Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  2. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  3. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  4. Großbritannien: Blühende Tradi-Franziskaner-Kommunität steht vor der Auflösung
  5. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  6. Wahrheit ist heilsrelevant
  7. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
  8. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  9. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  10. Kardinal Kasper warnt deutsche Kirche vor Arroganz: „Beste Methode, sich unbeliebt zu machen“
  11. Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium
  12. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  13. Weltweiter Rosenkranz für den Frieden am 30. Mai mit Papst Leo XIV. – Übertragung aus dem Vatikan
  14. Papst an Pfadfinder: „Ihr verbindet auf kluge Weise das Buch der Natur mit dem Wort Gottes“
  15. Die große Kraft der Marienverehrung in der Endzeit

„Christliche Eltern haben das Recht, ihre Kinder im Einklang mit ihrem Glauben zu erziehen“

27. August 2024 in Familie, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Polnische Bischöfe/Hirtenbrief: „Eltern, deren Steuern auch die Schule finanzieren, haben das Recht zu verlangen, dass die Schule durch den Religionsunterricht ihre Kinder im Einklang mit dem in Familie und Kirche weitergegebenen Wertesystem erzieht“


Warschau (kath.net/Polnische Bischofskonferenz/pl) „Liebe Eltern, sorgen Sie dafür, dass Ihre Kinder am schulischen Religionsunterricht teilnehmen. Am Tag der Taufe haben Sie beschlossen, dass sie den Weg des Glaubens betreten.“ Das schreiben die Bischöfe im Hirtenbrief der Polnischen Bischofskonferenz zur 14. Bildungswoche, die dieses Jahr am Sonntag, dem 8. September, beginnt. Sie steht unter dem Motto „Erziehen wir gemeinsam“.

Ziel der Bildungswoche sei es, so schreiben die Bischöfe in dem Brief, „Kirche, Familie und Schule bei gemeinsamen Anstrengungen zur Kinder- und Jugenderziehung zu unterstützen“. Sie weisen darauf hin, dass „Eltern das Recht auf eine religiöse und moralische Erziehung ihrer Kinder im Einklang mit ihren eigenen Überzeugungen haben“. Dies wird durch die Verfassung der Republik Polen gewährleistet.


Die Hierarchen weisen darauf hin, dass der Erziehungsprozess neben dem geistigen, intellektuellen und körperlichen Bereich auch den spirituellen Bereich umfassen sollte. „Das Bedürfnis nach einer Beziehung zu Gott ist eines der natürlichen Bedürfnisse des Menschen“, betonen sie.

Außerdem betonen die Bischöfe, dass „die Zusammenarbeit im Bildungsprozess ein großes Gut ist, dessen Wert im Kontext der heutigen schwierigen Bildungsherausforderungen deutlich wird.“ „Die gemeinsame Umsetzung des Bildungsprozesses erfordert die Anerkennung des Rechts auf Vielfalt und des Rechts auf Identitätswahrung im Einklang mit den eigenen Überzeugungen und der religiösen Konfession. Wir brauchen Respekt und Respekt vor den Werten, in denen Eltern ihre Kinder erziehen wollen. Dies kann auf keine Weise zerstört werden. Christliche Eltern haben das Recht, ihre Kinder im Einklang mit ihrem Glauben zu erziehen.“

„Liebe Eltern, sorgen Sie dafür, dass Ihre Kinder am schulischen Religionsunterricht teilnehmen. Am Tag der Taufe haben Sie beschlossen, dass sie den Weg des Glaubens beschreiten“, appellieren die Bischöfe. Sie weisen darauf hin, dass unter dem Gesichtspunkt der Wirksamkeit der Bildung „ein Widerspruch zwischen den von der Schule vermittelten Werten und denen der Eltern katastrophal wäre“. Und dies würde passieren, wenn ein in einer christlichen Familie aufgewachsenes Kind im schulischen Umfeld dazu überredet würde, etwas zu tun, das dem Glauben an Gott völlig widerspricht – denn die Schule würde ein Bildungsprogramm umsetzen, das auf Werten basiert, die im Widerspruch zur Botschaft des Evangeliums stehen.

„Eltern, deren Steuern auch die Schule finanzieren, haben das Recht zu verlangen, dass die Schule durch den Religionsunterricht ihre Kinder im Einklang mit dem in Familie und Kirche weitergegebenen Wertesystem erzieht“, schreiben sie.

Archivfoto (c) KEP

Link zur Pressemeldung der Polnischen Bischofskonferenz mit angehängtem Hirtenbrief in voller Länge: Biskupi na XIV Tydzień Wychowania: Drodzy Rodzice, zadbajcie o to, aby Wasze dzieci uczestniczyły w szkolnych lekcjach religii


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  3. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  4. Weltweiter Rosenkranz für den Frieden am 30. Mai mit Papst Leo XIV. – Übertragung aus dem Vatikan
  5. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  6. Großbritannien: Blühende Tradi-Franziskaner-Kommunität steht vor der Auflösung
  7. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  8. Kardinal Kasper warnt deutsche Kirche vor Arroganz: „Beste Methode, sich unbeliebt zu machen“
  9. RTL-Journalistin Liv von Boetticher: „Habe die Bundespolizei zwei Nächte lang auf Streife begleitet“
  10. Abtreibung mit Holocaust verglichen? Geistlicher vom Religionsunterricht freigestellt
  11. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  12. Das brennende Herz des heiligen Philipp Neri: Ein wissenschaftlich dokumentiertes Pfingstwunder
  13. Warum haben alte Kirchen einen verborgenen Raum unter dem Altar?
  14. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  15. Arche-Noah-Nachbildung feiert 10-jähriges Jubiläum

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz