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Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!

16. März 2026 in Österreich, 11 Lesermeinungen
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Österreichischer Diözesanbischof Krautwaschl geht auf Distanz zu Anti-Zölibatsbeiträge des neuen Wiener Erzbischofs Grünwidl


Wien (kath.net/rn)
Seit Monaten macht der neue Wiener Erzbischof Josef Grünwidl immer wieder gegen ein angebliches „Pflichtzölibat“ Stimmung und wird dafür von Linkskatholiken und Medien gefeiert. Der steirische Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl ging jetzt in einem Interview mit der „Krone“ auf Distanz zu der Zölibatsdiskussion und zum Wiener Erzbischof. „Ich bin nicht dazu gezwungen worden und wusste, worauf ich mich da einlasse“, stellte Krautwaschl klar. Christliche Glaubensgemeinschaften, die eine Heirat von Priestern zuließen, seien deshalb noch lange nicht frei von Problemen. Er könne sich aber auch beides vorstellen. Der Bischof von Graz-Seckau sieht aber derzeit drängendere Probleme, darunter die zunehmende Säkularisierung, die Gottlosigkeit vieler Menschen und die Verächtlichmachung des Christentums. „Das macht mich betroffen!“ Krautwaschl könnte laut „Krone“ ab Juni übrigens neuer Vorsitzender der Österreichischen Bischofskonferenz werden.


Foto: (c) Diözese Graz-Seckau/ChristianJungwirth


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