Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Weiterer Angriff auf die Freiheit in Deutschland: Hessen erlaubt 2G-Supermärkte
  2. 'Herzlos-Pfarrer' - Kölner 'Sozialpfarrer' Meurer möchte 2G-Regelung in Zügen
  3. Weitere Kölner Pfarrei führt 3-G-Regel ein
  4. Norwegen-Killer trat vor der Tat zum Islam über
  5. Love Is In The Air? - Bätzing lobt das 'christlich geprägte Wertefundament' von Merkel
  6. Wenn die Kinder des Lichts auf die Kultur des Todes treffen
  7. Der sonntägliche Messbesuch ist kein Hobby
  8. 'Der würde sagen: Betet so, dass ihr keinem anderen schadet!'
  9. Bistum Limburg beauftragt Kontaktpersonen für 'LSBTI-Menschen'
  10. Frankreich: Beichtgeheimnis unter Druck
  11. Entspricht nicht den Rückmeldungen der Bischöfe – Hintergründe zu ‚Traditionis custodes’
  12. Australischer Bischof ruft zur Covid-Impfung auf
  13. Johannes Paul I. wird seliggesprochen
  14. ‚Climate change’ – unterwegs zu COP26
  15. Der Teufel und die Linken

Freu dich auf deinen Bräutigam!

7. Juli 2021 in Jugend, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Jesus ruft nicht die makellose, fehlerfreie Braut. Davon ist in der Geschichte nie die Rede. Er will eine Braut, die vor Freude leuchtet und strahlt, wenn sie seine Stimme hört - Die Jugendkolumne von kath.net von Lucia Zimmermann


Salzburg (kath.net)

In wenigen Tagen heirate ich und ich merke, ich bin so eingenommen von den organisatorischen Vorbereitungen, dass ich gar nicht dazu komme, mich auch mit dem Herzen vorzubereiten. Außerdem ist gerade diese „Herzensvorbereitung“ ein riesiges Fragezeichen für mich. Wie genau macht man das eigentlich? Für die organisatorischen Sachen gibt es tausend Listen und Ratgeber im Internet und in Zeitschriften. Aber für das Herz? Da wird es dann schnell ganz still.

Auch im Glauben stell ich mir diese Frage oft. Wir sollen ja bereit sein, wenn Jesus kommt. Jesus erzählt zu dem Thema das Gleichnis mit den Jungfrauen und den Lampen.

Sie alle warten auf den Bräutigam. Aber den Törichten geht das Öl aus und nur die Klugen, die noch Öl in Krügen dabei hatten, können mit leuchtenden Lampen dem Bräutigam entgegengehen und mit ihm in den Hochzeitssaal einziehen. (Vgl. Mt 25,1-13)


Ich will nicht „töricht“ sein. Ich will nicht, dass ich bei all den „drängenden“ Aufgaben und im Trubel des Alltags das Entscheidende übersehe und vergesse. Ich will keine Jungfrau ohne Öl und ohne Feuer sein. Ich will das mein Bräutigam mein Licht schon von Weitem sieht.

Also hab ich bei einem Spaziergang Gott gefragt, wie ich mich denn seiner Meinung nach auf meine Hochzeit vorbereiten soll. Was hält meine Lampe am Brennen? Wie macht sich eine „kluge“ Braut für ihren Bräutigam bereit? Ich für mich habe da schnell ganz fromm an fasten, beichten,  meditieren, Bibelstudium, tägliche Messe und Novenen gedacht. Und ich bin mir sicher, er findet das alles auch gut. Aber seine Antwort an diesem Abend war überraschend simpel: „Mein Schatz, freu dich doch einfach! Freu dich auf deinen Bräutigam! Freu dich an deinem Bräutigam! Freu dich, dass du geliebt bist! Freu dich, dass du angenommen bist! Freu dich, dass du so gesegnet bist! Freu dich auf das Fest! Freu dich auf alle, die da sein werden! Freu dich mit mir, deinem Gott! Freu dich mit dem ganzen Himmel! Freu dich!“

Das hat mich so berührt. Und ich weiß, dass das nicht nur für meine irdische Hochzeit gilt. Das Öl in meiner Lampe ist nicht Perfektionismus, ist nicht das Hetzen von einer geistlichen Übung zur nächsten. Das was die Lampe, die Liebe am Brennen hält, ist der Glaube, die Hoffnung und vor allem die Freude auf einen Bräutigam, der mich erwählt hat und der will, dass ich bei ihm bin.

Jesus ruft nicht die makellose, fehlerfreie Braut. Davon ist in der Geschichte nie die Rede. Er will eine Braut, die vor Freude leuchtet und strahlt, wenn sie seine Stimme hört. Eine Braut, die vor Freude jubelt und tanzt, wenn er kommt, um sie zu holen.

Und er ruft uns alle. Und den Weg durch die Dunkelheit zu ihm finden wir dann, wenn unser Herz für ihn brennt.

Ich bin Gott so dankbar für diese Erkenntnis! Das Öl wird mir nicht ausgehen, wenn ich nur nicht aufhöre, mich nach ihm zu sehnen und mich auf ihn zu freuen. Und das tue ich! Ich freue mich auf Jesus. Ich will ihn sehen. Ich will ihn spüren. Ich will eins mit ihm sein. Und ich lasse mir diese Freude an ihm und auf ihn nicht nehmen. Von niemandem. Auch nicht von den „törichten“ Stimmen dieser Welt. Ich habe keine Angst. Ich habe Vorfreude. Ich habe Hoffnung. Ich habe hell strahlende Zuversicht.

 

Foto: (c) pixabay


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 gebsy 7. Juli 2021 

Vorfreude

wird gerne als die schönste Freude erfahren.
Ob die Freude echt ist, zeigt uns die NACHfreude.
Irdische Freuden sind von Katerstimmung begleitet, aber die Freude der Seele bringt den Menschen zum Leuchten.
Meine Frau stellt fest, wenn der Hochzeitstag der schönste Tag in unserem Leben ist (war), dann "gute Nacht" himmlische Freude ...


1

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Wenn die Kinder des Lichts auf die Kultur des Todes treffen
  2. "Covid-19 ist gefährlich, aber die Todsünde ist viel gefährlicher."
  3. Der Teufel und die Linken
  4. Entspricht nicht den Rückmeldungen der Bischöfe – Hintergründe zu ‚Traditionis custodes’
  5. 'Herzlos-Pfarrer' - Kölner 'Sozialpfarrer' Meurer möchte 2G-Regelung in Zügen
  6. Charlène von Monaco weist auf Trost im Glauben hin
  7. Weiterer Angriff auf die Freiheit in Deutschland: Hessen erlaubt 2G-Supermärkte
  8. Priester der Petrusbruderschaft stürmen mit Weihnachtsalbum die US-Charts
  9. Love Is In The Air? - Bätzing lobt das 'christlich geprägte Wertefundament' von Merkel
  10. Bistum Limburg beauftragt Kontaktpersonen für 'LSBTI-Menschen'
  11. Aufregung in badischer Landeskirche wegen Sprechverbots über biblische Lehre
  12. Frankreich: Beichtgeheimnis unter Druck
  13. Norwegen-Killer trat vor der Tat zum Islam über
  14. Forscher könnten Berg Sinai gefunden haben
  15. Synodale Irrwege - Nationale Sonderwege

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz