Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  2. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  3. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  4. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  5. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  6. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  7. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  8. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  9. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  10. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  11. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  12. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  13. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  14. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  15. Deutschland: Katholische Kirche verzeichnet mehr Erwachsenentaufen trotz Mitgliederrückgang

Ägypten: Christliche Medizinstudentin entführt

25. Februar 2024 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die 20-jährige Christin Arene Ibraheam Sheata wurde Ende Jänner in Assiut entführt.


Wien (kath.net / idea / pk)
Das Hilfswerk „Christen in Not“ (Wien) beklagt mangelnde Ermittlungen im Fall einer entführten christlichen Medizinstudentin in Ägypten. Am 22. Jänner wurde die 20-jährige Arene Ibraheam Sheata nach einem Examen in der mittelägyptischen Stadt Assiut am 22. Januar entführt, heißt es in einer Pressemitteilung. Zwar habe die Polizei am 23. Januar eine Vermisstenanzeige aufgenommen, seitdem sei aber nichts passiert.
Eine Zwangsverheiratung an islamische Sklavenhalter sei wahrscheinlich, befürchtet das Hilfswerk. Man könne davon ausgehen, dass versucht werde, die Studentin mit Gewalt zum Islam zu bekehren. „Wenn selbst in einer Stadt mit sehr großer christlicher Bevölkerung solch eine Entführung zur Zwangskonversion geschieht, dann sind christliche Mädchen nirgendwo in Ägypten mehr sicher", befürchtet der Generalsekretär von „Christen in Not“, Elmar Kuhn.


Er forderte dazu auf, bei der ägyptischen Botschaft zu protestieren. „Jetzt zu handeln kann das Leben der Studentin retten und verhindern, dass weitere Entführungen geplant werden.“ Kuhn zufolge soll sich Sheata in Amarna im mittelägyptischen Gouvernement von Sohag befinden und dort versteckt werden. Entführungen würden politisch unter den Teppich gekehrt, meinte er. Offizielle Zahlen gibt es nicht.
Die Gewalt gegen Christen sei nach der Machtübernahme durch den ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi 2014 deutlich zurückgegangen, habe jedoch in den vergangenen zwei bis drei Jahren wieder zugenommen. „Je weiter weg die Ortschaften von Kairo entfernt sind, umso geringer ist der Einfluss al-Sisis und umso größer ist der Einfluss der islamistischen Muslimbruderschaft“, so Kuhn.
Im arabischen Raum gibt es nach Angaben Kuhns ein Netzwerk von Sklavenmärkten, auf denen Mädchen für rund 2.800 Euro verkauft werden.
Rund 90 Prozent der mehr als 100 Millionen Einwohner Ägyptens sind Muslime. Die Kopten bilden die größte christliche Gemeinschaft in Ägypten. Ihre Zahl wird auf sieben bis zehn Millionen geschätzt. In der rund 460.000 Einwohner zählenden Stadt Assiut beträgt der Anteil der Christen etwa 40 Prozent.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  5. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  6. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  7. "Die meisten kommen wegen der Sozialleistungen"
  8. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  9. Grösse
  10. Angeklagt, weil er einen schismatischen Bischof nicht rehabilitierte: Armeniens Patriarch Karekin II
  11. Scharfe innerorthodoxe Kritik an Kyrills Atomwaffen-Predigt
  12. „Ich spüre die Berufung zu pilgern“ – Andrzej Kurek pilgert seit 65 Jahren nach Tschenstochau
  13. Salzburg: Opernstar bereitete Franziskus-Rolle im Kapuzinerkloster vor
  14. Ceuta: Integrationsministerin Bauer fordert mehr Außengrenzschutz und effektive Rückführungen
  15. ALfA startet „von-Galen-Projekt“ zum 85. Jahrestag der Predigt von St. Lamberti

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz