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Erdbebengefahr bei Neapel: Italiens Kirche ruft zum Gebet auf2. August 2026 in Aktuelles, 8 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Sorge nach Erdstößen in der Nacht von Freitag auf Samstag vor allem in der Hafenstadt Pozzuoli, die Verletzte und Schäden u.a. an Kirchen zur Folge hatten
Rom (kath.net/KAP) In Italien wächst die Furcht vor neuen und schwereren Erdbeben in der Umgebung des Vesuvs und der Großstadt Neapel. In der Nacht von Freitag auf Samstag verursachten mehrere starke Erdstöße vor allem in der Hafenstadt Pozzuoli bei Neapel erhebliche Schäden an Gebäuden, darunter auch Kirchen; mehr als 20 Menschen wurden verletzt. 
Der Vorsitzende der Italienischen Bischofskonferenz, Kardinal Matteo Zuppi, sicherte seinem Bischofskollegen Carlo Villano, der die Diözese Pozzuoli und Ischia leitet, das Gebet der Bischöfe und der italienischen Kirche für die betroffenen Menschen zu. Sie erlebten jetzt "eine Zeit der Angst und der Sorge". Man erbitte von Gott Zuversicht, Kraft und Hoffnung.
Die Tageszeitung "Corriere della Sera" zitierte zu den Erdstößen am Samstag die Direktorin des Vesuv-Überwachungszentrums, Lucia Pappalardo, mit den Worten: "Wir können mit weiteren Ereignissen dieser Art rechnen." Das Erdbeben vom Freitagabend war mit einer Stärke von 4,7 das heftigste in den vergangenen 40 Jahren und bereits das elfte mit einer Stärke von mehr als 4,0.
Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten
Archivfoto: Erdbeben in Aquila/Italien
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Lesermeinungen| | SalvatoreMio 3. August 2026 | | | | Gott, der Allwissende, Allmächtige, Gerechte @Stefan Fleischer: Seit Jahren habe ich nicht mehr gehört, dass ein Priester so von Gott spricht oder ihn so anspricht. Es gibt nur noch: "Guter Gott." Wie das nervt und verstört! Muslime dagegen nehmen ihren Kranz mit den 99 Perlen in die Hand und ehren ihn mit 99 Titeln (von denen ich nur wenige kenne). Dennoch: wann wachen wir aus unserem "Schlaf der Sicherheit" auf? |  1
| | | | | Stefan Fleischer 2. August 2026 | |  | @ Parcival Wenn ich an meine Jugend zurückdenke, so fällt mir auf, wie oft damals die alte Volksweisheit gebraucht wurde: «An Gottes Segen ist alles gelegen!» Überhaupt war dem Menschen (nicht nur uns Christen, aber diesen besonders) die Abhängigkeit von Gott noch weit mehr bewusst als heute. Heute wissen wir (oder dann die KI) alles, haben wir für alles eine Lösung, schaffen wir alle unsere Probleme allein, auch ohne Gott. Natürlich wurde früher manchmal übertrieben, musste Gott für vieles herhalten, was wir selbst verschuldet hatten. Aber das Bewusstsein, dass Gott der Allwissende und Allmächtige, der gerechte Richter der Lebenden und der Toten ist, hat uns oft vor Fehlern bewahrt und zur Bitte an Gott (und all unsere Fürsprecher bei ihm) angeregt. Vielleicht sollten wir alle uns immer wieder fragen, was wir mit dieser "gott-losen" Welt anfangen würden, wenn wir Gott wären. Gottes Hilfe und seine Barmherzigkeit wären uns plötzlich weit mehr wert, als sie es heute sind. |  2
| | | | | ggk 2. August 2026 | | | | Erdbebengefahr Jetzt war es wieder einmal in unserer Nähe. Wie viele starke Erdbeben bei denen Kirchen beschädigt wurden gab es schon dieses Jahr? Eine größere Bebenserie war um Ostern. 7 Beben größer 5 in den letzten 24 Stunden!
Anzeichen der beschriebenen Ereignisse am Ende der Zeiten? (Kriege, Erdbeben, Naturgewalten, Zeichen am Himmel usw.) www.volcanodiscovery.com/de/erdbeben/heute.html#google_vignette |  1
| | | | | serafina 2. August 2026 | | | | Erstmal noch keine Gefahr Das letzte Blutwunder des Hl. Januarius ist im Mai eingetreten.
Abwarten, was am 19. September (dem Hauptfesttag des Heiligen) geschieht.
Beten ist aber immer gut. Ich bin dabei. |  1
| | | | | Versusdeum 2. August 2026 | | | | Mögen die Menschen auf dem Pulverfass Supervulkan zum Herrn umkehren und sich unter den Schutz der Muttergottes stellen, damit sie an Leib und (noch viel wichtiger!) Seele keinen Schaden nehmen |  1
| | | | | SarahK 2. August 2026 | | | | Danke fürs Teilen Gerne bete ich! |  1
| | | | | Parcival 2. August 2026 | | | | Wo bleibt die Bitte um Gottes Eingreifen? Mich irritiert die Formulierung: „Wir erbitten Zuversicht, Kraft und Hoffnung.“ Ist das wirklich alles, worum die Kirche angesichts drohender Erdbeben betet?
Gerade die Kirche sollte doch zuerst um Gottes Eingreifen bitten: Herr, bewahre die Menschen. Wende das Unheil ab.
Die Heilige Schrift verkündet einen Gott, der Herr über die Schöpfung ist. Die Kirche bekennt seit 2000 Jahren denselben Gott – einen Gott, der Naturgewalten außer Kraft setzen und Wunder wirken kann. Warum findet sich dieses Vertrauen in öffentlichen Gebeten heute so selten?
Trost, Kraft und Hoffnung sind wichtig. Aber solange Menschen in akuter Gefahr sind, sollte die Kirche zuerst den Mut haben, um das zu bitten, was nur Gott schenken kann: Bewahrung und sein machtvolles Eingreifen. |  4
| | | | | golden 2. August 2026 | | | | Bei diesem riesigen Vulkan "campi flegrei" lohnt es sich,nur 19 Autostunden von uns entfernt, die lage weiter zu verfolgen... |  1
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