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Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei

20. August 2026 in Prolife, keine Lesermeinung
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Die Genfer Konsenserklärung stellt fest, dass es kein ‚Recht auf Abtreibung‘ gibt und Abtreibung nicht als Methode der Familienplanung gefördert werden soll.


Buenos Aires (kath.net/LifeNews/jg)
Argentinien ist der Genfer Konsenserklärung beigetreten, einer von den USA angeführten internationalen Lebensschutz-Koalition, der mittlerweile mehr als 40 Nationen angehören. 

Die „Genfer Konsenserklärung zur Förderung der Gesundheit von Frauen und Stärkung der Familie“ wurde 2020 von 33 Staaten unterzeichnet. (Siehe Link) Sie enthält unter anderem die Feststellung, dass es kein „Recht auf Abtreibung“ gibt und dass Abtreibung „in keinem Fall als Methode der Familienplanung gefördert werden sollte“. Die Koalition der Unterzeichner setzt sich setzt sich für den Schutz des menschlichen Lebens in allen Phasen ein. Mit Argentinien umfasst sie nun 42 Staaten.


Am 10. August unterzeichneten Argentiniens Außenminister Pablo Quirno und US-Botschafter Peter Lamelas die Erklärung für Argentinien. Quirno bestätigte den Beitritt wenige Tage später öffentlich und bezeichnete ihn als Beitrag zum „Schutz des menschlichen Lebens“.

Die Erklärung respektiert das souveräne Recht jedes Landes, eigene Gesetze festzulegen. Gleichzeitig setzt sie sich für die Gesundheit von Frauen ein, stärkt die Familie als grundlegende Einheit der Gesellschaft.

Die Vereinigten Staaten traten der Erklärung im Januar 2025 wieder bei, nachdem die Regierung Biden die Koalition verlassen hatte. Seit Januar 2025 haben die USA die Leitung des Sekretariats wieder übernommen und lösen damit Ungarn ab. In einer gemeinsamen Erklärung betonten US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. und Außenminister Marco Rubio: „Da das Sekretariat der Genfer Konsenserklärung nun in die Vereinigten Staaten zurückkehrt, sprechen wir Ungarn unseren tiefen Dank für seine außergewöhnliche Führung aus. Ungarn hat die Erklärung und ihre Prinzipien treu bewahrt, und wir sind dankbar für seine Führungsrolle und das Engagement, die Zahl der Unterzeichnerstaaten zu erhöhen.“

 


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