Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  5. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  6. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  9. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  10. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  11. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  12. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  13. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  14. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert
  15. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“

Trauer um "Stimme des Papstes" P. Bernd Hagenkord

26. Juli 2021 in Chronik, 28 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Jesuit und früherer Leiter der deutschsprachigen Abteilung von Radio Vatikan im 53. Lebensjahr an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben


München (kath.net/KAP) Der auch in Österreich bekannte Jesuitenpater Bernd Hagenkord ist tot. Der deutsche Journalist und Ordensmann starb am Montag an den Folgen einer Krebserkrankung im Alter von 52 Jahren in München, wie seine Gemeinschaft mitteilte. Hagenkord hatte ab 2009 die deutschsprachige Abteilung von Radio Vatikan geleitet. 2017 übernahm er den Posten des Leitenden Redakteurs im mehrsprachigen vatikanischen Online-Nachrichtenportal "Vatican News". 2019 kehrte er nach Deutschland zurück, wurde in München Leiter eines großen Hauses der Jesuiten und war zuletzt geistlicher Begleiter der Reformdebatte der katholischen Kirche in Deutschland, des Synodalen Weges.


In einem Nachruf würdigte der Jesuitenorden Hagenkords "waches Interesse für Reflexion und Diskussion über aktuelle Geschehnisse in der Kirche und der Welt", die für alle bereichernd gewesen sei. Im Vatikan habe einen "moderneren Kommunikationsapparat" hinterlassen und sei von seinen Kollegen als Mitarbeiter und Vorgesetzter "außerordentlich geschätzt und respektiert" worden. Er habe weit über den Jesuitenorden hinaus gewirkt und viele Menschen beeindruckt - durch "tiefen und unverfälschten Glauben" ebenso wie durch "messerscharfen Verstand, seine ignatianische Analytik und sein umfassendes Wissen. Den einen wird sein liebevolles und fürsorgendes Wesen fehlen, den anderen sein feinsinniger und zuweilen doch so beißender Witz".

Bernd Hagenkord wurde am 4. Oktober 1968 im deutschen Hamm geboren. Er trat 1992 in den Jesuitenorden ein, wurde zehn Jahre später in Köln zum Priester geweiht. Er studierte Journalismus, Geschichte, Philosophie und Theologie in Gießen, Hamburg, München und London, arbeitete dann als Jugend- und Studierendenseelsorger und war in der Redaktion des "Jesuiten"- Magazins tätig. Ende 2009 übernahm er die Leitung der deutschsprachigen Abteilung von Radio Vatikan, war ab 2017 auch beim umfassenden Reformprozess der vatikanischen Medien federführend beteiligt und koordinierte ab diesem Zeitpunkt auch die Gruppe der bei Radio Vatikan tätigen Jesuiten.  

Ein digitales Kondolenzbuch wurde vom Jesuitenorden unter www.jesuiten.org/bernd-hagenkord eingerichtet.

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten

 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Frankreichs neue „Generation Leo“: Warum die Jugend plötzlich wieder zum Papst strömt
  3. „Er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen“ (Psalm 91)
  4. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  5. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  6. Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
  7. Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
  8. 'Jesus macht alles und ich nichts'
  9. UN-Bevölkerungsfonds berichtet über das Leid der Frauen in Gaza
  10. Rosenkranzmonat Oktober steht im Zeichen des Friedens
  11. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  12. Reliquien der Kinder von Fatima kommen nach Berlin!
  13. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  14. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  15. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz