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Zeichen und Wunder bestätigen das Evangelium

24. März 2023 in Familie, 29 Lesermeinungen
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In Salzburg fand am vergangenen Wochenende eine "Schule der Heilung" mit der katholischen Encounter-Bewegung aus den USA statt - Von Linda Noé


Salzburg (kath.net/ln)

Am 17. Und 18. März fand in Salzburg St. Blasius ein Treffen mit dem Titel „School of healing (dt. „Schule der Heilung“ statt). Die in Österreich beheimatete Loretto Gemeinschaft hatte bereits zum zweiten Mal dazu Vertreter der katholischen „Encounter Ministries“ aus den USA eingeladen, die ihre Aufgabe so beschreiben: „Wir bilden Katholiken aus und machen sie zu Jüngern, um die Liebe Gottes durch die Kraft des Heiligen Geistes in ihrem Einflussbereich zu zeigen. Durch unsere Schule, dynamische Konferenzen, Veranstaltungen und verschiedene Dienste bieten wir die bestmöglichen Möglichkeiten, Jünger zu befähigen, wie Jesus zu lieben.“ An dem Treffen nahmen rund 200 Interessierte teil, am öffentlichen Heilungsabend im Kapitelsaal gab es über 350 Teilnehmer, viele erlebten zum ersten Mal derartige Zeugnisse und Glauben an Jesus, der auch heute noch heilt. Die Sprecher der Veranstaltung waren Patrick Reis, 39, sechsfacher Familienvater und Mitgründer von Encounter Ministries, und Diakon Russ Feldkamp. Reis, der an der franziskanischen Universität in Steubenville studierte, hat persönliche Beziehung zu Österreich durch ein Auslandsjahr in der Kartause Gaming, in der zu dieser Zeit das ITI beheimatet war. Ebenfalls in der Leitung von Encounter Ministries tätig ist eine weitere ehemalige Professorin aus Gaming, Dr. Mary Healy, die uA Vorsitzende der Theologischen Kommission CHARIS (Charismatic Renewal International Service) in Rom ist.


Ein grundlegendes Statement von „Encounter ministries“ ist, dass Heilungen, Zeichen und Wunder freilich nicht das ganze Evangelium sind, aber ein wichtiger Bestandteil der Mission, indem sie die Richtigkeit und Kraft des Evangeliums bestätigen. Apologetik und das Zeugnis für Jesus sei nicht nur mit Worten, sondern auch mit sicht- und spürbarem Erweis der Kraft des Heiligen Geistes möglich.

So wurden an diesem Freitag und Samstag Themen wie die Taufe im Heiligen Geist, Übertragung von Geistesgaben durch Gebet, eine Theologie der Heilung, das erlösende Leiden und die Überwindung von Entmutigung, die Kraft des Zeugnisses und Worte der Erkenntnis für Heilung behandelt. Patrick erinnerte an eine Predigt von Papst Benedikt am 19. April in der St. Patrick´s Cathedral: „Lasst uns von Gott die Gnade eines neuen Pfingsten für die Kirche erflehen…. Mögen Feuerzungen auf alle Anwesenden herabsteigen, die die brennende Liebe zu Gott und dem Nächsten mit Eifer für die Verbreitung des Reiches Christi verbindet!“

Neben theologischen Grundlagen gab es viel Gelegenheit um Gebet zu empfangen sowie nach einem nach Encounter bewährten 5-Studenmodell für körperliche Heilung sich selbst im gläubigen Gebet für andere zu üben. Dabei gab es zahlreiche Zeugnisse durch die anwesenden Teilnehmer, die sicht- und spürbare Verbesserung oder Heilung ihrer physischen Leiden erfuhren.

Auch vielfach verbreitete irrige Glaubenshaltungen wurden theologisch und biblisch fundiert entlarvt, so zum Beispiel: „Weil ich meine Krankheit und meinen Schmerz als Fürbitte für andere anbieten kann, muss Gott wollen, dass ich krank bin und Schmerzen habe“ oder „Jesus verlangt, dass meine Krankheit und Gebrechlichkeit aufgeopfert werden, damit andere geheilt oder gerettet werden können.“

Das Statement von Encounter dazu lautet: „Mit Christus vereintes Leiden verändert Gott nicht- es verändert dich!“  Röm 5:3:  Mehr noch, wir rühmen uns ebenso unserer Bedrängnis; denn wir wissen: Bedrängnis bewirkt Geduld, Geduld aber Bewährung, Bewährung Hoffnung. Die Hoffnung aber lässt nicht zugrunde gehen; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.

Encounter ministries bietet über ihre Webpage ENCOUNTER MINISTRIES verschiedene Dienste an, unter anderem auch eine online Schule und die Möglichkeit, ein online Gespräch mit einem der geschulten Mitarbeiter zu buchen, der durch das Thema innere Heilung führt. Weiters gibt es einen sehr informativen youtube Kanal unter wo man auch eine professionelle Dokumentation finden kann, in der auch Zeugnis von Heilung und starken Worten der Erkenntnis gegeben wird FEARLESS DOCUMENTARY. Am kommenden Wochenende findet ein zweites Treffen mit Encounter ministries, organisiert durch die Loretto Gemeinschaft, in Wien statt, das seit Langem vollständig ausgebucht ist, dass weitere Veranstaltungen in der Zukunft folgen werden, ist wahrscheinlich.

BUCHTIPP:  Herr, erneuere deine Wunder! Geistesgaben für heute, Damian Stayne, 17,40 €

 

VIDEO vom Wochenende - Lobpreis

Foto: Linda Noé mit den zwei Mitarbeitern der Encounter-Bewegung;  (c) kath.net


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Lesermeinungen

 Linda Angela 27. März 2023 

Das Bemühen…

… um ein heiligmäßiger Leben und die „Anleitung“ dazu, ist immer katholische grundlegende Lehre. Dass Gott allerdings nur charismen gibt, wenn man diesen und diesen Status des Lebens hält, ist allerdings nicht wahr. Die Charismen sind Gaben des Herrn aufgrund des Kreuzesopfers Christi die zur Auferbauung des Leibes gegeben werden. Gott nimmt die Gaben auch nicht zurück, nichts desto trotz können sie demjenigen „auf den Kopf fallen“ der sich nicht aufgrund der Liebe Christi bemüht, ein dementsprechendes Leben zu führen. Wenn man aber lehrt, dass nur „superheilige“ (ab wann ist man das?) Menschen Gaben bekommen, beraubt man die Kirche ihrer Gaben. Mit den Gaben selbst zu dienen gehört zum heiligmäßigen Leben eines jeden getauften Christen als Dienst an anderen.


1
 
 Tante Ottilie 25. März 2023 
 

Natürlich hat Jesus Christus geheilt

Und zwar sowohl seelische wie auch körperliche Gebrechen bis hin zur Wiederbelebung Toter.

Und die Heilungsvollmacht hat Er auch auf die Apistel übertragen.

Ich denke und glaube durchaus, dass auch deren Nachfolger sowie Nachfolger Christi, wenn sie heiligmäßig leben, solche Fähigkeiten von Gottes Sohn zugeteilt bekommen können.

Wenn die besagte "Schule der Heilung" eine Anleitung zu einem wahrhaft heiligmäßigen Leben beinhaltet, mag daraus auch vielleicht ein Heilungscharisma des betr. Schülers erwachsen - das liegt aber allein bei Gott. Eine Art Automatismus ist das nicht, und insofern bin auch ich etwas skeptisch gegenüber allzu vollmundigen Heil(ung)s-Versprechungen.


2
 
 St. Hildegard 24. März 2023 
 

@Stefan Fleischer

Sicher ist es besser, "den Glauben wieder zu finden als das Augenlicht", und dass es zuerst um das ewige Heil geht, bestreitet niemand.
Aber ich finde, das ist keine Entweder-oder-Frage, sondern manchmal auch ein Prozess.
Andere Frage: Was wäre, wenn Gott gerne Heilung schenken würde, wir aber dazu (noch) nicht bereit sind?
Auch ich kenne eine Geschichte aus Lourdes: Dort wurde, so erzählte ein Priester aus meiner Gemeinde, eine Frau geheilt, nachdem sie zufällig ihren Bruder wieder getroffen hatte, mit dem sie sich nach 15jährigem Streit versöhnt hatte.
Mir gibt der Satz eines freikirchlichen amerikanischen Pastors zu denken: "Wenn Gott dich erst nach einem Jahr heilt, dann heißt das nicht, dass Gott dich warten ließ. Vielleicht hast du auch Gott warten lassen."
Wer sagt uns, dass es nicht so ist?


2
 
 Stefan Fleischer 24. März 2023 

Das Heil der Welt

Sicher hat Jesus geheilt, viele Male. Sicher geschehen auch heute noch unzählige Wunder, offensichtliche und auch viele von der Umgebung, manchmal sogar von den Betroffenen selbst unbemerkte. Sicher spielt das Gebet – der Betroffenen wie ihrer Nächsten - dabei sehr oft eine entscheidende Rolle. Die grosse Frage aber ist, wozu all diese Wunder geschehen sind und immer noch geschehen. Meine Überzeugung ist, dass dabei immer das ewige Heil der Menschen im Vordergrund steht, dass es immer zuerst um das ewige Heil der unsterblichen Seelen geht. Mich hat in Lourdes die Votivstatue am Weg von der Grotte zum Heiligtum sehr beeindruck. Auf der Tafel steht der Grund der Dankbarkeit der blind gebliebenen Dame: «Es ist besser, den Glauben wieder zu finden als das Augenlicht».
Der Auftrag Christi in seiner Menschwerdung und seinem Leiden und Tod war und bleibt. «Er wird sein Volk aus seinen Sünden erlösen.» Denn die Sünde ist das grösste Unheil, die grösste Gefahr für unser ewiges Heil.


4
 
 SalvatoreMio 24. März 2023 
 

Christus ist der Heiland

@ Danke herzlich, Gandalf! Und noch ein paar Gedanken: Es gibt das weise Wort: "Die Gnade setzt die Natur voraus". Natur und besondere Gnade: alles kommt von Gott. Was lehrt uns die Natur? Sie lehrt, dass allem Geschöpflichen - Mensch, Tier, Pflanze - eine Kraft der Selbstheilung innewohnt. Nur wenn die Störungen zu stark werden, schafft die Natur es nicht mehr. Werden wir krank, körperlich oder seelisch, so gehen die inneren Warnlampen an durch Unwohlsein, Schmerzen usw. Das alles zeigt: Gott will grundsätzlich, dass alles heil ist. - Darüber hinaus kann er auf außergewöhnliche Weise Heilung schenken, wovon die ganze Hl. Schrift berichtet; auch Heiligengeschichten sind davon erfüllt, und es gibt genug Zeitgenossen, die wundersame Heilung erfahren haben und sich nicht erklären können, wieso. Vielleicht, weil wir für sie gebetet haben!


2
 
 St. Hildegard 24. März 2023 
 

@wandersmann

Und was ist dann mit den vielen gläubigen Menschen, die um Dinge gebeten haben, und deren Gebete erhört wurden?
@Linda Angela hat völlig recht; in der Brot-Bitte des Vaterunsers ist auch die Bitte um irdische Gaben enthalten!

Das Zitat von Ihnen ist mir zu drastisch formuliert, es besagt lediglich, dass man das Erbetene nicht wichtiger nehmen soll als Gott.

Warum haben manche Christen nur solche Schwierigkeiten mit dem irdischen Heil bzw. den irdischen Dingen? Es geht letztlich darum, dass wie diese klug und zur Ehre Gottes gebrauchen!


1
 
 greti 24. März 2023 
 

Heilung II

Dieser Priester sagt zum Schluß der Hl. Messe auch noch wieviel und an welchen "Krankheiten/Beschwerden" gesund - GEHEILT! - geworden sind!

Nirgendwo stünde in der Bibel, daß ein Mensch nicht gesund werden soll, um - in Krankheit - für irgendeine Sache zu leiden. Also: zuerst versuchen, gesund zu werden.

Er sagte vor Jahren einer Rollstuhl fahrenden jungen Ordensschwester, daß sie vielleicht eine wichtige Arbeit in ihrem Kloster übernehmen soll. Und siehe da - sie wurde auf diesen extra-Zuspruch hin gesund!
Der Mantel der Muttergottes ist ein "gutes Versteck" für Kranke, die nicht gesund werden können, wo kein Zuspruch und keine Pille (also Arztbesuch) etwas ausrichten können. Versucht es!

Und laßt gefälligst die Muttergottes selbst entscheiden, was sie machen will. Sagt ihr nicht, was sie machen muß - das kann nur schief gehen!


2
 
 Gandalf 24. März 2023 

Jesus hat geheilt - unzählig mal

Liebe Leute, Jesus hat geheilt, auf allen Ebenen, auch körperlich natürlich... Katholiken sollten sich damit abfinden UND wers nicht glaubt, dem bringen ich gerne mal 1 dutzend Nachweise aus der Bibel.. kann man aber schnell selber finden. Aber kommt bitte 2024 mit kath.net mit ins Heilige Land, da besuchen wir wieder einige Stellen, wo Heilungen von Jesus stattfanden...


2
 
 serafina 24. März 2023 
 

Unsee Hilfe ist im Namen des HERRN

Der Sendungsauftrag Jesu lautet:
"Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus!" (Matth. 10,8)

Vertrauensvolles Gebet kann wahre Wunder bewirken, wie es die vielen Votivtafeln an allen Gnadenorten weltweit beweisen oder persönliche Zeugnisse belegen. Ob es allerdings das charismatische Lobpreisgehoppse sein muß, bleibt mal dahingestellt und jedem selbst überlassen, ich persönlich ziehe das persönliche Gebet (Rosenkranz o. ä.) in der Kirche vorm Tabernakel oder zuhause ″in der stillen Kammer“ vor.


2
 
 Linda Angela 24. März 2023 

@wandersmamn

Heilung ist das Brot der Kinder Matthäus 15,22-28
„Unser tägliches Brot gib uns heute….“


1
 
 lesa 23. März 2023 

Wenn du die gabe Gottes kennen würdest, hättest du mich gebeten ... (vgl Joh 4, 10)

Danke für den Bericht mit dem schönen Foto!
Im übrigen steht doch alles in der Heiligen Schrift nachzulesen! Gott will heilen und er kann es, immer! Aber seit dem Sühneleiden und -sterben Jesu Christi und seiner Auferstehung sind auch Leiden, Krankheit und Tod zu einem Heil(ung)sweg geworden.
Jeder Mensch hat eine andere Aufgabe und einen anderen Ruf, der im Lauf des Lebens auch unterschiedlich sein kann! Wie viele Heilungen sind an Marienwallfahrtsorten geschehen! Das ist eine Tatsache. Te Deum!
Andererseits hat die Hl. Bernadette Soubirous, die an Knochentuberkulose und heftigen Schmerzen litt als man sie nach Lourdes bringen wollte, gesagt: "Die Quelle ist nicht für mich". Sie kannte ihre Berufung, Sühne zu leisten.
Wir dürfen und sollen um Heilung beten für uns und andere, mit dem Gebet des Herrn selbst: "Vater, lass diesen Kelch vorübergehen, aber nicht wie ich will, sondern wie du willst." (Mt 26, 39)


4
 
 greti 23. März 2023 
 

Heilung

Ein Priester in D, bei dem in jedem Heilungsgottesdienst zahlreiche Heilungen geschehen, sagte uns, daß Jesus seine Jünger beauftragt hat, die Kranken zu heilen + (und) das Evangelium zu verkünden. Ersteres wird - seit wann? - nicht mehr praktiziert. Schade!

Nur das Evangelium zu verkünden ist "weniger" als die Hälfte.

Ärztinnen sind dazu nicht zu gebrauchen, die würden ja danach arbeitslos sein!


0
 
 Stefan Fleischer 23. März 2023 

@ wandersmann

"Bittet, und ihr werdet empfangen" sagt der Herr. Wir dürfen, ja wir sollen Gott bitten, sogar anflehen, in allen Situationen und unseres Lebens, in all unseren Leiden und Problemen, bis hinein in Säünde und Schuld, aber auch in den schönen Momenten unseres Lebens. Er ist unser Vater. Aber wir sollten all unsere Bitten abschliessen, wie der Herr im Oelberg, mit einem ehrlichen: «Aber nicht mein, sondern Dein Wille geschehe.»
Die Welt (inkl. unserer Kirche) ist sehr menschzentriert geworden. Dringend nötig wäre eine Neuausrichtung auf Gott und seinen Heiligen Willen. Der Herr selbst ist es, der uns mahnt: «Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt." (Joh 14,21) Wo dieser geschieht, ist es das Beste für mich, für meine Nächsten und die ganze Welt, hier und jetzt, aber besonders im Hinblick auf unser aller ewiger Heil.


5
 
 Zeitzeuge 23. März 2023 
 

Ergänzend noch ein Hinweis auf die von der jurist. Fakultät der

FU Berlin seinerzeit angenommene Dissertation
des Richters

Harald Grochtmann: Wunder: Kirchlich überprüft,

nie widerlegt - Unerklärliche Ereignisse,
überprüfte Wunder und juristische Tatsachen-
feststellung

414 Seiten (mit 603 Titeln im Literatur-Verz.!)
zu 14,80 EUR neu lieferbar!

Für die Wunder des HERRN im NT vgl.

P. Richard Glöckner OP: Biblischer Glaube ohne
Wunder?

d-nb.info/983514550/04


1
 
 wandersmann 23. März 2023 
 

"Und warum nicht um Heilung beten?"

Angelus Silesius:

"Wer Gott um Gaben bitt', der ist gar übel dran: / Er betet das Geschöpf und nicht den Schöpfer an."

Mit den Gaben sind weltliche Dinge gemeint.


0
 
 Zeitzeuge 23. März 2023 
 

Im Link ein wichtiger Aufsatz (Sp. 247-254) zum Thema Wunder;

darin sind auch wichtige Literaturhinweise

enthalten, das Buch von

Besler: Charismatische Heilige
ist neu lieferbar

das, den älteren hier sicher noch bekannte von:

Schamoni: Wunder sind Tatsachen
ist leicht antiquarisch beschaffbar

Hinzu kommt, antiqarisch im Handel:

Francois Reckinger: Wenn Tote wieder leben -
Wunder Zeichen GOTTES
oder PSI

Ich wünsche ggfls. gute Lesefrüchte.

theologisches.net/files/Theol7-8_2008.pdf


1
 
 MarinaH 23. März 2023 
 

2/2 Skeptiker bei Charismen ?

Und in Mk 2,4 haben Freunde einen Gelähmten durch's Dach beigeschleppt und für ihn um Heilung gebeten.
Hat Jesus etwa gesagt "Leiden ist wertvoller" ?
Und war der Geheilte etwa der Meinung "ich bin da skeptisch, ich bleibe lieber gelähmt?"

Wer kennt nicht den Spruch bei unheilbaren Krankheiten "da hilft nur noch beten". Ja, warum denn nicht? Ja, warum glauben wir daran nicht?

@wandersmann ..tausche ich nicht bei so einer Heilung eine Erleichterung auf Erden gegen eine Erschwernis in den Himmel zu kommen...

Warum sollte das so sein?
Kann ich nicht auch durch "Zeichen und Wunder" zum Glauben kommen, Gott dafür preisen und dankbar sein?

Warum sind wir gerade in der katholischen Kirche nicht so offen für diese Gaben, die Gott uns schenken will? Er drängt sie nicht auf.


1
 
 MarinaH 23. März 2023 
 

1/2 an alle Kommentatoren, die dafür sind, lieber das Leid zu tragen, statt um Heilung zu beten..

Es ist unbestritten, dass aufgeopfertes Leid einen Wert hat. Es ist auch unbestritten, dass nicht alle Kranken, für die gebetet wird, automatisch geheilt werden.

Aber, ich drücke es jetzt mal salopp aus, ist es nicht vermessen zu sagen, mir gefallen solche Veranstaltungen nicht, wo konkret um körperliche Heilung gebetet wird? D. h. Jesus, ich bete lieber nicht um eine Heilung, ein Wunder, ich bleibe lieber krank weil wir ja unser Leiden und unsere Schmerzen aufopfern sollen. Und "Vorsicht, ich bin skeptisch, warum will man durch Gott geheilt werden?

Ja warum sollte man nicht durch Gott geheilt werden wollen?

1. Kor 12,9 Gott gibt... einem die Gabe, Krankheiten zu heilen....

Wenn Gott einem dieses Charisma gibt, soll ich dann sagen, "sorry Gott, ich bin hier skeptisch, ich gehe lieber zum Arzt, oder bleibe dann eben krank..."?

Und diese Charismen sind gegeben um diesen z.B. Heilungsdienst für ANDERE auszuüben.


1
 
 SalvatoreMio 23. März 2023 
 

Danke, Linda Angela, für Ihren wertvollen Gedanken!


1
 
 Linda Angela 23. März 2023 

@harrer

@harrer Viele Heilige mit Krankheit und Leid hatte der Herr persönlich gefragt ob sie das Leiden annehmen, und die Heiligen hatten dementsprechende Früchte in ihrem Leben und auch Erfahrung/geistliche Begleitung dass es wirklich der Herr ist der mit Ihnen spricht. Damit können wir uns nicht vergleichen, im Übrigen auch nicht mit der extremen Gabe der prophetischen Erkenntnis die der Pfarrer von Ars hatte und die oben als Beispiel genannt wurde.
Ja, was ist mit Christen die nicht geheilt wurden. Ich bin sicher dass man das Leiden aufopfern kann und das auch Sinn macht. Ob Gott deswegen die Krankheit per se will isr trotzdem die Frage. Ich stelle mir vielmehr die Frage ob wir in der Kirche überhaupt noch Glauben für das haben, was Jesus zu allen Gläubigen gesagt hat bevor er in den Himmel aufgefahren ist: diese Zeichen werden jenen folgen die GLAUBEN… (nicht nur den paar Besonderen.)
Fakt ist, Jesus möchte durch die Jünger wirken. Wo wir das unterlassen, fehlen wir.


2
 
 Linda Angela 23. März 2023 

@stefan Fleischer

@Stefan Fleischer niemand sagt, dass die Stelle falsch interpretiert wurde bisher. Die Kreuze werden einem im Leben auch nicht ausgehen selbst wenn man vom Krebs geheilt wird und nicht schon mit 30 stirbt und dabei vielleicht noch Kinder hinterlässt. Geduldiges kreuztragen wird auf dieser Welt immer notwendig sein. Jesus hat so viele körperliche Heilungen gewirkt, aber haben die Jünger ihn gefragt warum der ehemalige blinde oder gelähmte Mann nun kein Kreuz mehr tragen müssen in ihrem Leben? Natürlich nicht, denn sie hatten trotzdem noch genug Gelegenheit dazu.


2
 
 Harrer 23. März 2023 
 

Gott kann heilen,

mit und ohne Arzt,
die Frage für mich ist vielmehr, ob dann praktisch alle Heiligen in ihrem Leben mit ihrer Wertschätzung für das aus Liebe mit Christus getragenem Leiden zum Heil der Seelen, total daneben lagen, auch eine Kl. Hl. Therese, eine HL. Anna Schäffer, ein Hl. Johannes Paul II. usw.

Die hatten sicher nicht zu wenig Glauben.

Und was ist mit den Christen, die trotz Glauben und Heilungsgebeten, vielleicht schon viele Jahre umsonst auf Heilung warten?


2
 
 Stefan Fleischer 23. März 2023 

Heilung

Irgendwie habe ich Mühe mit diesen Aussagen. Um welcher Heilung geht es hier primär? Um das irdische, das körperliche oder psychische Heil, oder um das ewige Heil, unsere Erlösung aus Sünde und Schuld durch Kreuz und Tod und Auferstehung unseres Herrn? «Wer mein Jünger sein will, der nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach.» Wurde diese Stelle der Schrift früher völlig falsch interpretiert?


2
 
 St. Hildegard 23. März 2023 
 

Erst einmal danke für den Bericht und danke, dass hin und wieder auf den Heilungsdienst hingewiesen wird, der übrigens bei vielen freien Gemeinschaften selbstverständlich dazugehört, der von vielen Christen aber leider oft als "Esoterik" abgestempelt wird.

@wandersmann: Ihr Zitat ist aus dem Zusammenhang gerissen und daher nicht zu verallgemeinern. Ich halte es auch für falsch, die Heilung grundsätzlich gegen das Ewige Heil sozusagen auszuspielen.

Vielleicht hätte die Frau im Vollbesitz Ihrer Kräfte zur Leichtfertigkeit und Überheblichkeit geneigt - wir wissen es nicht.

Im Übrigen glaube ich erst einmal an einen grundsätzlichen Heilungswillen Gottes, der auch das körperliche Heil umfasst. Ich glaube auch nicht an einen Gott, der sagt: "Sorry, wenn der Arzt nichts für dich tun kann, dann kann ich es leider auch nicht. Ich greife nur in seltenen Ausnahmefällen ein."

Vielmehr glaube ich, dass es "zwischen Himmel und Erde" manchmal Heilungshindernisse gibt.


2
 
 SalvatoreMio 23. März 2023 
 

Gott hat Wunder vollbracht - er tut es auch heute - auch durch Heilungen

@wandersmann: In meinen Augen ist ärztliche Hilfe und Heilung in jedem Fall ein Geschenk des Herrn, auch wenn sie durch "Pillen, Spritzen oder Kräuter" zustande kommt.- Und es gibt Personen, denen wohnt eine so wundersame Heilungskraft inne, die an Jesus erinnert. Und warum nicht um Heilung beten? Gott will, dass wir bitten! Und Jesus hat erklärt, wie Gott erhört: "Wenn wir um ein Ei bitten, gibt er uns nicht einen Skorpion". (Lukas 11, 12). Er meint es gut mit uns, also wird er uns erhören, wenn er es in seiner Weisheit für richtig hält, aber doch nicht, um uns damit zu schaden.


2
 
 Linda Angela 23. März 2023 

Ich denke…

Ohne dass Gott will, kann auch der Arzt nichts tun. Und woher hat der Arzt seine Weisheit?
Zu einem Arzt zu gehen aber zu zweifeln ob Gott heilen will, halte ich für in sich unlogisch. Dann sollte man lieber gar keine Heilung suchen. Jesus hat auffallend viel Zeit dafür verwendet um zu heilen und hat gesagt, wenn ihr mir nicht glaubt, dann glaubt wenigstens den Werken.


2
 
 Linda Angela 23. März 2023 

@Wandersmann

„Dienst der Begegnung“, frei übersetzt


0
 
 wandersmann 23. März 2023 
 

Lustig - Übersetzung

„School of healing (dt. „Schule der Heilung“ statt).

Das übersetzen Sie. Hätte wahrscheinlich auch jeder selbst gekonnt.


"Encounter Ministries", wo der Google-Übersetzer nichts vernünftiges liefert, das lassen Sie leider unübersetzt.


1
 
 wandersmann 23. März 2023 
 

Ich bin skeptisch ...

Natürlich kann man insbesondere durch das Gebet vieler Gläubiger (manchmal) geheilt werden.


Eine Freundin von mir ist Ärztin. Sie erzählte mir, dass in einer Ärztezeitschrift!!!! über medizinisch nicht erklärbare Heilungen berichtet wurde.

Was war allen diesen Heilungen gemeinsan???
Es gab Menschen, die für die Heilung gebetet haben. Das kann also funktionieren. Keine Frage.


Die Frage ist, ob man auch um Heilung bitten SOLL.

Der Pfarrer von Ars hat auch nur sehr wenige Menschen geheilt und bei einer Rollstuhlfahrerin hat er gesagt: Du kannst geheilt werden, aber wenn "ich" dich heile, dann wird es für dich viel schwerer werden, in den Himmel zu kommen. Natürlich hat sie dann auf Heilung verzichtet.

Tauscht man bei so einer Heilung durch Gott dann nicht eine Erleichterung hier auf Erden gegen eine Erschwernis in den Himmel zu kommen???

Natürlich darf man zu einem Arzt gehen, aber um solche Fälle geht es hier ja nicht.

Vorsicht also. Warum will man durch Gott geheilt werden?


1
 

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