
Griechisch-orthodoxe Bischöfe üben scharfe Kritik an EU-Plänen zu Abtreibungsfonds11. Jänner 2026 in Prolife, 8 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Die Griechisch-orthodoxen Bischöfe von Griechenland haben die Abtreibungspläne der EU scharf kritisiert.
Athen (kath.net)
Die Griechisch-orthodoxen Bischöfe von Griechenland haben die Abtreibungspläne der EU scharf kritisiert. Dies berichtet "Vima Orthodoxias". Gewarnt wird angesichts des Kindermords vom Bethlehem vor einem demografischen Niedergang Europas. Die Stellungnahme der Bischöfe ist eine Reaktion auf einen Beschluss des Europäischen Parlaments von Mitte Dezember, bei dem eine Mehrzahl der Abgeordneten eine Bürgerinitiative unterstützt, die die Einrichtung eines EU-Fonds für das Töten ungeborener Kinder möchte. So sollen unter anderem sogar Reisekosten übernommen werden, damit beispielsweise polnische Bürger, die abtreiben wollen, in Deutschland gratis abtreiben können. Für die Bischöfe ist dies eine ideologische Agenda, die das menschliche Leben völlig abwertet. Mitte März soll der Vorschlag der Europäischen Kommission zur Prüfung vorgelegt werden. 
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