Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  2. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  3. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  4. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  5. „Warum bin ich Christ“
  6. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  7. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  8. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  9. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  10. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  11. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  12. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  13. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  14. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  15. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse

Bisher unveröffentlichter Brief von Benedikt XVI.: „Ich habe auch auf das munus verzichtet“

7. August 2025 in Aktuelles, 68 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Brief aus dem Jahr 2014: „Die Behauptung, ich hätte mit meinem Rücktritt ‚nur die Ausübung des Amtes und nicht auch das munus‘ aufgegeben, widerspricht der klaren dogmatischen und kanonischen Lehre (...).“


Vatikan (kath.net) „Die Behauptung, ich hätte mit meinem Rücktritt ‚nur die Ausübung des Amtes und nicht auch das munus‘ aufgegeben, widerspricht der klaren dogmatischen und kanonischen Lehre (...). Wenn einige Journalisten von einem ‚schleichenden Schisma‘ sprechen, verdienen sie keine Beachtung.“ Das schrieb der emeritierte Papst Benedikt XVI. am 21. August 2014 in einem Brief an Monsignore Nicola Bux. Bux hatte ihn zu den Zweifeln und Unsicherheiten befragt, die seinen Rücktritt vom Papstamt im Vorjahr begleitet hatten. Über diesen Brief war bisher nur bekannt gewesen, dass er existiert, nun aber hat Bux im gemeinsam mit Vito Palmiotti verfassten Buch „Realität und Utopie der Kirche als Anhang veröffentlicht, auch als Fotokopie des Originals. Das berichteten „La nuova Bussola Quotidiana“ und weitere italienische sowie internationale Medien.


Benedikt XVI. antwortete auf die ihm vorgetragenen Einwände und hielt den Rücktritt eines Papstes für „vollkommen“ gültig und die Parallelität „zwischen dem Diözesanbischof und dem Bischof von Rom hinsichtlich der Rücktrittsfrage“ für „begründet“. Er verteidigt auch das Recht eines Papstes, außerhalb seines Amtes zu sprechen und zu schreiben, wie er es selbst tat, indem er während seines Pontifikats weiterhin Bücher schrieb, beispielsweise jene, die Jesus gewidmet waren, den er als „eine Mission des Herrn“ betrachtet, schilderte Riccardo Cascioli in „La nuova Bussola Quotidiana“ weiter.

Benedikt XVI., der aus Deutschland stammende Theologe Joseph Ratzinger (1927-2022),  war am 19. April 2005 gewählt worden und war bis zu seinem Amtsverzicht am 28. Februar 2013 der 265. Bischof von Rom.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Der Beginn eines neuen Kapitels im Vatikan?
  3. 'The Chosen': Sechste Staffel ab Dezember auf Netflix
  4. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  5. Kanadas führende Tageszeitung verlangt Euthanasie in katholischen Krankenhäusern
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. Ermittlungsverfahren gegen christliche YouTuber eingestellt
  8. Grünwidl bei Medjugorje-Friedensgebet: Beten und Frieden stiften
  9. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  10. „Warum bin ich Christ“
  11. Erneut ruhige Spitalnacht für Papst nach Krebs-Operation
  12. Mit dem Rosenkranz im Gym
  13. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  14. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'
  15. "Non abbiate paura - Habt keine Angst!"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz