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Rom: Erzbischof stirbt auf offener Straße, sein Leichnam liegt drei Stunden lang auf dem Asphalt

11. November 2023 in Aktuelles, 14 Lesermeinungen
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Der Leichnam des 87-Jährigen wurde notdürftig mit einer Plane abgedeckt – Schaulustige machten sogar Fotos - Eine zufällig vorbeikommende Gruppe Ordensschwestern hielt spontan eine Totenwache


Rom (kath.net) Erzbischof François Bacqué starb am Donnerstag auf einer Straße im historischen Zentrum Roms durch Herzversagen. Zwar war der Krankenwagen schnell vor Ort, aber das Herzversagen nahm dennoch seinen Lauf. Unverrichteter Dinge fuhr der Krankenwagen wieder ab, der Leichnam des 87-Jährigen wurde notdürftig mit einer Plane abgedeckt. Ungefähr drei Stunden lang lag der Tote auf dem Asphalt in der Nähe des römischen Senates, inmitten von Touristen und Schulkindern. Das berichten italienische Medien. Eine zufällig vorbeikommende Gruppe Ordensschwestern hielt spontan eine Totenwache. Gleichzeitig blieben aber Schaulustige stehen, manche machten sogar Fotos. Die Polizei musste mehrfach eingreifen.


Bacqué war 1936 in Bordeaux/Frankreich geboren worden, als Priester trat er in den diplomatischen Dienst des Heiligen Stuhls ein und wurde weltweit in Apostolischen Nuntiaturen eingesetzt. Apostolischer Nuntius war er in den Niederlanden (2001-2011) und zuvor in der Dominikanischen Republik (1994-2001).

Archivbild: Erzbischof Bacqué - Bildausschnitt aus (c) Wikipedia/CC BY-SA 4.0/GLENZI


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Lesermeinungen

 anjali 13. November 2023 
 

@Zeitzeuge

Vielen Dank, das wusste ich noch nicht!


1
 
 Zeitzeuge 12. November 2023 
 

Msgr. Bacqué war auch dem klassischen Römischen Ritus verbunden!

Er hat mehrmals die Priesterweihe im traditionellen Ritus gespendet, in der Bruderschaft St. Vincent Ferrier und im Institut des Guten Hirten. Er stand auch der Vesper während der Wallfahrt Summorum Pontificum 2018 vor.

Quelle: riposte-catholique.fr


1
 
 ottokar 11. November 2023 
 

Nichts Ungewöhnliches

Vor etwa 10 Jahren ging ein Bericht durch die Presse, dass in einem überfüllten Warteraum einer psychiatrischen Klinik an einer USamerikanischen Universität eine Frau verstarb und in sich zusammen gesunken 2 Tage „warten“musste, bis ihr Zustand von einer Putzfrau entdeckt wurde. Das ist halt unsere Zeit…..


1
 
 pfaelzer76857 11. November 2023 
 

@Freude an Gott / Benno Faessler-Good

Auch in Deutschland würde der Rettungsdienst einen Verstorbenen nicht mitnehmen, hier wäre aber die Polizei vor Ort und würde dafür sorgen, dass das alles so abläuft, wie es vorgesehen ist (Bestatter etc.). Laut Artikel war die Polizei ja auch da.

Ob Italien ein Rettungssystem wie in Deutschland oder Österreich mit Nachalarmierung eines Notarztes hat, weiß ich nicht. Möglicherweise haben die Sanitäter dort einfach mehr Kompetenzen, da der Tod anhand des EKGs eindeutig festzustellen ist. Hier ginge das so nicht. Davon unabhängig stellt aber auch bei uns der Notarzt bei einem eben erst Verstorbenen keinen Totenschein aus.

Das alles mal außer Acht gelassen ist ein solcher Vorgang übel und würdelos! Gut, dass die Schwestern vorbei geschickt wurden und Wache hielten.


3
 
 SalvatoreMio 11. November 2023 
 

Skandalöses

@Everard: dennoch wäre es gut, vorsichtig zu sein. Aus Italien erfährt man auch Schlimmes über Deutschland, sei es in Kirche, Politik oder über das Miteinander allgemein. - Ich könnte über Italien auch Erstaunliches berichten, wo auch staatlicherseits mit warmem Herzen geholfen wird. - Es gibt eben immer beides!


0
 
 SalvatoreMio 11. November 2023 
 

SDkal


0
 
 Everard 11. November 2023 
 

Skandalöse Begebenheit

Italien ist tief gesunken, der Mythos von dem es noch zehrt ist bald vollständig dahin.


1
 
 chorbisch 11. November 2023 
 

Eine Ergänzung

Laut dem unten verlinkten Bericht wurde ein "Bestattungsdienst" verständigt, der aber erst nach 3 Stunden kam. Während der Zeit haben die Schwestern die Totenwache gehalten und gewartet.

Möglicherweise musste die Besatzung des Rettungswagen ja zu einem weiteren Notfall und konnte deshalb den Leichnan nicht mitnehmen, und eventuell hatte auch niemand damit gerechnet, daß es so lange dauern würde.

Vielleicht wäre es besser gewesen, noch auf weitere Informationen zu warten, bevor über den Fall berichtet wird. Denn, um den Satz von @Herbstlicht aufzugreifen, vielleicht war die "Welt" in diesem Fall doch nicht so verdorben, sondern es war eine Verkettung unglücklicher Umstände oder Schlamperei ohne böse Absicht.

www.heute.at/s/toter-bischof-lag-3h-auf-strasse-gaffer-machten-fotos-120003802


2
 
 SalvatoreMio 11. November 2023 
 

Nuntius in den Niederlanden

@Danke für Ihren schönen Bericht angesichts dieses Trauerspiels mitten in Rom!


3
 
 Benno Faessler-Good 11. November 2023 
 

Dürfen "Rettungs-Sanitäter" festlegen oder der Patient noch lebt oder schon verschieden ist?

Oder muss nicht ein Arzt die notwendigen amtlichen Dokumente ausstellen?


1
 
 Freude an Gott 11. November 2023 
 

Seit wann...

lassen Sanitäter eines Krankenwagens einen Leichnam auf der Straße liegen? Klingt seltsam...


4
 
 golden 11. November 2023 
 

Gott hab ihn selig !

Jedes Ave Maria läßt uns an unsere Todesstunde denken: Seien wir in Gott geborgen !


3
 
 anjali 11. November 2023 
 

Traurig

Ein sehr freundlicher Mann! Da ich Niederländerin bin kenne ich ihn da er hier Nuntius gewesen ist. Er hat noch Tickets für Papstaudienzen bei Papst Benedikt für mich organisiert. Ich werde für ihn beten!


4
 
 Herbstlicht 11. November 2023 
 

Gott und seine Liebe ... und das Handeln der Welt!

Gott wird Erzbischof François Bacqué´s Seele in barmherziger Liebe aufgenommen haben, im Gegensatz zur Welt, die seinen Leichnam über drei Stunden einfach auf der Straße liegen lässt.

Ein deutliches Zeichen der Verkommenheit der Welt!
Lieblosigkeit pur!
Allein die vorbeikommenden Ordensschwestern handelten christlich.


4
 

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