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Satanisten-Opfer nimmt letzte Hürde zur Seligsprechung

22. Juni 2020 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
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Ordensfrau Laura Mainetti war von drei jungen Frauen bei einem Ritual erstochen worden


Vatikanstadt  (kath.net/KAP) Im Seligsprechungsprozess der von Satanisten ermordeten Ordensfrau Maria Laura Mainetti ist die letzte Hürde genommen worden. Wie der Vatikan am Wochenende mitteilte, erkannte Papst Franziskus das Martyrium der Italienerin an. Der Weg zur Seligsprechung ist damit frei. Die 60 Jahre alte Ordensfrau aus Chiavenna war im Jahr 2000 von drei jungen Frauen bei einem satanistischen Ritual mit 19 Messerstichen getötet worden. Die Diözese Como eröffnete im Oktober 2005 das Seligsprechungsverfahren. In dessen Verlauf wurden Dutzende Zeugen gehört, darunter auch die drei Täterinnen. Sie gaben an, Mainetti habe ihnen vor dem Tod vergeben. Die zur Tatzeit minderjährigen Frauen wurden in verschiedenen Prozessen zu Haftstrafen von achteinhalb Jahren bis zwölf Jahren und vier Monaten verurteilt. Später erhielten sie Strafnachlass.


 

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


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