Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. ZDF hasst Katholiken
  2. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  3. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  4. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  5. Christus bleibt nicht im Tempel! Fronleichnam: Einladung für die Gegenwart
  6. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  7. Es gibt keine zweite Chance mehr
  8. Papst Pius X.: ‚Was brauchen wir heute am meisten, um die Gesellschaft zu retten?
  9. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
  10. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  11. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  12. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  13. Technisch brillant, geistig obdachlos
  14. Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium
  15. Großes Kardinalstreffen mit dem Papst - KI statt Liturgie

Pakistans Scharia-Gericht billigt Entführung, Vergewaltigung, Kinderehe einer 13-jährigen Christin

9. April 2026 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Trotz vorliegender Geburtsurkunde und trotz Mindestheiratsalter von 18 Jahren folgt das Scharia-Gericht der Täter-Erklärung, wonach das Mädchen bereits „reif genug“ gewesen und freiwillig zum Islam konvertiert sei – Katholische Bischöfe tief besorgt


Lahore (kath.net/gro/red) Im Juni 2025 wurde die damals erst 13-jährige christliche Maria Shahbaz (Symbolfoto) aus Lahore/Pakistan als vermisst gemeldet. Nach Überzeugung der Familie wurde sie von dem wesentlich älteren muslimischen Mechaniker Shehryar Ahmad entführt, vergewaltigt, zwangskonvertiert und später mit ihm verheiratet. Trotz eindeutiger amtlicher Dokumente (zb. Geburtsurkunde), die ihr Alter klar mit 13 Jahren zum Zeitpunkt des Verschwindens belegen, hat das Bundes-Scharia-Gericht die Ehe für rechtmäßig erklärt. Das Gericht hat die offiziellen Altersnachweise als „unzuverlässig“ abgetan und sich stattdessen auf die Darstellung des Mannes gestützt, das Mädchen sei bereits „reif genug“ gewesen und habe die Konversion zum Islam freiwillig vollzogen. Darüber berichten englischsprachige katholische Onlineportal „Crux“ sowie asiatische katholische Medien.


Die katholische Bischofskonferenz Pakistans (PCBC) reagiert scharfer Kritik und erklärt, dass dies ein klarer Verstoß gegen das gesetzliche Mindestheiratsalter von 18 Jahren ist. Das Urteil stellt islamrechtliche Interpretationen über zivilrechtliche Schutzbestimmungen und macht damit Minderjährige – vor allem christliche Mädchen – zu leichten Opfern von Entführung, Zwangskonversion und Kinderehe. Die katholischen Bischöfe sehen darin einen gefährlichen Rückschritt, der frühere Urteile desselben Gerichts ignoriert und die systematische Vulnerabilität religiöser Minderheiten weiter verstärkt.

Auch mehrere Menschenrechtsorganisationen sehen darin einen gefährlichen Präzedenzfall, weil religiöse Interpretationen nun offenbar über zivilrechtliche Altersnachweise und Schutzgesetze gestellt werden.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Paddel 10. April 2026 

Unser Heiliger Vater hat reagiert

Gestern habe ich die Nachricht (leider nur am Rande) mitbekommen, dass der Schutz Minderjähriger Papst Leo ein besonderes Anliegen sei.

Es sollte unser aller Anliegen sein.


0
 
 Christine 9. April 2026 

Vergewaltigung und Kinderehe

fundierte Quellenangaben und Auslegung zum Thema Pädophilie (incl. Säuglinge!):

https://www.youtube.com/watch?v=5lp9G4cw5UY


fundierte Quellenangaben und Auslegung zum Thema Vergewaltigung der sogenannten Ungläubigen (das sind die Christen und Juden!):

www.youtube.com/watch?v=eFyef-3ml2I


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islam

  1. Der ‚reaktionäre‘ Islam und die Herausforderung für den liberalen Verfassungsstaat
  2. Islamexperte Mansour warnt: Europa hat ‚naive Haltung‘ zum Islam
  3. Wien: Viele junge Muslime stellen religiöse Vorschriften über österreichische Gesetze
  4. Öffentliche Wiener Mittelschulen: Jeder zweite Schüler ist Moslem
  5. Islamistengruppe ‚Nūr al-ʿIlm‘ breitet sich in Norddeutschland aus
  6. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt
  7. In muslimischen Regionen müssen Christen den Ramadan nicht selten mitbefolgen
  8. Kardinal Schönborn: "Wenn sich bei uns so viele Menschen vom Christentum verabschieden..."
  9. „Wir führen Einzelgespräche mit Muslimen im persönlichen Kontakt“
  10. Papst besucht die Blaue Moschee in Istanbul - Gebetet hat er dort aber nicht






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  4. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  5. "Ich musste ihm unglücklicherweise ein paar Schläge verpassen"
  6. Schottischer Pfadfinderjunge verweigert Verbeugung vor Allah in der Moschee
  7. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  8. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  9. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  10. Östereichische Bischofskonferenz: Lackner bleibt Vorsitzender, Scheuer wieder Vize
  11. Polen: Fußballer Bartosz Sobczyk gab seine Karriere auf, um Priester zu werden
  12. Warum haben alte Kirchen einen verborgenen Raum unter dem Altar?
  13. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  14. Papst kommt unpünktlich und scherzt auf Deutsch: "Ich bin Ausländer"
  15. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz