Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ein unvermeidliches Schisma?
  2. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  3. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  4. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  5. „Die große Würde des Priestertums besteht …“
  6. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  7. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  8. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  9. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  10. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  11. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  12. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  13. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  14. Bereits vierte Kirchenübergabe an Kopten in Wien
  15. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“

Wenn die Fußball-Welt den Atem anhält

4. Juni 2026 in Jugend, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Vor Millionenpublikum beten junge Profi-Fußballer öffentlich bei der UEFA Champions League. Sie sprechen nicht über Taktik und Tore sondern über Jesus. Was steckt da dahinter?


Paris (kath.net / pk) „Im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft sprechen immer mehr Fußballstars offen über ihren Glauben. Während Millionen von Zuschauern den größten Abend des europäischen Fußballs verfolgten – bei dem Arsenal und PSG um den Titel in der UEFA Champions League kämpften –, hatten einige der denkwürdigsten Momente nichts mit Toren, Trophäen oder Jubelfeiern zu tun.“

Das schreibt Cerith Gardner in einem Beitrag für „Aleteia“. Bei den vielversprechendsten jungen Stars des Sports zeigt sich eine deutliche Bereitschaft, offen über den Glauben zu sprechen. Als die Kameras nach dem Sieg seines Vereins im begehrten Finale auf den rechten Flügelspieler von PSG, Désiré Doué, schwenkten, hatte der junge Spieler allen Grund, sich auf die Leistung seines Lebens zu konzentrieren.


Doch seine ersten Gedanken galten etwas anderem. „Ich möchte meinem Herrn und Erlöser Jesus Christus danken“, sagte er während seines Interviews nach dem Spiel. Später fügte er schlicht hinzu: „Das war mein Gebet.“

Der 20-Jährige sprach nicht über Taktik, Tore oder persönliche Erfolge, sondern nützte eine der größten Bühnen seiner Karriere, um über seinen Glauben zu sprechen. Damit ist er nicht allein. „Im gesamten europäischen Fußball wird der Glaube bei einer Generation von Spielern immer sichtbarer, die in einer Ära aufgewachsen ist, die oft mit Promi-Kultur, Personal Branding und unerbittlicher Selbstvermarktung in Verbindung gebracht wird“, heißt es in dem Beitrag.

Auch bei Arsenal sind mehrere Spieler Berichten zufolge informell als die „Bible Brothers“ bekannt geworden, weil der Glaube in ihren Freundschaften und ihrem täglichen Leben eine wichtige Rolle spielt. Zu ihnen gehört Bukayo Saka. Er liest jeden Abend vor dem Schlafengehen in der Bibel und will nach ihrer Lehre leben.

Auch Sakas Teamkollege Piero Hincapié konnte im Spiel beobachtet werden, wie er vor dem entscheidenden Elfmeterschießen betete. „Während Millionen Menschen weltweit zuschauten und die Spannung im Stadion ihren Höhepunkt erreichte, war dies ein stiller Moment des Glaubens inmitten einer der größten Nächte im Vereinsfußball.“ Auffällig ist, wie selbstverständlich diese Momente für die Spieler selbst zu sein scheinen.

Vielleicht fällt das den Menschen gerade deshalb auf. „Im Fußball mangelt es nicht an Reichtum, Ruhm, Sponsorenverträgen und Promi-Kultur. Dennoch scheinen sich einige der vielversprechendsten jungen Stars des Sports bemerkenswert wohl dabei zu fühlen, über etwas ganz anderes zu sprechen.“  Dies ist definitiv eine Chance für Kinder und Jugendliche: Sie sehen, dass diese Vorbilder nicht nur ihre Karriere im Kopf haben sondern auch bereit sind, offen über ihren Glauben zu sprechen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Versusdeum 4. Juni 2026 
 

Vorbilder für die Jugend

Gerade das ganz selbstverständliche bekennen des eigenen Glaubens war wohl nicht nur bei uns jahrzehntelang verpönt und galt bestenfalls als "altmodisch". Um so wichtiger ist dieses Zeugnis.


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  2. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  3. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  4. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  5. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  6. Universität Aberdeen prüft intern Hasskommentar eines Angestellten gegen Ann Widdecombe
  7. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  8. Ein unvermeidliches Schisma?
  9. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  10. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  11. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  12. „Abgeordnete, die das Gesetz zur Sterbehilfe unterstützen, können nicht mehr zur Kommunion gehen“
  13. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  14. „Was, wenn sich herausstellt, dass Ann Widdecombe eine Märtyrerin war?“
  15. Leipzig: Christliches Café schließt nach 26 Angriffen von Linkextremisten

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz