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Ungarischer Erzbischof: „LGBT-Ideologie ist gefährlicher als Islamisierung“

24. März 2023 in Weltkirche, 14 Lesermeinungen
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Gyula Márfi verweist auch auf eine Prophezeiung von Pater Pio, nach der Ungarn eine historische Rolle in der Re-Christianisierung Europas spielen könnte.


Veszprém/Ungarn (kath.net/mk) Gyula Márfi, der emeritierte Erzbischof von Veszprém, Ungarn, warnte rund um Weihnachten in einem Interview mit Magyar Jelen vor den Gefahren für die europäische Christenheit, wie LifeSiteNews berichtet. Eine der größten Bedrohungen, noch gefährlicher als der Islam, sei die LGBT-Ideologie, weil sie die Grundlagen der katholischen Moral untergrabe, samt Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Ehe, die er als „Todsünde“ bezeichnete. Kinder dürften durch Medien und Schulen nicht in ihrer geschlechtlichen Identität verunsichert werden, meinte der Erzbischof und spielte damit auf Ungarns Gesetz zum Schutz von Kindern vor LGBT-Einflüssen an. Auch die Segnung homosexueller Paare durch viele deutsche Priester nannte er „anti-christlich“.


„Eines der klarsten Zeichen für die Anti-Christlichkeit der EU war die Nicht-Erwähnung von Europas christlichen Wurzeln in der Verfassung“, betonte Márfi und verwies auf die Freimaurerei als Urheberin, die an Europas Entchristlichung stark interessiert sei. Diese Haltung sei geschichtsvergessen, weil die griechisch-römischen Traditionen, auf denen auch Neuzeit und Aufklärung gründen, von christlichen Mönchen durch das Mittelalter hindurch bewahrt worden seien. Schließlich werde auch die starke muslimische Einwanderung als Vehikel zur Entchristlichung benutzt, sprach der Erzbischof von einem ähnlich unheilvollen Pakt wie zwischen den Schriftgelehrten und ihrem Todfeind Pontius Pilatus.

„In einer multikulturellen Gesellschaft verliert der Einzelne seine Identität, Kultur, Sprache, praktisch alles“, was es mächtigen Firmen oder politischen Kräften leichter mache, die Leute zu manipulieren. Mit dieser Strategie würden sie sich aber letztlich selbst zerstören, denn „der Islam wird niemals ihre liberalen Prinzipien akzeptieren“. Schließlich sprach Márfi auch über eine mögliche Rolle Ungarns in der Re-Christianisierung Europas: „Wir (Ungarn) müssen an unserem Glauben sehr festhalten. Von Pater Pio stammt eine Prophezeiung, wonach Ungarn ein Käfig ist, aus dem einst ein schöner Vogel herausfliegen wird, der der ganzen Welt Segen bringt. Ich schließe nicht aus, dass dies so passieren wird. Nicht deshalb, weil wir Ungarn herausragender als alle anderen wären, sondern weil Gott oft die Kleinen erwählt, um durch sie etwas Großes zu bewirken.“

Archivfoto (c) Wikipedia/Thaler Tamas/CC BY-SA 4.0


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Lesermeinungen

 Chris2 25. März 2023 
 

"Divide et impera"* als Schuss ins eigene Knie?

Der zentrale Denkfehler der heutigen Linken bzw. der Freimaurerei ist, dass sie zwar die Wahrnehmung der Realität bei der Mehrheit der Indigenen bis ins Gegenteil verzerren und viele Weitere durch Verbalkeulen und Drohungen verängstigen können, es aber mindestens eine Gruppe gibt, die ihre Spielchen gar nicht mitmacht: Zuwanderer aus dem islamischen Bereich, insbesondere Muslime. Besonders offenkundig: Die teils hochkriminellen und -brutalen "libanesischen Clans", die ursprünglich aus der Türkei stammten und die z.T. zweistellige Kinderzahlen haben (Kindergeld/Machtausbau!).
Wo D noch landen wird, sieht man im einstigen Multikulti-Musterländle Schweden: Dort sprengt die bittere Realtät buchstäblich und für alle unüberseh- und -hörbar mit zig Explosionen pro Jahr die Matrix (Liste bis 2018 im Link): Zuwanderergangs kämpfen in etwa 66 "gefährdeten Gebieten" in den größeren Städten um das Fell des erlegten Bären (vgl. "vulnerable area" bei Wikipedia)
* Spalte und herrsche

en.wikipedia.org/wiki/List_of_grenade_attacks_in_Sweden


3
 
 borromeo 24. März 2023 

@siebenbuerger: Danke für die Antwort!

