Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  2. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  3. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  4. Liegt ein Schisma in der Luft?
  5. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  6. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  7. Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
  8. MAGNIFICA HUMANITAS
  9. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  10. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  11. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  12. Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität
  13. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  14. Yoga-Kongress am Geburtsort des heiligen Franz Xaver
  15. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“

Argentiniens Präsident Milei schafft Genderministerium endgültig ab

13. Juni 2024 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bei seinem Amtsantritt hat der neue Präsident versprochen, er werde die „Größe des Staates reduzieren und politisierte Organisationen eliminieren“.


Buenos Aires (kath.net/jg)
Argentiniens Präsident Javier Milei hat das Ministerium für Frauen, Geschlechter und Vielfalt endgültig aufgelöst. Das Ministerium sei 2020 „für parteipolitische Zwecke gegründet“ worden, um eine „ideologische Agenda zu propagieren“, zitiert die Plattform Apollo News den argentinischen Präsidenten.

Bei seinem Einzug in die Casa Rosada, den Sitz der argentinischen Regierung, hat Milei seinen Wählern im Dezember 2023 versprochen, er werde die „Größe des Staates reduzieren und politisierte Organisationen eliminieren“. Seither hat er die Zahl der Ministerien von 18 auf neun reduziert. Nun wird das Ministerium für Frauen, Geschlechter und Vielfalt ganz abgeschafft.


Bereits im Dezember 2023 wurde das Ministerium dem Ministerium für Humankapital als Unterstaatssekretariat unterstellt und verlor damit seine Selbständigkeit. Vor zwei Wochen ist das Sekretariat dem Justizministerium zugeteilt worden, welches am Donnerstag bekannt gegeben hat, dass das ehemalige Frauenministerium aufgelöst wird.

Es sei von der vorigen Regierung „für parteipolitische Zwecke gegründet“ und genutzt worden, „um ideologische Zwecke zu propagieren“, hat das Ministerium bekannt gegeben. Keine der Maßnahmen des Ministeriums habe zu einer Verringerung der Kriminalitätsrate geführt, schreibt das Ministerium ergänzend.

Die Aufgabenbereiche würden sich teilweise mit anderen Behörden überschneiden, fährt das Ministerium fort. Die Ausgaben für die Behörde, bei der 800 Mitarbeiter beschäftigt sind, seien daher nicht zu rechtfertigen. Die relevanten Aufgaben des Frauenministeriums werden vom Menschenrechtssekretariat übernommen, berichtet die Buenos Aires Times.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Argentinien

  1. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  2. Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novak
  3. Argentiniens Regierung will Verbot von ‚Geschlechtsumwandlungen‘ für Minderjährige
  4. Argentiniens Präsident Milei lädt Papst Franziskus ein
  5. Designierte Vizepräsidentin Argentiniens will Babys vor Abtreibung schützen
  6. Franziskus kritisiert politisches Versagen in Argentinien
  7. Nach ‚Gebet an die Pachamama’ – argentinische Diözese bittet um Entschuldigung
  8. Argentinien: Gericht erlässt einstweilige Verfügung gegen Abtreibungsgesetz
  9. Papst empfing Argentiniens Präsident Fernandez im Vatikan
  10. Argentinisches Abtreibungsgesetz: Der Einfluss von Planned Parenthood






Top-15

meist-gelesen

  1. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  2. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  3. MAGNIFICA HUMANITAS
  4. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  5. Liegt ein Schisma in der Luft?
  6. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  7. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  8. Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
  9. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  10. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  11. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  12. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  13. „Synodenbericht präsentiert einen toxischen ‚Paradigmenwechsel‘“
  14. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  15. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz