Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fernández: „Miterlöserin“ in offiziellen Vatikandokumenten tabu, in der privaten Andacht erlaubt
  2. Vatikan macht sich für Monogamie in der Ehe stark
  3. Karmeliten-Pater Joshy Pottackal wird neuer Weihbischof im Bistum Mainz
  4. „Als katholischer Christ und als Hochschullehrer macht mich dieser Vorgang tief traurig“
  5. Papst Leo XIV. empfängt deutsche Theologin und Bätzing-Marx-Kritikerin Katharina Westerhorstmann
  6. Latein nicht mehr erste Amtssprache im Vatikan
  7. 'Für mich gilt: Mein Leben liegt in der Hand Gottes'
  8. Mutig: Fürst Albert II. verweigert für Monaco die Ausweitung der legalisierten Abtreibung
  9. Papst will für 2033 Treffen aller Kirchen in Jerusalem
  10. R.I.P. Martin Lohmann
  11. "Hassprediger und Hofnarr"
  12. Salzburg: Die drei Goldensteiner Ordensfrauen dürfen im Kloster bleiben, ABER...
  13. „Wir bestreiten das Recht einiger Bischöfe, für alle Bischöfe zu sprechen und handeln“
  14. Die (w)irren Begründungen der Diözese Linz bei dutzenden Pfarrauflösungen
  15. Polnische Bischofskonferenz: „Wir appellieren um Respekt vor dem hl. Johannes Paul II.“

„Christliche Eltern haben das Recht, ihre Kinder im Einklang mit ihrem Glauben zu erziehen“

27. August 2024 in Familie, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Polnische Bischöfe/Hirtenbrief: „Eltern, deren Steuern auch die Schule finanzieren, haben das Recht zu verlangen, dass die Schule durch den Religionsunterricht ihre Kinder im Einklang mit dem in Familie und Kirche weitergegebenen Wertesystem erzieht“


Warschau (kath.net/Polnische Bischofskonferenz/pl) „Liebe Eltern, sorgen Sie dafür, dass Ihre Kinder am schulischen Religionsunterricht teilnehmen. Am Tag der Taufe haben Sie beschlossen, dass sie den Weg des Glaubens betreten.“ Das schreiben die Bischöfe im Hirtenbrief der Polnischen Bischofskonferenz zur 14. Bildungswoche, die dieses Jahr am Sonntag, dem 8. September, beginnt. Sie steht unter dem Motto „Erziehen wir gemeinsam“.

Ziel der Bildungswoche sei es, so schreiben die Bischöfe in dem Brief, „Kirche, Familie und Schule bei gemeinsamen Anstrengungen zur Kinder- und Jugenderziehung zu unterstützen“. Sie weisen darauf hin, dass „Eltern das Recht auf eine religiöse und moralische Erziehung ihrer Kinder im Einklang mit ihren eigenen Überzeugungen haben“. Dies wird durch die Verfassung der Republik Polen gewährleistet.


Die Hierarchen weisen darauf hin, dass der Erziehungsprozess neben dem geistigen, intellektuellen und körperlichen Bereich auch den spirituellen Bereich umfassen sollte. „Das Bedürfnis nach einer Beziehung zu Gott ist eines der natürlichen Bedürfnisse des Menschen“, betonen sie.

Außerdem betonen die Bischöfe, dass „die Zusammenarbeit im Bildungsprozess ein großes Gut ist, dessen Wert im Kontext der heutigen schwierigen Bildungsherausforderungen deutlich wird.“ „Die gemeinsame Umsetzung des Bildungsprozesses erfordert die Anerkennung des Rechts auf Vielfalt und des Rechts auf Identitätswahrung im Einklang mit den eigenen Überzeugungen und der religiösen Konfession. Wir brauchen Respekt und Respekt vor den Werten, in denen Eltern ihre Kinder erziehen wollen. Dies kann auf keine Weise zerstört werden. Christliche Eltern haben das Recht, ihre Kinder im Einklang mit ihrem Glauben zu erziehen.“

„Liebe Eltern, sorgen Sie dafür, dass Ihre Kinder am schulischen Religionsunterricht teilnehmen. Am Tag der Taufe haben Sie beschlossen, dass sie den Weg des Glaubens beschreiten“, appellieren die Bischöfe. Sie weisen darauf hin, dass unter dem Gesichtspunkt der Wirksamkeit der Bildung „ein Widerspruch zwischen den von der Schule vermittelten Werten und denen der Eltern katastrophal wäre“. Und dies würde passieren, wenn ein in einer christlichen Familie aufgewachsenes Kind im schulischen Umfeld dazu überredet würde, etwas zu tun, das dem Glauben an Gott völlig widerspricht – denn die Schule würde ein Bildungsprogramm umsetzen, das auf Werten basiert, die im Widerspruch zur Botschaft des Evangeliums stehen.

„Eltern, deren Steuern auch die Schule finanzieren, haben das Recht zu verlangen, dass die Schule durch den Religionsunterricht ihre Kinder im Einklang mit dem in Familie und Kirche weitergegebenen Wertesystem erzieht“, schreiben sie.

Archivfoto (c) KEP

Link zur Pressemeldung der Polnischen Bischofskonferenz mit angehängtem Hirtenbrief in voller Länge: Biskupi na XIV Tydzień Wychowania: Drodzy Rodzice, zadbajcie o to, aby Wasze dzieci uczestniczyły w szkolnych lekcjach religii


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. R.I.P. Martin Lohmann
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. Papst Leo XIV. empfängt deutsche Theologin und Bätzing-Marx-Kritikerin Katharina Westerhorstmann
  4. Fairer Streiter für die Wahrheit – Ein Nachruf auf Dr. h.c. Martin Lohmann (14.3.1957-24.11.2025)
  5. „Als katholischer Christ und als Hochschullehrer macht mich dieser Vorgang tief traurig“
  6. Karmeliten-Pater Joshy Pottackal wird neuer Weihbischof im Bistum Mainz
  7. Vatikan macht sich für Monogamie in der Ehe stark
  8. Die (w)irren Begründungen der Diözese Linz bei dutzenden Pfarrauflösungen
  9. „Ich wünsche mir gebildete Laien!“ – Newman hätte Martin Lohmann als Beispiel genommen
  10. Fernández: „Miterlöserin“ in offiziellen Vatikandokumenten tabu, in der privaten Andacht erlaubt
  11. "Hassprediger und Hofnarr"
  12. Mutig: Fürst Albert II. verweigert für Monaco die Ausweitung der legalisierten Abtreibung
  13. „Wir bestreiten das Recht einiger Bischöfe, für alle Bischöfe zu sprechen und handeln“
  14. "Was kümmert es den Mond, wenn ihn der Hund anbellt"
  15. Papst ordnet Diözese Rom neu und hebt Reform des Vorgängers Papst Franziskus auf

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz