
Erdbebengefahr bei Neapel: Italiens Kirche ruft zum Gebet aufvor 3 Stunden in Aktuelles, 4 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Sorge nach Erdstößen in der Nacht von Freitag auf Samstag vor allem in der Hafenstadt Pozzuoli, die Verletzte und Schäden u.a. an Kirchen zur Folge hatten
Rom (kath.net/KAP) In Italien wächst die Furcht vor neuen und schwereren Erdbeben in der Umgebung des Vesuvs und der Großstadt Neapel. In der Nacht von Freitag auf Samstag verursachten mehrere starke Erdstöße vor allem in der Hafenstadt Pozzuoli bei Neapel erhebliche Schäden an Gebäuden, darunter auch Kirchen; mehr als 20 Menschen wurden verletzt. 
Der Vorsitzende der Italienischen Bischofskonferenz, Kardinal Matteo Zuppi, sicherte seinem Bischofskollegen Carlo Villano, der die Diözese Pozzuoli und Ischia leitet, das Gebet der Bischöfe und der italienischen Kirche für die betroffenen Menschen zu. Sie erlebten jetzt "eine Zeit der Angst und der Sorge". Man erbitte von Gott Zuversicht, Kraft und Hoffnung.
Die Tageszeitung "Corriere della Sera" zitierte zu den Erdstößen am Samstag die Direktorin des Vesuv-Überwachungszentrums, Lucia Pappalardo, mit den Worten: "Wir können mit weiteren Ereignissen dieser Art rechnen." Das Erdbeben vom Freitagabend war mit einer Stärke von 4,7 das heftigste in den vergangenen 40 Jahren und bereits das elfte mit einer Stärke von mehr als 4,0.
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Archivfoto: Erdbeben in Aquila/Italien
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Lesermeinungen| | Versusdeum vor 2 Stunden | | | | Mögen die Menschen auf dem Pulverfass Supervulkan zum Herrn umkehren und sich unter den Schutz der Muttergottes stellen, damit sie an Leib und (noch viel wichtiger!) Seele keinen Schaden nehmen |  0
| | | | | SarahK vor 2 Stunden | | | | Danke fürs Teilen Gerne bete ich! |  1
| | | | | Parcival vor 3 Stunden | | | | Wo bleibt die Bitte um Gottes Eingreifen? Mich irritiert die Formulierung: „Wir erbitten Zuversicht, Kraft und Hoffnung.“ Ist das wirklich alles, worum die Kirche angesichts drohender Erdbeben betet?
Gerade die Kirche sollte doch zuerst um Gottes Eingreifen bitten: Herr, bewahre die Menschen. Wende das Unheil ab.
Die Heilige Schrift verkündet einen Gott, der Herr über die Schöpfung ist. Die Kirche bekennt seit 2000 Jahren denselben Gott – einen Gott, der Naturgewalten außer Kraft setzen und Wunder wirken kann. Warum findet sich dieses Vertrauen in öffentlichen Gebeten heute so selten?
Trost, Kraft und Hoffnung sind wichtig. Aber solange Menschen in akuter Gefahr sind, sollte die Kirche zuerst den Mut haben, um das zu bitten, was nur Gott schenken kann: Bewahrung und sein machtvolles Eingreifen. |  2
| | | | | golden vor 3 Stunden | | | | Bei diesem riesigen Vulkan "campi flegrei" lohnt es sich,nur 19 Autostunden von uns entfernt, die lage weiter zu verfolgen... |  1
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