Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  2. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  3. Die Liturgie: das Gebet der Kirche und Atem des Geistes
  4. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  5. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  6. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  7. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  8. BILD-Kommentatorin Ruhs fordert „Festung Europa“: „Es geht nicht mehr anders“
  9. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  10. Kardinal Burke ruft zu Einsatz für Ehe und Familie auf – bis zum Martyrium
  11. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  12. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  13. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe
  14. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  15. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt

Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung

29. Dezember 2025 in Chronik, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bei vielen seiner Klienten seien die Ursachen für homosexuelle Neigungen in unbewältigten Erinnerungen und ungelösten Konflikten in der Vergangenheit zu finden, sagt Dr. Joseph Nicolosi Jr.


Washington D.C. (kath.net/jg)
Ein approbierter klinischer Psychologe, der häufig mit Männern arbeitet, die wegen unerwünschten gleichgeschlechtlichen Neigungen Hilfe suchen, sagt in einem Interview, dass Klienten die Freiheit haben sollten, ihre eigenen therapeutischen Ziele zu verfolgen.

„Unsere Klienten sind Menschen, deren Ziel es ist, ein Leben in Übereinstimmung mit ihren Werten zu leben, einschließlich ihrer Sexualität“, sagt Dr. Joseph Nicolosi Jr. im Gespräch mit der Nachrichtenseite The Christian Post. Er sehe seine Aufgabe darin, seine Klienten dabei zu unterstützen.

Nicolosi erregte zu Beginn des Monats viel Aufmerksamkeit, als der konservative Kommentator Milo Yiannopoulos seinen therapeutischen Ansatz in einem Gespräch mit Tucker Carlson genannt hat. Yiannopoulos hat 2021 bekannt gegeben, dass er sich vom homosexuellen Leben abgewandt hat und enthaltsam lebt. (Siehe Link) Im Gespräch mit Carlson bedauerte er seine Rolle in der Etablierung der Homosexualität in der Republikanischen Partei und beschrieb gleichgeschlechtliche Neigungen bei Männern wie ihm als Symptome eines frühen Traumas.


Homosexuelle Neigungen beträfen nicht in erster Linie die Sexualität, sie seien nicht Teil dessen, was oder wer man sei oder Teil der Persönlichkeit. Es handle sich nach seiner Ansicht vielmehr um eine Gruppe von Verhaltensweisen, die bei Menschen auftauche, die einige leicht identifizierbare Ursachen aufweisen, betonte Yiannopoulos.

In seinem Fall seien die Ursachen sexueller Missbrauch durch einen Priester, als er im Teenager-Alter war, bei gleichzeitiger Entfremdung von seinem Vater gewesen. In homosexuellen Beziehungen habe er nur für kurze Momente die Erfüllung gefunden, die er gesucht habe, sagte Yiannopoulos, der in einer katholischen Familie aufgewachsen ist. Es habe sich dabei um den vergeblichen Versuch gehandelt, die Männlichkeit eines anderen Mannes zu übernehmen. 

Er habe Nicolosis Ansatz einer reintegrativen Therapie kennengelernt. Diese sei ein gesunder Weg, um das Gehirn und den Geist zu heilen, die versucht hätten, ihren Schmerz durcheine unstillbare sexuelle Abhängigkeit zu erleichtern.

Im Interview mit The Christian Post erläuterte Nicolosi, dass sein Ansatz anderen traumabasierten strukturierten Therapien ähnelt. „Wir verwenden Traumabehandlung, um den Klienten mit unbewältigten Erinnerungen aus ihrer Vergangenheit, ungelösten Konflikten aus ihrer Vergangenheit zu helfen“, sagte er wörtlich.

Einsamkeit in der Kindheit und das Gefühl, sich nicht mit anderen Jungen identifizieren zu können, seien häufige Probleme seiner männlichen Klienten. Mit dem Erreichen der Pubertät erotisiere sich dieser aus Neid stammende Schmerz, erklärte der Psychologe. „Viele meiner Klienten beschreiben ihre Kindheit als eine Zeit, in der sie sich von anderen Jungen entfremdet gefühlt hätten. Sie beschreiben sich als sensibler als ihre Altersgenossen und hatten das Gefühl, zu wenig männliche Aufmerksamkeit, Zuneigung und Bestätigung erhalten zu haben. Diese Geschichte höre ich beinahe jeden Tag in meiner Praxis“, sagte er wörtlich.

In einem Video, das auf seiner Internetseite abrufbar ist, sieht man, wie Nicolosi mit einem jungen Mann mit homosexuellen Neigungen spricht. Er zeigt ihm, wie seine Gefühle für einen idealisierten Mann ihre Wurzeln in einem Gefühl der Unzulänglichkeit, Scham und Trauer über sich selbst haben. Es gebe drei Perspektiven, mit sexuellen Gefühlen umzugehen, fährt er fort. Man könne die Gefühle entweder annehmen oder unterdrücken. Die dritte Möglichkeit sei, sie aufmerksam zu beobachten, ohne dabei zu urteilen. Der Klient solle sich überlegen, welche Attribute der Mann, für den er sich interessiere, aufweise und die er selbst nicht habe. In einem nächsten Schritt spricht Nicolosi die zugrundeliegenden Themen der Selbstwahrnehmung des Klienten im Vergleich zu anderen Männern an. 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Homosexualität

  1. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  2. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  3. Erzdiözese Salzburg: Weiterbildungsveranstaltung mit Homosexuellen-Initiative
  4. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  5. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  6. Zehn Jahre ‚Sehnsucht der ewigen Hügel‘
  7. Bistum Fulda – stark engagiert beim ‚Christopher Street Day‘
  8. Erzdiözese Salzburg veranstaltet Fortbildungsveranstaltung mit Homo-Aktivisten
  9. Dieses Jahr keine LGBT-‚Pride‘ Parade in Budapest
  10. Erzbischof von Neapel lässt LGBT-Aktivisten während einer Messe sprechen






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  4. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  5. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  6. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  7. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  8. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  9. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  10. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe
  11. Karoline Preisler: Islamismus ist die größte Gefahr für Deutschland
  12. Die neue Weltjugendtag-Hymne wurde in Seoul vorgestellt
  13. Kardinal Burke ruft zu Einsatz für Ehe und Familie auf – bis zum Martyrium
  14. BILD-Kommentatorin Ruhs fordert „Festung Europa“: „Es geht nicht mehr anders“
  15. Zwillingspriester trauen Zwillings-Brautpaar

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz