen Leitungsaufgaben in seiner Diözese wahr. Daher kann auch er mitunter Initiativen unterstützen, die doch auch kritisch im Sinne der Hermeneutik der Kontinuität zu hinterfragen wären. Nichts ist daher per se "sakrosankt" , nur weil der Bischof dort ist. So ist der usus romanus catholicus in 2000 Jahren Kirchengeschichte.


4
 
 Steve Acker 21. Dezember 2025 
 

Pv'W

wir sind alle aufgerufen von Gott Zeugnis zu geben, und Menschen zu helfen, zu Gott zu finden.
Genau das tut das Gebetshaus, und es trägt Frucht.
Das ist ,was zählt.


2
 
 jabberwocky 21. Dezember 2025 

@PvW

Denken Sie wirklich, daß es Jesus Christus wohlgefällig ist, wenn Sie als Christ andere Christen angreifen, die ihr Leben in den Dienste Jesu gestellt haben, der für uns alle sein Blut vergossen hat?
Vielleicht fangen Sie mit der geforderten Selbstkritik mal bei sich selber an.


4
 
 naiverkatholik 21. Dezember 2025 
 

Lieber PvW! Schärfster Einspruch! Bischof unterstützt Gebetshaus sehr eng.

Lieber oder liebe PvW!
Schärfster Einspruch! Auch soll Ihr beleidigender Kommentar (Katholische Woodstock-Hippies und selbst ernannte Missioners) nicht als letzter in der Liste stehen bleiben. Es ist auch eine Beleidigung des Bischofs von Augsburg. Der hält engen Kontakt zum Gebetshaus. Der feiert mit seinem Stab die Heilige Messe in der Mehr-Konferenz mit den vielen Tausend. Hartl sucht ausdrücklich Einheit mit dem Amt. Katholisch ist dass Zusammenbinden von Amtspriestertum und Taufpriestertum. Wer hier nicht erkennt, dass Gott der katholischen Kirche und allen ein Geschenk macht gerade in Zeiten des schwächelnden Amtspriestertums, ist blinder als ein Huhn. Noch nicht einmal die "ewige" eucharistische Anbetung im Gebetshaus scheint dem voreingenommenen und einseitigen Interpreten der katholischen Tradition (=PvW) ein Pluspunkt wert zu sein.


3
 
 PvW 20. Dezember 2025 
 

Selbstkritik im Licht der Hermeneutik römisch-katholischer Tradition wäre ratsam

Lassen wir einmal die übliche Linkspropaganda des ARD-Beitrags beiseite und betrachten wir diese "Erneuerungsbewegungen" im Licht der römisch-katholischen Tradition im Geiste von Papst Benedikts Hermeneutik:

1. Ist diese freikirchliche Show-, Event- und Gefühlskirche mit 2000 Jahren würdiger Gebetstradition, Formalgebet und weihevoller Liturgie vereinbar?

2. Wird hier nicht zu sehr die Grenze zur Beliebigkeit mit evangelikalen Freikirchen überschritten`?

3. Ist nicht die Rolle der sich selbst inzenierenden und davon auch lebenden "Laien" mit dem ordinierten katholischen Priestertum, dem auch die Seelsorge qua Weihe obliegt, zu sehr im Wettstreit?

4. Ist es nicht gut römisch-katholische Kultur, daß Katholiken, insbesonders jene, die eine Famiile begründen, eine bürgerliche Lebensleistung bringen, anstatt sich als "Laienprediger" wie katholische Woodstock-Hippies mit Almosenbettelei aushalten zu lassen? Diese selbsternannten "Preachers" und "Missioners" sind zu hinterfragen!


4
 
 persona 20. Dezember 2025 
 

Ideologisch vergiftet

...das muss man bei manchen Zeitgenossen feststellen.


3
 
 Heiligenverehrer 20. Dezember 2025 
 

Bestärkt

Ich bekomme durch solche Dokus immer Anregungen, mich mit Gruppierungen näher zu beschäftigen und ggf. deren YouTube-Kanäle zu abonnieren! Das ist sicher nicht die Intention des ÖRR! Danke dafür! #18,36€


4
 
 Stephanus1999 20. Dezember 2025 
 

Die Vernichtungsmaschine

Zuerst möchte ich sagen, die Art des Gottesdienstes im Gemeindehaus Augsburg ist nicht mein Geschmack. Ich habe mir mehrere Gottesdienste auf YouTube angeschaut. Aber ich denke: Wir müssen großzügig sein. Wenn es anderen hilft, halte ich das aus. Inhaltlich ist dort vieles in Ordnung.
Was jedoch die Dokumentation betrifft, so empfinde ich sie als eine typische Vernichtungsmaschine: Sie verzerrt, verunsichert und schürt Angst. Leider gibt es noch immer Menschen, die an solche Propagandamethoden glauben.
Für mich ist das alles in klassischer propagandistischer Weise gemacht.
Was mir dabei wirklich Sorgen macht, sind die Seelen der Autoren und der Menschen, die im Fernsehen auftreten. Hier wird bewusst gespalten. Ich empfinde das als bewusste antichristliche Propaganda, noch dazu kurz vor Weihnachten.
Das ist eine schwere Sünde, die sie eines Tages verantworten müssen. Gerade deshalb sollten wir für diese Menschen beten.


5
 
 SarahK 19. Dezember 2025 
 

@jabberwocky: kann man so sehen, muss ich aber nicht

Ich finde den Vergleich sehr schlecht.
Davids Tanz in 2. Samuel 6 ist eine einmalige, erzählerische Handlung in einem konkreten heilsgeschichtlichen Kontext, keine allgemeine Handlungsanweisung oder geistliche Maxime. Er hat es in Demut gemacht und in Demut geantwortet und auch im Hinweis auf seines Vorzugs vor Saul bleibt er hier - an dieser Stelle - dankbar und demütig und äußert es nur zu Michal.


0
 
 lesa 19. Dezember 2025 

Der Neid des Teufels

Sie sind im Notstand, weil ihnen er Glaube noch fehlt. So muss man es zunichtemachen.
Arme Menschen. Sie könnten doch einfach still sein, dazu wenn sie nicht wissen, was anfangen mit der Veranstaltung. Es gibt genug anderes zu berichten.


3
 
 Versusdeum 19. Dezember 2025 
 

Islam hip. Christentum bäh

Wäre das nicht die Realität im eigenen Land, sondern wie früher irgendwo in einer Bananenrepublik, könnte man das als interessante Feldstudie betrachten. Sind die wirklich so ideologisch verbohrt, komplett blind und taub oder sogar bereits sind unterwandert (so wie Güner Balci im Fall der SPD warnte)? Dass die allerwenigsten Sprenggläubigen Christen sind, sollte jedenfalls mittlerweile jeder mitbekommen haben, der bis drei zählen kann. Denn auch die beiden am WE in D verhafteten Terrorzellen vom Wochenende waren ebenso die "üblichen Verdächtigen", wie die Attentäter von Sydney.


4
 
 gebsy 19. Dezember 2025 

Es ist ja wirklich nicht einfach,

etwas zu dokumentieren, was nicht gekannt und gelebt wird.
Was daraus geworden ist, kann doch nur Mitleid wecken ...


1
 
 Paddel 19. Dezember 2025 

Ein Voluntariat

ist normal nicht "sehr kurz", es sei denn, die Dame hat abgebrochen?
Logisch, die ARD bauscht hier (auch auf Kosten dieser Dame?...hics!) auf. Warum muss sowas öffentlich gemacht werden? Da stecken unlautere Interessen dahinter. Allerdings ist auch beim Gebetshaus nicht alles Gold was glänzt. Genauso wie im Schiff Petri auch und ja wie bei jedem Menschen .
Bei solchen Medien findet man jedoch keine Gerechtigkeit. Das ist der falsche Weg.


0
 
 beertje 19. Dezember 2025 
 

Wahrheit ist fundamental und radikal: dagegen hat so manche Lüge eben keinen Bestand! Und konservativ? Ja, sie ändert sich nicht ....


4
 
 naiverkatholik 19. Dezember 2025 
 

missionarische Hochschulgemeinde ungewohnt und unerwünscht

Habe einige Ausschnitte gesehen. Eine Pastoralreferentin kam vor. Sie erzählte, wie schön das früher an der Kath. Hochschulgemneinde war. Sprach negativ über die so genannten "Missionare". Wahrscheinlich gibt ees unter den "Missionaren" auch welche, die sich an der Rolle festhalten, so dass ihre persönliche individuelle menschliche Art etwas kurz kommt. ABER: Aller Wahrscheinlichkeit nach spielte "früher" in den so genannten tollen KHG-Zeit die missionarische Dimension eine stark untergeordnete Rolle, vielleicht gar keine.Es war sicher nett damals, aber nicht missionarisch. Dass Kirche offensiv und aktiv Botschaft verbreitet, auch in Worten Rechenschaft vom Glauben gibt, das ist für frühere PRin scheinbar ungewohnt bis unerwünscht.


6
 
 jabberwocky 19. Dezember 2025 

@gianna, @SarahK, zum Affen machen…

Als ich das mit dem Affen las und im Video hörte, kam mir sofort an 2.Sam 6, 14 ff in den Sinn (eine meiner Lieblingsstellen in der Hl. Schrift). Dort wird beschrieben, wie König David vor der Bundeslade mit ganzer Hingabe tanzte, und als Michal sah, wie er tanzte und hüpfte, ihn dafür verachtete. Michal begrüßte David mit Spott, wie „würdevoll“ er sich benommen hat und sich bloßgestellt hat vor den Augen der Mägde wie sich nur einer vom Gesindel bloßstellen kann.
Davids Antwort: „Vor dem Herrn habe ich getanzt. Für ihn will ich mich gern noch geringer machen als diesmal und in meinen eigenen Augen niedrig erscheinen.“
Liebe Gebetshaus-Missionare: Wenn der Staatsfunk Euch kritisiert, habt Ihr vieles richtig gemacht.


11
 
 kleingläubiger 19. Dezember 2025 
 

Findet gerade eine konzertierte Aktion des ÖR gegen die Kirche statt? Auch Monitor warnte vor kurzem vor „reaktionären“ Christen.


8
 
 Rolando 19. Dezember 2025 
 

Beste Werbung

ARD ist nicht in der Lage das Gebetshaus zu kritisiern, die tun es weil sie nicht davon verstehen. Das mit der sog. Aussteigerin kann eine Art Unterwanderung sein, um dann scheinbar glaubhafte Kritik vorzubringen, was nach Jahren nicht mehr nachprüfbar ist. So wird es oft gemacht, ist auch im sog. Mißbrauchskandal so. Ja, es hat Fälle gegeben, aber auch viel Zusammengereimtes, was nach Jahren nicht nachprüfbar ist.
Bei uns war mal eine Delegation von der örtlichen Zeitung, sie machten ein sog. TÜV für die Gottesdienste, evang. und kath. es ging nach dem Wohlfühlprinzip, vom Hl. Meßopfer hat keiner was verstanden, war absoluter Schwachsinn, aber groß in der Zeitung.


3
 
 Karlmaria 19. Dezember 2025 

Das Gebetshaus kann doch froh sein wegen der kostenlosen Werbung

Zitat: „Ehe und Familie. Frauen sollen wieder mehr Kinder bekommen, Männer wieder Führungsstärke zeigen. Queere Beziehungen passen nicht in sein Familienbild.“
Das stimmt doch alles voll und ganz und da kann man doch froh sein dass es kostenlose Werbung dafür gibt. Ich würde noch die Abtreibung hinzufügen. Für das Leben hat die ARD leider keine Werbung gemacht. Da haben die Journalisten vielleicht an die Erfahrungen in den USA gedacht: Da haben die Abtreiber immer ganz schlecht ausgesehen. Das hat sich fast immer zu einer Werbeveranstaltung für das Leben entwickelt. Bei den anderen Themen über Familie und Ehe könnte sich das auch so entwickeln. Da haben die Journalisten beschlossen lieber über das Thema zu schweigen. Es geht vor allem darum die Entmutigung und das Schweigen mit Gottes Hilfe zu durchbrechen!


4
 
 SarahK 19. Dezember 2025 
 

Über die MSM braucht man wohl spätestens seit Corona nicht mehr sprechen

…die erledigen sich ja selbst.
Aber ich finde bzw habe in den letzten 6 Monaten im privaten Umfeld gelernt, wenn man sich verteidigt und nicht einfach über Ankläger lacht, dann sollte man sein Gewissen weiter und weiter erforschen. Vielleicht ist nicht die konkrete “Anklage” richtig, meistens ganz bestimmt nicht, jedenfalls war es so bei mir, sicher liegt aber noch irgendwas im Verborgenen was Heilung oder Lösung oder sogar Heiligung bedarf. Und ja ich bin bei Gianna wenn man sich zum Affen macht in der Nachfolge Christi da stimmt was nicht, es ist eine Frage der Perspektive.


0
 
 Steve Acker 19. Dezember 2025 
 

Öffentl. rechtl Fernsehen, wie nicht anders zu erwarten

man täusche sich nicht. Auch der bayrische Rundfunk ist total links

Was mich ärgert, ist dass ich für diesen Mist gezwungen werde zu zahlen


9
 
 Versusdeum 19. Dezember 2025 
 

Das ist keine Doku

Das ist bestenfalls tendenziöses Dokutainment zur Selbstbestätigung der woken Blase und zum Pflegen eines seit Jahrzehnten nur noch eingebildeten Feindbildes. Es wäre hilfreicher, wenn sich die Diener der sie alimentierenden Gebührenzahler an die wahren Gefahren für nicht nur "unsere", sondern für die Demokratie und unser aller Zukunft generell herantrauen würden. Aber solange "Haltungsjournalismus" Fakten zu Fake News erklärt, sobald sie auch nur "den Falschen nutzen" könnten, muss sich die "vierte Gewalt" über mangelndes Vertrauen in ihre Arbeit nicht zu wundern.


9
 
 ottokar 19. Dezember 2025 
 

Schande über das Bayerische Fernsehen!!

Dieser Sender verfolgt nicht nur unseren katholischen Glauben, er stellt ihn konstant als lächerlich, als reaktionär, als hinterwäldlerisch hin.Nein, auch politisch wird uns von der preisgekrönten Frau von der Thann täglich eingetrichtert, dass Israel einen Genozid in Gaza verübt, wodurch sie den immer stärker sich ausbreitenden Antisemitismus anheizt. Nie berichtet sie, dass Israel von Völkern umgeben ist, deren Staatsraison die Auslöschung Israels ist.


8
 
 Jörgen 19. Dezember 2025 
 

Es ist für mich so, wie wenn jemand einen Text rezensiert, dessen Sprache er nicht mächtig ist.
Was soll da herauskommen?


7
 
 bereschit 19. Dezember 2025 
 

„hippe Missionare” ARD-Sendung

Bei denen ist im wahrsten Sinne des Wortes der Teufel los!


4
 
 tarsus 19. Dezember 2025 
 

Eigentor des bayerischen Fernsehens

Mit der "Dokumentation: Die hippen Missionare" hat das bay. Fernsehen ein grandioses Eigentor sich geschossen. Wenn man konzenntriert diese Sendung verfolgt hat, dann komme ich zu dem Resultat, daß die Redakteure kein fundiertes Wissen von Theologie, Christentum, Katholische Kirche, Charismatische Bewegungen etc. besitzen. Als Beispiel sei das wertvolle Rosenkranzgebet genannt. Es wurde als reakrionär dargestellt. Die Sendung beinhaltet 45min nichts als Häme gegen die katholische Kirche und ihrer Mitglieder. Möge der Dreifaltige Gott auf die Fürsprache der seeligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria und allen Heiligen schützend seine Hand über uns halten.


9
 
 Uwe Lay 19. Dezember 2025 
 

Über die Feindschaft wider die christliche Religion

Wäre das Gebetshaus Augsburg ein islamistisches Zentrum, nie hätte dann die ARD so dagegen polemisiert. Außerdem werden unter dem Format "Doku" meist reine Agitations- und Propagandasendungen verkauft.
Uwe Lay Pro Theol Blogspot


10
 
 gianna 19. Dezember 2025 
 

Ich finde nicht, dass man sich als Christ ein bisschen zum Affen machen kann! Was sagen die weltweit verfolgten Christen dazu?


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gebetshaus Augsburg

  1. Ich bin Staatsanwältin – und ich bete
  2. "Der Wind dreht sich. Es gibt immer mehr Menschen, die sich die Frage nach Gott stellen"
  3. "Der Herr ist wirklich in diesen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig"
  4. „Ich fragte mich: Welche Drogen hat er jetzt genommen?“
  5. "Finde heraus wie Gott ist und sag ihm das. Bleib nicht nur stehen beim Denken"
  6. „Freude – Das gigantische Geheimnis des Christen“
  7. Wenn das 'Drehbuch' schon vorher feststeht

Medien

  1. Wenn das 'Drehbuch' schon vorher feststeht
  2. Kardinal Müller: „Von Anfang an ist Radio Maryja zu einer Stimme in dieser modernen Wüste geworden“
  3. „Ich wünsche mir gebildete Laien!“ – Newman hätte Martin Lohmann als Beispiel genommen
  4. "Hassprediger und Hofnarr"
  5. Die BBC hatte eine Trump-Rede gezielt frisiert, so dass sie zum angeblichen Gewaltaufruf wurde
  6. Skandal: ZDF bestätigt, dass langjähriger palästinischer Mitarbeiter der Hamas angehörte
  7. WELT-Reporter Bojanowski: Die Welt ist viel besser, als behauptet wird






Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  4. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  7. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  8. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  9. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  10. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt
  11. Ein Frühstück für den Verleugner
  12. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  13. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  14. „Wenn wir mit Papst Benedikt XVI. diesen tiefen Ernst unserer Taufe realisieren…“
  15. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz