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| ![]() Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatiusvor 1 Stunden in Deutschland, keine Lesermeinung Das Motiv der bekannten Bonifatiusstatue in Fulda im Zusammenhang mit einer LGBT-Veranstaltung hat zu vielen Protesten geführt. Fulda (kath.net/jg) Für den Monat August ist eine ganze Reihe von Veranstaltungen im Zusammenhang mit dem CSD angekündigt. Am 8. August soll eine Party stattfinden. Auf Instagram bewirbt der Veranstalter diese bereits seit Mai unter anderem mit einem Bild der Bonifatiusstatue und dem Spruch „even Bonifatius would rave with us“. (Dt. etwa: „sogar Bonifatius würde mit uns raven“, also nach Techno-Musik tanzen) Ein zweites Bild, das mittlerweile nicht mehr aufzufinden ist, zeigt ebenfalls die Bonifatiusstatue. „even Bonifatius would do drag!“ (dt. etwa „sogar Bonifatius würde Travestie machen“) ist darauf zu lesen, sowie der Satz „Barockstadt, but make it queer!“. Auf diesem Bild ist rechts oben das Logo des Progamms „Demokratie leben“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) sowie das Logo des genannten Bundesministeriums zu sehen. Bundesministerin ist Karin Prien von der CDU, einer der Parlamentarischen Staatssekretäre ist der aus Fulda stammende Michael Brand, ebenfalls CDU. Ein Screenshot des Bildes liegt der Redaktion vor. Das BMBFSFJ fördert den CSD-Fulda über das Programm „Demokratie leben“, wie aus der Internetpräsenz des Veranstalters ersichtlich ist. Gegen das erwähnte zweite Bild gab es Proteste beim Familienministerium. Der heilige Bonifatius (um 672 bis 754/755) ist im Dom von Fulda bestattet und der Patron des Bistums.
Bild: Screenshot Instagram
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