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Schweizer katholische Kirche entschuldigt sich für Äußerung ihres Medienportals „kath.ch“

5. Dezember 2020 in Schweiz, 7 Lesermeinungen
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„Besonders getroffen und zu Recht empört hat viele ein auf dem Portal kath.ch publizierter historischer Rückgriff auf das Verhalten der Schweiz gegenüber Nazi-Deutschland, der Ablehnung der Konzern-Initiative mit dem Holocaust in Verbindung brachte“


Freiburg i.Ü. (kath.net/SBK) kath.net dokumentiert die Gemeinsame Erklärung der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) und der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz (RKZ) betreffend Abstimmungsdebatte zur Konzernverantwortungsinitiative in voller Länge:

Die öffentlichen Auseinandersetzungen um die Konzernverantwortungsinitiative wurden insbesondere in den letzten Wochen vor der Abstimmung am 29. November 2020 sehr hitzig und in teils scharfer Tonalität geführt. Das hat auf allen Seiten Verletzungen hinterlassen. Da verschiedenenorts auch kirchliche Akteure stark involviert waren und es diesbezüglich zu heftigen Reaktionen kam, sind die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) und die Römisch-Katholische Zentralkonferenz (RKZ) dabei, diese Situation aufzuarbeiten und daraus Schlüsse für die Zukunft zu ziehen.


Besonders getroffen und zu Recht empört hat viele ein auf dem Portal kath.ch publizierter historischer Rückgriff auf das Verhalten der Schweiz gegenüber Nazi-Deutschland, der die Ablehnung der Initiative mit dem Holocaust in Verbindung brachte. Die SBK und RKZ als Auftraggeberinnen des Medienzentrums von kath.ch bedauern diese Äusserung zutiefst, distanzieren sich entschieden davon und bitten um Entschuldigung.

Gleichzeitig, ohne jedoch damit die gemeinsame Verantwortung zu relativieren, halten wir fest, dass das von der SBK und der RKZ erlassene Rahmen- und Redaktionsstatut den Medienzentren im Rahmen ihres Grundauftrags redaktionelle Unabhängigkeit garantieren. Diese findet freilich ihre Grenzen dort, wo die Werte, für die die Kirche eintritt, durch die Kommunikationsarbeit selbst verletzt werden.

Die SBK und die RKZ stehen dafür ein, dass die Kirchen als gesellschaftliche Akteure auch in Zukunft ihre Kernanliegen öffentlich formulieren und in die politischen Debatten einbringen dürfen. Gleichzeitig betonen sie, dass in der Diskussion von kontroversen gesellschaftlichen und kirchlichen Fragen stets der nötige Anstand und gegenseitige Respekt zu wahren sind.

Bischof Felix Gmür, Präsident der Schweizer Bischofskonferenz

Renata Asal-Steger, Präsidentin der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz der Schweiz

Freiburg und Luzern, 4. Dezember 2020

Siehe dazu auch den kath.net-Artikel: „Beinharter Konflikt“ zwischen Schweizer Bischöfen und ihrem Nachrichtendienst „kath.ch“- „Limmattaler Zeitung“: Schweizer Bischöfe kritisieren ihr eigenes Medienportal kath.ch als zu aggressiv – Erheblicher Streit um Frage der Konzern-Initiative-Unterstützung – Bistum Chur gegenüber kath.net: Man arbeite nicht mehr mit kath.ch zusammen (siehe Link)

 


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Lesermeinungen

 Aquae 6. Dezember 2020 

@Chris2 -- Die 68er und ihre Kinder haben sich breit gemacht

Wer die Medien kontrolliert, der hat das Sagen. Donald Trump kann ein Lied davon singen. Er hat seit Beginn alle grossen Mediengruppen gegen sich.
Hier in CH ist es (noch) nicht ganz so schlimm. Aber dennoch, alle Nichtregierungsorganisationen (inkl. der kath. Hilfswerke wie Fastenopfer und Caritas) sind fest in sozialistischer Hand, gleiches gilt für die Staatsmedien. Wenn man sieht, wie die Konzernverantwortungsinitiative über Jahre aufgebaut, getrieben, mit Millionenbudget alimentiert wurde, kann einem schon fast unheimlich werden. Die politisch-moralische Deutungshoheit liegt bei den Links-Grünen. Mit schwingender Moralkeule ziehen sie durch die Gesellschaft und schreien alles nieder, was sich ihnen in den Weg stellt. Und wenn sie dann an der Urne knapp verlieren, wollen sie sogar die demokratischen Spielregeln ändern, weil die gute Sache doch die Mittel heiligt. Das ist der Anfang jedes Totalitarismus. Und hier muss Gegensteuer gegeben werden, gerade und auch in der Kirche.


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 Chris2 6. Dezember 2020 
 

Ergänzug zur ARD

Es sind 92% der Volontäre der ARD, die zuletzt rot, grün oder rotbraun gewählt hatten. Zahlen zur Gesamtbelegschaft gibt es m.W. nicht, der Trend durfte aber ähnlich sein.


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 Chris2 6. Dezember 2020 
 

Es ist halt in der Kirche wie auch sonst.

Schon 2009 hätten knapp 36 der deutschen Politikjourmnalisten "grün" gewähöt (Gesamt: 9%). Die Volontäre der ARD aktuell sogar zu über 50% (CDU/CSU: 3%!). Insgesamt sind es bei ersten deutschen Staatsfernsehen sogar 92%, die zuletzt "Grüne", SPD oder SED gewählt haben...


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 Aquae 5. Dezember 2020 

Redaktionelle Unabhängigkeit oder Narrenfreiheit

Katholische Medien wie Pfarrblätter und eben kath.ch sind geschützte Werkstätten für Sozialrevoluzzer und linksgrüne Gutmenschen. Wo sonst kann man im Zeichen von Selbstgerechtigkeit und eigener Gedankenfreiheit einfach drauflosschreiben? Leserquoten, Werbeeinnahmen, alles kein Thema. Die Rechnung wird von den dummen Steuerzahlern berappt, von denen, die oft als Reiche, Rechte und Konservative ihr Fett abbekommen. Herr Rauch gehört vor die Türe gestellt, denn er ist ein Wiederholungstäter, der in unakzeptabler Art und Weise herumpöbelt. Diesem ganzen Theater muss ein Ende gesetzt werden. Und das Rezept ist ganz einfach: freiwillige Kirchensteuer. Der Rauch wird sich spätestens dann von selbst verziehen. Denn eines ist sicher, diese Leute arbeiten nicht um den Himmelslohn.


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 Aschermittwoch 5. Dezember 2020 
 

Wann endlich?????

@JBE
Nicht nur dieser Redaktor, sondern auch die Bischöfe die mit kath.ch zusammenarbeiten und finanziell unterstützen gehören verwarnt. Schon seit Jahren ist kath.ch ein Ärgernis, aber von St.Gallen und Solothurn behütet.


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 JBE 5. Dezember 2020 
 

Konsequenz

1. Die Kirche als solche hat sich politischer Stellungnahmen im Allgemeinen zu enthalten, ausser die politischen Anliegen widersprechen dem , was die Kirche lehrt.
2. Jetzt kann man gespannt sein,ob die Kirchen sich in die Debatte um die Ehe für alle in gleicher Vehemenz einbringt oder ob von hier nur ein laues Lüftchen zu vernehmen ist.
3. Ein Redaktor,der solchen bodenlosen Mist schreibt gehört 1x scharf verwarnt und ist beim nächsten Mal draussen.


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 Marquard Imfeld 5. Dezember 2020 
 

kath.ch

Die Schweizerische Bischofskonferenz und die Römisch-katholische Zentralkonferenz (= Vertretung aller Landeskirchen, inkl. der häretisch-orientierten Landeskirchen Zürich, St. Gallen und Basel) sind die Auftraggeberinnen des Medienzentrums von kath.ch. Diese linke Propagandaplattform Kath.ch publiziert vor allem Artikel, um den katholischen Glauben dem Zeitgeist anzupassen und verhöhnt und attackiert in aggressiver Weise Gläubige, Priester, Bischöfe, welche für die gültigen katholischen Glaubenswahrheiten einstehen.


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