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Immer wenn es wärmer wird und Sommer ist, dann sind die 'apokalyptischen Klimareiter' ganz nahe

3. Juli 2025 in Chronik, 10 Lesermeinungen
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Die NZZ warnt vor der Klima-Panikmache von öffentlichen-rechtlichen Medien und den Grünen: "Man muss nicht bei jedem Wetterphänomen in den moralischen Overdrive schalten."


Zürich (kath.net)
Alle Jahre wieder wird im Sommer, wenn die Temperaturen steigen, von Medien und von Grün-Parteien Klima-Panik ohne Ende betrieben. Darauf hat die NZZ am Mittwoch in ihrem abendlichen Rundbrief aufmerksam gemacht. Morten Freidel, der stellvertretender Chefredaktor der NZZ Deutschland, schreibt dazu: "Ein unüberhörbares politisches Crescendo begleitete die Bürger bis zu diesem Mittwoch, dem vorerst heissesten Tag dieses Sommers. Politiker und Journalisten malten eine Katastrophe in düstersten Farben aus." Freidel beobachtet ein "wiederkehrendes Ritual": Immer, wenn das Wetter Kapriolen schlägt, überbieten sich Politiker und Journalisten mit "apokalyptischen Zustandsbeschreibungen." So werde nach ein paar Tagen Trockenheit vor einer "ewigen Dürre" gewarnt und bei Überschwemmungen gleich vor dem "Untergang".


Immer geht es darum, den Klimaschutz wieder auf die politische Agenda zu setzen. Früher gab es kaum etwas Unpolitischeres als das Wetter, heute gibt es kaum etwas Politischeres. Der NZZ-Redakteur kritisiert, dass die Mahner kaum Lösungen anbieten und dass Menschen, die ständig erzogen werden sollen, sich irgendwann abwenden werden. So werden die Wärmepumpen kaum zum Kühlen von Häusern mit Klimaanlagen genommen, obwohl gerade an heissen, sonnigen Tagen Strom zur Genüge zur Verfügung stehe. Das zeige laut Freidel die ganze Ahnungslosigkeit linker Klimaschützer. Der NZZ-Redakteur erinnert auch daran, dass in Deutschland erst die von den Grünen maßgeblich vorangetriebene Energiewende Deutschland in die Abhängigkeit von fossilen Kraftwerken getrieben habe. Abschließend betont Freidel: "So wird die Akzeptanz für Klimaschutz niemals steigen. Dabei gäbe es dafür ein einfaches Mittel. Man muss nicht bei jedem Wetterphänomen in den moralischen Overdrive schalten. Man muss nur eine Klimapolitik machen, die möglichst wenig Wohlstand gefährdet und die industrielle Basis im Land erhält. Es ist genau das, was linke Klimaschützer nicht zu bieten haben."


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