Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  2. Papst Leo gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury
  3. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  4. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  5. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  6. Besser keine Laienpredigt
  7. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  8. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  9. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  10. IOC klärt: Künftig nehmen keine Transfrauen mehr an Frauenwettbewerben bei Olympischen Spielen teil!
  11. „Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln“
  12. Demokratischer Politiker aus Texas behauptet, die Bibel unterstützt Abtreibung
  13. Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf
  14. Israel verwehrt Patriarch Zugang zur Grabeskirche – Scharfer internationaler Protest
  15. Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule

Das 'Evangelium des Optimismus'

26. Jänner 2026 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Elon Musk kritisierte beim Weltwirtschaftsforum in Davos eine „wachsende Kultur der Angst“, die den Westen lähme. Innovation, so Musk, brauche den Glauben an ein besseres Morgen als Treibstoff.


Davos (kath.net/gem/rn)

Zum Abschluss des Weltwirtschaftsforums 2026 setzte Elon Musk vergangene Woche einen bewussten Kontrast zu den geopolitischen Krisenszenarien der Vorjahre. In einer viel beachteten Keynote rief der Multi-Unternehmer dazu auf, den Pessimismus als kulturelles Gift zu begreifen und sich stattdessen für eine radikale Vorfreude auf das Kommende zu entscheiden.

Während viele Podien in Davos von den Risiken der Künstlichen Intelligenz und den tektonischen Verschiebungen der Weltordnung geprägt waren, nutzte Elon Musk die Bühne für eine fast schon existenzielle Botschaft. Der Chef von Tesla, SpaceX und xAI präsentierte keine neuen Quartalszahlen, sondern eine Lebensphilosophie für das technologische Zeitalter.

Musk kritisierte eine „wachsende Kultur der Angst“, die den Westen lähme. Innovation, so Musk, brauche den Glauben an ein besseres Morgen als Treibstoff. Wer die Zukunft nur als Bedrohung sehe, habe bereits verloren, bevor die erste Zeile Code geschrieben oder die erste Rakete gezündet sei.

Besonders deutlich wurde Musk in seinen Schlussworten, die im Kongresszentrum für minutenlangen Applaus sorgten. Angesprochen auf sein persönliches Vermächtnis und seinen Rat an die nächste Generation, formulierte er ein Credo, das weit über die Wirtschaftswelt hinausstrahlt:

„Meine letzten Worte wären: Ich möchte alle ermutigen, optimistisch und voller Vorfreude in die Zukunft zu blicken“, erklärte Musk sichtlich bewegt. „Für die Lebensqualität ist es besser, im Zweifel optimistisch zu sein und sich zu irren, als pessimistisch und Recht zu behalten.“

Dieser Satz markiert eine interessante Verschiebung in Musks öffentlicher Rhetorik. Ging es früher meist um die rein technische Machbarkeit der Mars-Kolonisation oder die Effizienz von Elektroantrieben, rückte er diesmal die psychologische Komponente in den Fokus. Pessimismus, so die logische Konsequenz seiner Aussage, mag zwar oft als „realistischer“ gelten oder intellektuell überlegen wirken, er mindere jedoch die tägliche Lebensqualität und ersticke den menschlichen Tatendrang.

 



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Peter2021 26. Jänner 2026 
 

Heidenangst

Das Wort Heidenangst leitet sich nicht umsonst von den „Heiden“ ab (Nicht-Christen).

Die Christen wissen, dass sie durch die Taufe „Kinder Gottes“ sind. Dies gründet sich auf biblische Zusagen, wie etwa in 1. Johannes 3,1: „Seht, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns geschenkt hat: Wir heißen Kinder Gottes und wir sind es.“

Das Christentum hat die europäische Kultur fundamental geprägt, indem es über Jahrhunderte Bildung, Wissenschaft, Recht und Kunst beeinflusste. Klöster fungierten dabei als bedeutende Innovationszentren.


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  2. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  4. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  5. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  6. Papst Leo gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury
  7. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  8. Besser keine Laienpredigt
  9. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  10. Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
  11. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  12. Blutiger Palmsonntag in Nigeria: Dschihadisten massakrieren über 40 Christen in Jos
  13. Vom Todesurteil zur Hoffnung: 'Irans geistliche Ketten werden brechen'
  14. Israel verwehrt Patriarch Zugang zur Grabeskirche – Scharfer internationaler Protest
  15. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz