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Kardinal Burke wird alte Messe im Petersdom feiern - Dazu darf der Kathedra-Altar genutzt werden

9. September 2025 in Aktuelles, 31 Lesermeinungen
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Kurienkardinal Burke wird am 25. Oktober im Petersdom Messe nach dem alten lateinischen Ritus zelebrieren - Papst Leo XIV. setzt offenbar seine Bemühungen um eine Aussöhnung mit den Anhängern dieser Messform in der katholischen Kirche fort


Vatikanstadt (kath.net/KAP/red) Papst Leo XIV. setzt offenbar seine Bemühungen um eine Aussöhnung mit den Anhängern der Liturgie in der außergewöhnlichen Form in der katholischen Kirche fort. Wie der Blog "messainlatino.it" mitteilte, wird der US-amerikanische Kurienkardinal Raymond Leo Burke am 25. Oktober im Petersdom eine Messe nach dem alten lateinischen Ritus zelebrieren.

Die Möglichkeiten zur Feier dieser seit 1970 weitgehend verdrängten alten Form des katholischen Gottesdienstes hatte Papst Benedikt XVI. weiter geöffnet, Papst Franziskus 2021 aber wieder eingeschränkt. Im Petersdom war es seit mehreren Jahren faktisch unmöglich, eine "alte Messe" zu feiern.

Laut der Mitteilung wird Burke die Messe am Kathedra-Altar zelebrieren, der in der Apsis hinter dem Hauptaltar des Petersdoms steht. Die Feier werde Bestandteil der Pilgerfahrt der Anhänger der alten Messe sein, die vom 24. bis 26. Oktober geplant ist. Sie wird von der Vereinigung "Coetus internationalis summorum pontificum" organisiert.


Kardinal Burke, einer der prominentesten Wortführer der Traditionalisten in der katholischen Kirche, war am 22. August von Papst Leo XIV. offiziell in Audienz empfangen worden. Bereits im Juni hatte Burke berichtet, dass er beim neuen Papst für die Wiederzulassung der alten Messe geworben habe. Burke war einer der schärfsten Kritiker von Reformentscheidungen des damaligen Papstes Franziskus (2013-2025) und wurde von diesem aus wichtigen Ämtern im Vatikan entfernt.

Bereits vor einigen Tagen war bekannt geworden, dass Kardinal Matteo Zuppi erneut der Vesper im außerordentlichen Ritus bei Summorum Pontificum-Wallfahrt vorstehen wird. Der Präsident der Italienischen Bischofskonferenz gilt eigentlich dem progressiven Umfeld von Papst Franziskus zugehörig, doch er hat eine Rolle als Brücke zwischen den verschiedenen liturgischen Empfindungen innerhalb der Kirche (kath.net hat berichtet).

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