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„Catholic Herald“: „Irlands schwindende Familien“

vor 4 Stunden in Familie, 3 Lesermeinungen
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Katholische Zeitung: Geburten- und Heiratsquoten sinken alarmierend, dies „ist ein Zeichen dafür, dass das Land seine eigene Zukunft aufgibt und langfristige Bindung und Fruchtbarkeit gegen Wurzellosigkeit und Aufschub eintauscht“


Dublin (kath.net) „Eine neue Studie des Iona Institute bestätigt, was viele gläubige Katholiken in Irland seit Jahren instinktiv spüren: Das Land entfernt sich immer weiter von den grundlegenden sozialen Werten, die ihm einst Stärke, Stabilität und Zukunftsperspektiven gaben. Der Bericht mit dem Titel ‚Auf dem falschen Kurs: Geburten-, Heirats- und Familientrends in Irland‘ zeigt, dass sowohl die Heirats- als auch die Geburtenrate auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Pandemie gesunken sind.“ Darauf macht die in London erscheinende Monatszeitung „Catholic Herald“ aufmerksam. Der Artikel „Irlands schwindende Familien“ informiert weiter: „Die Ernsthaftigkeit der beschriebenen Entwicklung kann kaum überschätzt werden. Irlands Geburtenrate ist auf 1,5 gesunken und liegt damit weit unter dem Bestandserhaltungsniveau von 2,1. Das bedeutet, um es deutlich zu sagen: Die heutige Bevölkerung erneuert sich nicht.“ Konkret könnten 100 irische Staatsbürger heute erwarten, nur noch 57 Enkelkinder zu haben. 


Auch die Heiratsquote sinke, schreibt der „Catholic Herald“ aufgrund der Daten des Iona Instituts und wertet dies als „ähnlich düsteres Bild“. Während 2004 auf 1.000 Erwachsene noch von 5,2 Eheschließungen verzeichnet wurde, waren es 2024 nur noch 3,8. Dies sei sogar „weit unter dem EU-Durchschnitt. Dieser Einbruch lässt sich nicht als vorübergehender Trend oder veränderter Lebensstil abtun. Er ist ein Zeichen dafür, dass das Land seine eigene Zukunft aufgibt und langfristige Bindung und Fruchtbarkeit gegen Wurzellosigkeit und Aufschub eintauscht.“

Es sei obendrein ein Skandal, „dass kaum jemand im öffentlichen Leben“ deswegen „Alarmglocken läuten“ lasse. Der – nicht namentlich gekennzeichnete – Beitrag fragt weiter: „Wo bleibt der politische Wille, dieses Problem anzugehen? Wo bleibt der klare Aufruf der Kirche, eine Kultur der Ehe und des Familienlebens wiederherzustellen? Wo bleiben die familienfreundlichen Maßnahmen, die tatsächlich denjenigen helfen, die eine Familie gründen möchten – nicht erst mit Ende 30, wenn Biologie und Lebensumstände schon so viele Türen verschlossen haben, sondern mit Anfang 20, wenn Hoffnung und Gesundheit noch auf ihrer Seite sind?“

Denn viele Menschen wünschten sich „nach wie vor, zu heiraten und Kinder zu haben. Der Wunsch ist da. Was fehlt, ist eine Kultur und politische Maßnahmen, die ihnen helfen, diesem Wunsch nachzukommen, bevor es zu spät ist.“

Abschließend fragt der Beitrag des „Catholic Herald“: „Was wird geschehen? Werden unsere politischen Führungskräfte den drohenden demografischen Winter weiterhin ignorieren und darauf hoffen, dass jemand anderes die Kosten trägt? Oder wird Irland endlich damit beginnen, die kulturellen und wirtschaftlichen Grundlagen wieder aufzubauen, die es Ehe und Familie ermöglichen, nicht nur zu überleben, sondern wieder aufzublühen?“

Archivfoto (c) pixabay/qimono


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Lesermeinungen

 BittenWir vor 2 Stunden 
 

Fink: Entschuldigung aber das ist Verschwörung vom Feinsten

Ich kenn kinderlose Paare in der Nachbarschaft oder durch ehemalige Kollegen die sich nie haben impfen lassen und aus religiösen Gründen auch im Kindesalter keine Impfungrn bekamen. Unsre Töchter und Schwiegersöhne unt Nichten und Neffen sind bis zu 4 fach geimpft worden und erfreuen sich alle an gesunden Kindern. Es soll im 21 Jahrhundert (leider) durchaus Ehepaare geben, die keine Kinder möchten. Schade, aber zu respektieren. Ich hätte auch gern mehr Enkelkinder als nur jeweils 1 Kind pro Familie gehabt. Verzeihen Sie mir bitte den härteren Ton aber bei der Thematik kann ich mich schwer zurückhalten.


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 BittenWir vor 3 Stunden 
 

Familien mit Kindern

Hier wurde unlängst die Kirchengemeinde-Jahresstatistik 2025 veröffentlicht. Es wurden insgesamt 5 !!!! Kirchliche Trauungen durchgeführt (2024 : 15), es wurden 10 Kinder getauft (2024: 25).
Unsere Stadt mit kleinen eingemeindeten Orten ist zu 90 Prozent katholisch. Aber trotz katholischer Bevölkerung spiegelt sich das nicht in der Anzahl der Taufen wider. Auch kirchliche Trauungen sind kaum zu verzeichnen. Aus dem Freundeskreis unserer Kinder (zufälligerweise alle katholisch) sind fast 99 Prozent nur standesamtlich verheiratet, nur wenige haben oder wollen Kinder. Meine junge Nachbarsfamilie (sie stammt aus einer sehr konservativen katholischen Familie aus dem Heimatort meines Mannes) hat im Sommer das 4. Kind bekommen. Was gab das für ein Gerede hier in der Nachbarschaft!


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 Fink vor 3 Stunden 
 

Beim Thema Geburtenmangel und Mangel an Eheschließungen gibt es

...ein merkwürdiges Schweigen. Allein diese rechtspopulistische ("in Teilen gesichert unbequeme"...) Schmuddelpartei spricht das in den Parlamenten an. Geburten und Eheschließungen, das ist ja auch so was von "völkisch", gell ?!
Übrigens: die eh schon niedrigen Geburtenzahlen sind in DEU seit 2021 um weitere 18 Prozent gesunken. Vielleicht Unfruchtbarkeit als eine Folge der experimentellen mRNA-Impfung. Stichwort Spike-Protein.


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