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| ![]() US-Fachverband der plastischen Chirurgen gegen "Geschlechtsumwandlung" bei Minderjährigenvor 14 Stunden in Jugend, keine Lesermeinung Neue Untersuchungen hätten gezeigt, dass es "erhebliche Unsicherheiten" hinsichtlich des Nutzens derartiger Eingriffe gebe. Gleiches gelte für die Anwendung von Pubertätsblockern und gegengeschlechtlichen Hormonen. Washington D.C. (kath.net/jg) Die ASPS empfiehlt, chirurgische Eingriffe zur „Änderung“ des Geschlechts erst im Erwachsenenalter durchzuführen. Die Fachgesellschaft begründet dies mit der unzureichenden Evidenzlage für den langfristigen Nutzen derartiger Operationen bei Jugendlichen. „Erhebliche Unsicherheit“ gebe es nicht nur hinsichtlich des Nutzens chirurgischer Eingriffe, sondern auch hinsichtlich der Anwendung von Pubertätsblockern und gegengeschlechtlichen Hormonen. Auf Anfrage der National Review gab die einflussreiche American Medical Association (AMA) bekannt, dass sie diese Einschätzung teile und Eingriffe erst bei Erwachsenen durchgeführt werden sollten. Die ASPS unterstützte Eingriffe zur „Geschlechtsumwandlung“ bei Minderjährigen wie die eisten medizinischen Fachverbände der USA. 2024 wurden zum ersten Mal „erhebliche Unsicherheiten“ über mögliche Langzeitfolgen dieser Eingriffe öffentlich. Dies habe die ASPS dazu veranlasst, ihre frühere Position zu überdenken, sagte ihr früherer Präsident Scot Bradly Glasberg. Das US-Gesundheitsministerium unter Robert F. Kennedy jr. lobt die Entscheidung der ASPS. „Wir loben die ASPS dafür, dass sie sich gegen die Lobby der Übermedikalisierung gestellt und fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse verteidigt hat“, gab Kennedy in einer Stellungnahme bekannt. „Mit dieser Haltung tragen sie dazu bei, künftige Generationen amerikanischer Kinder vor irreversiblen Schäden zu schützen“, fuhr der Gesundheitsminister fort. Das Gesundheitsministerium hatte Ende 2025 entschieden, keine Mittel aus dem öffentlichen Gesundheitssystem der USA an Krankenhäuser zu überweisen, die derartige Eingriffe an Minderjährigen vornehmen. Der ASPS gehören etwa 11.000 Ärzte an.
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