Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  3. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  4. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  5. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  6. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  7. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  8. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  9. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  10. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  11. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  12. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  13. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  14. Wir können NICHT schweigen!
  15. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'

Die Nachfahrin der neutestamentlichen Stadt Antiochia, Antakya, „gibt es nicht mehr“

10. Februar 2023 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„New York Times“ titelt: „‚Antakya gibt es nicht mehr‘: Türken sagen, das Erdbeben löschte eine Stadt und eine Zivilisation aus“.


Antakya (kath.net/pl) „Es gibt keinen Ort mehr, der Antakya heißt.“ Das schreibt der evangelisch-reformierte Missionar, Theologe und Buchautor Çağdaş Coşkun auf Facebook und zeigt Aufnahmen einer völlig zerstörten Stadt. Die „New York Times“ titelt: „‚Antakya gibt es nicht mehr‘: Türken sagen, das Erdbeben löschte eine Stadt und eine Zivilisation aus“.

Vor dem Erdbeben der Stärke 7,9 am 6.2.2023 war Antakya eine wichtige und stark bevölkerte Metropolstadt gewesen. Wer die Naturkatastrophe überlebte, kämpft nun bei eisiger Kälte ungeschützt um sein Leben. Planen und Ruinenreste schützen nur ungenügend vor der Kälte, verheizt wird, was sich finden lässt, die Trinkwasser- und Nahrungsversorgung ist völlig zusammengebrochen, die Seuchengefahr dürfte steigen angesichts der zahllosen Toten unter den Trümmern sowie unter dem Fehlen von Toiletten. Die Bergung der Toten und der (weniger werdenden) lebend Verschütteten läuft weiter. Obendrein trauern die Menschen um nahe Verwandte und Freunde und ringen darum, mit der traumatisierenden Katastrophe umgehen zu können – sie sind umgeben vom Tod. Ihre Erinnerungen und ihre Zukunft wurden ausgelöscht. Antakya zählt zu den am stärksten vom Erdbeben zerstörten Städten. Die Hilfsaktionen laufen nur zögerlich an.


Immerhin handelt es sich bei Antakya um die Nachfahrin der aus dem neuen Testament bekannten Stadt Antiochia, ihre Geschichte reicht zurück bis in die Bronzezeit. Die Stadt, die geographisch an einem wichtigen Handelsknotenpunkt lag, war in römischer und byzantinischer Zeit neben dem ägyptischen Alexandria und (später) Konstantinopel (Istanbul) die größte und wichtigste des östlichen Mittelmeerraums gewesen. Zeitweise war sie sogar die drittgrößte Stadt der Welt. Obendrein war sie Sitz eines der fünf historischen Patriarchate des Christentums (neben Rom, Konstantinopel, Alexandria und Jerusalem).

Foto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Zeitzeuge 11. Februar 2023 
 

Mehr über die christliche Bedeutung von Antakya/Antiochia

im Link!

Heiliger Ignatius von Antiochien, bitte für
die armen Opfer des Erdbebens auch in dieser
Stadt.

www.kirche-in-not.de/tag/antakya/


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  3. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  4. ‚Mundus reconciliatus Ecclesia‘ – Die Sendung der Kirche in der Welt
  5. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  6. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  7. Satire aus den USA: Ungeborene tarnen sich als Todestrakt-Häftlinge, um Schutz zu erhalten
  8. Verwandtenheirat: Darwin vs. Heilige Schrift - Die Bibel hat Recht!
  9. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  10. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  11. Ein moderner Menschenhandel: Die Ersatzmutterschaft durch Kauf eines Kindes
  12. Wussten Sie, dass es einen Schutzpatron für Gewichtsheber gibt?
  13. Jakobsweg steuert auf neues Pilger-Rekordjahr zu
  14. Finnische Langzeitstudie: Anstieg an psychiatrischen Erkrankungen nach ‚Geschlechtsumwandlung‘
  15. Papst ab Dienstag im Gemelli-Krankenhaus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz