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Der ORF und die Abtreibung: Oje

30. September 2025 in Kommentar, 3 Lesermeinungen
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Wenn der öst. Staatsfunk wieder einmal Propaganda für Abtreibung betreibt - Gastkommentar von Armin Haiderer


Wien (kath.net)

Was es nicht alles gibt: Am Sonntag war der angeblich weltweite „Tag der sicheren Abtreibung“. Zwar nicht von der UNO festgelegt, sondern von einigen einschlägigen NGOs, aber es reicht, dass man vom ORF einmal mehr einiges an Aktivismus in Sachen Abtreibungswerbung erleben darf.

So bekam die Präsidentin der „Österreichische Gesellschaft für Familienplanung“ (eine wunderbar euphemistische Bezeichnung), Mirijam Hall, den roten Teppich ausgerollt und durfte einer breiten Öffentlichkeit ihre Ansichten mitteilen. Und zu sagen hatte sie freilich einiges:

Viele Gynäkologen würde das Abtreibungsmedikament Mifegyne nur deswegen nicht verschreiben, weil sich „vor Belästigungen fürchten“. Dass sie es womöglich aus moralischen Gründen nicht tun, kommt der „Expertin“ nicht in den Sinn.


Weiters schlägt sie Alarm und beklagt sie die großen „Versorgungsprobleme“ in Sachen Abtreibungsmöglichkeiten außerhalb von Wien. Dann gibt es eine Gratis-Werbung für Mifegyne, welches als „absolute Hauptmethode“ „sehr risikoarm“ wäre. Als Nebenwirkung könne es zu Schmerzen kommen. Solche Sätze muss ich dann mehrmals lesen...Selbstverständlich wird mit keinem Wort erwähnt, was Mifegyne genau macht und wie der Embryo bzw. Fötus stirbt. Denn um diesen geht es ja wie immer überhaupt nicht. Aber ebenso wird nicht erwähnt, dass sehr viele Frauen Trauer oder Schuldgefühle haben, wenn sie ihr totes Kind nach der Abtreibungspille dann ausscheiden – selbst wenn es oft optisch nicht als Kind identifizierbar ist. Auch das ist eine Realität, die bequemerweise verschwiegen wird.

Und nun läuft die „Expertin“ zur Hochform auf und hat eine Erklärung (oder besser Verschwörungstheorie), warum bei der Abtreibung in Österreich so wenig weitergeht: Die Katholische Kirche wäre hier so stark und wir wären alle „sehr konservativ“.

Zum Schluss darf sie sogar noch einige Fake News ins Rennen führen, nämlich, dass Frauen etwa in Polen offenbar durch die strenge Abtreibungspolitik eher sterben würden. Dabei steht Polen hier besser da als Deutschland oder Österreich und deutlich besser als die abtreibungsliberalen Länder Frankreich und Kanada, wo es 11 Todesfälle auf 100.000 Geburten gibt.

Man stelle sich vor, jemand behaupte zu diesem „Tag der sicheren Abtreibung“, die sicherste Abtreibung wäre es eben keine Abtreibung vorzunehmen. Man würde als misogyner, protofaschistischer Schwurbler gebrandmarkt werden.

Post scriptum: Anlässlich dieses Tages meldete sich Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) per Posting zu Wort, forderte wenig überraschend die Entkriminalisierung der Abtreibung und stellte dann doch bemerkenswert fest, dass es keine offizielle Dokumentation gäbe, keine öffentlichen Zahlen, keine Qualitätssicherung, keine Transparenz. Das ist schon eine besondere Chuzpe: Denn raten Sie, werte Leser, welche Partei seit Jahrzehnten eine Evaluierung und Datenerfassung verhindert hat…


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Lesermeinungen

 sunset 30. September 2025 
 

Macht der linken Medien

Es ist wirklich schlimm, wie lange schon die linken Medien die Leute manipulieren mit einseitiger Berichterstattung. Es ist wie wenn ein Frosch langsam im hei§en Wasser eingekocht wird . Leider lässt die Kirche zu viel zu..sie sollte viel mehr präsent sein. Auch medial.Ein Wunder, dass es Radio Maria und Horeb in dieser Zeit gibt. So werden viele in die Irre geführt. Falsche Propaganda bekommt so Raum. Dann erfolgt gegenseitiges Bashing, Hass, Verleumdung der Politik. Ein Ungeist in den Medien, der die Menschen irreleitet und ihnen nicht die Wahrheit sagt.Nur der Geist macht frei und führt in die Wahrheit.


0
 
 Versusdeum 30. September 2025 
 

"Und der Dieb rief, 'Haltet den Dieb'"

Kann man auch in Deutschland täglich aus linkem Munde erleiden. Themen fast beliebig.


0
 
 Karolus 30. September 2025 
 

Sehr gut! Es braucht weiterhin mutige Stimmen, die sich gegen das Narrative, dass Abtreibung so etwas Heilsames wäre, zu Wehr setzen. Weiter so: Kritisch beobachten und nicht alles glauben, was der ÖRR so von sich gibt.


2
 

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