Ja, das habe ich dieses Jahr vor, mich im Land etwas umzusehen. Ich denke auch, daß ich vor Ort die besten Informationen finden werde.

Danke vor allem für den Tip mit den katholischen Auslandsgemeinden in Deutschland. Daran habe ich bisher noch nicht gedacht.


3
 
 Waldi 24. März 2023 
 

Lieber @siebenbürger,

ich war als gebürtiger Südtiroler noch nie in Siebenbürgen, im Banat oder in anderen Gebieten Ost- oder Südosteuropas, wo sich die fleißigen Donauschwaben einst angesiedelt haben. Aber ich habe sie als Heimatvertriebene in Deutschland erlebt, wo sie den Glauben ihrer Väter, ihre Heimatverbundenheit, ihr deutsches Liedgut und ihre Traditionen als hohes und edles Erbgut ihrer Ahnen pflegen und bewahren! Unten ein Link mit einem Lied als Huldigung an Siebenbürgen!

www.youtube.com/watch?v=dvzBBJkqihY&t=66s


3
 
 Waldi 24. März 2023 
 

Verehrter @JP2B16,

ich verzichte hier auf einen einenen Kommentar und schließe mich voll und ganz Ihrer vortrefflich überzeugenden und positiven Meinung über Victor Orban an!


4
 
 lesa 24. März 2023 

Weil ihr nicht betet (vgl Jak)

„In einer multikulturellen Gesellschaft verliert der Einzelne seine Identität, Kultur, Sprache, praktisch alles“, was es mächtigen Firmen oder politischen Kräften leichter mache, die Leute zu manipulieren. Mit dieser Strategie würden sie sich aber letztlich selbst zerstören..."
Die traurigen Fakten der Ausbreitung von Gewalt, sogar unter 11-13ährigen und die auch zum Alltag geworden ist, geben ihm recht.
Was ist denn anders der Grund außer Verrohung durch völliges Fehlen von Sinn und seelisch-geistiger Orientierung.
Gefährlicher, schon allein deshalb: Wer bei einem Terroanschlag getötet wird, kann die ewige Seligkeit erlangen, aber wer in apostasie und schwerer Sünde lebt, läuft Gefahr, für ewig die Höllenstrafe (die er sich selbst zugefügt hat durch das Zurückweisen Gottes und der Gebote) zu erleiden.


4
 
 Passero 24. März 2023 
 

Hirtenworte!

Ein wahrer Hirte!


5
 
 JP2B16 24. März 2023 
 

Der Calvinist Victor Orban...

... sein unermüdlicher Einsatz für den Erhalt der christlichen Werte in Europa ist bekannt. Deshalb ist er von den ostentativen "Hochmoralisten" in der EU, zuvorderst von den atheistischen, "grünen" Neomarxisten in den deutschen Redaktionsstuben so verhasst. Er war als Privatperson einer der ersten Staatschefs, der dem aufgebahrten Papst Benedikt die Ehre erwies.

Als die hohe Politik und die mediale Öffentlichkeit in Deutschland in 2021 den Zusammenbruch des Gesundheitswesens und des Bestattungsgewerbes alternativlos allein durch eine COVID-Impfung für abwendbar hielt, meinte mein völlig unverdächtige, hochkompetente Hausarzt, dass man mit durchschnittlicher Vernunftbegabung, guter Kinderstube und Verfechten der traditionellen Familie derzeit in Europa nur noch in Ungarn und Polen vor Verächtlichmachung seitens der Politik und ihrer Verbündeten sicher sei.

www.kath.net/news/80455


10
 
 joh14,6 24. März 2023 
 

Danke für klare Worte, es ist genau, wie EB Marfi sagt

unsere Politiker setzen alles daran, die Menschen durch Multikulti und Gender ab Kita zu verunsichern, die Entwicklung einer stabilen Identität zu verhindern, zugleich hofieren sie den Islam (zurzeit überbieten sie sich in Grußworten zum Ramadan, während die christliche Fastenzeit überhaupt nicht erwähnt wird!), lassen ungeprüft Mio Migranten musl. Glaubens ins Land, die genau diese liberalen Prinzipien nicht akzeptieren werden !


3
 
 siebenbuerger 24. März 2023 
 

@borromeo

Da ich nicht in Ungarn, sondern in Siebenbürgen wohne, kann ich Ihnen vielleicht nicht recht weiter helfen...
Wahrscheinlich ist es das Beste, wenn sie in Ungarn Urlaub machen, vielleicht auf dem Land. Man findet doch eigentlich schnell Anschluss. Und es ist sehr hilfreich, zumindestens ein wenig die Sprache zu lernen. Über katholische Auslandsgemeinden in Deutschland könnten Sie leicht Kontakte herstellen, wenn Sie längerfristig nach Ungarn auswandern wollen...


3
 
 borromeo 24. März 2023 

@siebenbuerger

Mich freut sehr, daß glücklicherweise in Ungarn die Uhren noch anders ticken, die Familien noch Familien sind und die Kirche dort noch Hirten wie Erzbischof Márfi hat.

Ich denke seit einiger Zeit über das Auswandern in Ihr schönes Land nach. Neben vielen nützlichen Hinweisen im Netz, die ich teilweise kenne, bin ich auch sehr an "katholischen Informationen" zu Ungarn interessiert. Vielleicht können Sie mir ja weiterhelfen?
E-Mail: [email protected]


8
 
 ThomasR 24. März 2023 
 

und bedauerlich ist die LGBT Ideologie in die Synode eingedrungen*

die Themen um Hlg. Joseph und das Jahr vom Heiligen Joseph eher wenig

* vom Inneren der deutschen Amtskirche heraus- die Themen und Ausrichtung der Synode wurden von ZdK und DBK eigentlich vorgegeben.

Und ausgerechnet vom Hlg. Joseph und auf Seine Fürsprache können alle Christen- nicht nur LGBT Katholiken sexuelle Enthaltsamkeit lernen


6
 
 siebenbuerger 24. März 2023 
 

Nur nebenbei...

an die Leser in Deutschland, Österreich, Schweiz: Die Worte dieses guten Hirten sind die Glaubenssubstanz, die es hier (wir sind ja auch Ungarn) noch gibt. Auch in den Pfarreien würde das jeder, ob Laie oder Priester, so unterschreiben.
Verstehen sie deshalb, wie schockiert wir über die Zustände in Deutschland usw. sind?
Noch etwas: wir haben den Liberalismus der 60er und 70er Jahre nicht mitgemacht; der Kommunismus hat der Kirche nie solchen Schaden zugefügt wie das was im Westen geschah. Abtreibung und öffentliche Homosexualität waren hier unter dem Kommunismus verboten... Denken Sie einmal darüber nach und helfen Sie mit, den Glaubenschatz der Tradition zu bewahren!


12
 
 SalvatoreMio 24. März 2023 
 

Wir haben uns völlig verstrickt und sind stolz darauf!

Die Mehrheit der Getauften braucht die Kirche nur noch als Sahnehäubchen.
Der Synodale Weg mit den Hauptverantwortlichen, nämlich den Bischöfen, fördert diese Haltung, statt zu missionieren.
Das nimmt kein gutes Ende.


11
 
 Isidoro 24. März 2023 
 

Wahre Worte

Wo sind solche Bischöfe im deutschsprachigen Raum? Zu Felix Hungarica!


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