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Renaissance des Glaubens: Amerikas junge Männer kehren in die Kirchen zurück

19. April 2026 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
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Gallup-Umfrage. 42 % der Männer in der Altersgruppe 18-29 Jahre bezeichne Religion als „sehr wichtig“ in ihrem Leben. Dies ist ein drastischer Anstieg innerhalb kürzester Zeit: Noch im Zeitraum 2022–2023 lag dieser Wert bei lediglich 28 %


Washington D.C. (kath.net/gem/rn) Eine aktuelle Erhebung des renommierten Meinungsforschungsinstituts Gallup sorgt in den USA für Aufsehen. Während die westliche Welt über Jahrzehnte hinweg einen Trend zur Säkularisierung verzeichnete, erleben die Vereinigten Staaten derzeit eine massive religiöse Kehrtwende bei einer völlig unerwarteten Gruppe: jungen Männern im Alter von 18 bis 29 Jahren. Laut den neuen Gallup-Daten bezeichnen aktuell 42 % der Männer in dieser Altersgruppe Religion als „sehr wichtig“ in ihrem Leben. Dies ist ein drastischer Anstieg innerhalb kürzester Zeit: Noch im Zeitraum 2022–2023 lag dieser Wert bei lediglich 28 %. Damit hat sich die Bedeutung des Glaubens für fast jeden zweiten jungen Mann in den USA fundamental gefestigt. Dieser Trend spiegelt sich nicht nur in der persönlichen Einstellung wider, sondern auch im konkreten Handeln. Die Zahl der jungen Männer, die mindestens einmal im Monat einen Gottesdienst besuchen, kletterte von 33 % auf 40 %. Das ist der höchste Stand seit über einem Jahrzehnt.



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Lesermeinungen

 Ulrich Motte 20. April 2026 
 

Die Umfrage zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern,

kirchlich wie politisch. Der Zulauf zum Glauben ist zudem viel ausgeprägter bei Republikanern den bei Demokraten, was allerdings nicht überrascht.


0
 
 Wynfried 19. April 2026 

"BRD-Verhältnisse"

Ich fürchte, in einer durchschnittlichen Pfarrei in Deutschland würden diese jungen Männer kaum das finden, wonach sie suchen. Die Liturgie ist abgeflacht, wo man auch hinschaut, von wenigen Ausnahmen abgesehen. Wir brauchen eine neue liturgische Bewegung auf die Mitte hin, die Christus ist. Maß nehmen muss sie an der Tradition, und dann wirkt sie auch wieder anziehend für junge Menschen.


0
 
 1517 19. April 2026 
 

Überschrift und Schlussfolgerungen mögen zutreffen, ergeben sich so jedoch nicht aus der Studie, wenn man genaue Fragestellung, Methodik, Panel und Kontext beachtet.

Im März behauptete Gallup, dass das religiöse (und nicht nur christliche) Engagement in den USA weiter sinke und die Zahl derer, die Religion „nicht sehr wichtig“ fänden, sich in den letzten 20 Jahren verdoppelt habe, was vor allem an den jüngeren Erwachsenen liege, für die nur zu 33% Religion sehr wichtig sei.
https://news.gallup.com/poll/702572/americans-religious-engagement-holds-lower-levels.aspx

Im April stellte Gallup dann geradezu gegenläufige Zahlen zu religiöser „attendance“ junger Erwachsener fest:

„In contrast to the currently elevated level of attendance among young men, the latest attendance rates of older men and older women are at or near their trend lows.“
https://news.gallup.com/poll/708410/rise-young-men-religiosity-realigns-gender-gaps.aspx

Was glauben und praktizieren also die Befragten tatsächlich?


0
 
 Ulrich Motte 19. April 2026 
 

Für BRD-Verhältnisse sensationell hoch, wäre aber selbst der frühere Wert,

wonach in den USA 33 % der jungen Männer (angaben), mindestens einmal im Monat einen Gottesdienst zu besuchen. Es wäre interessant. in welche Art von Großgruppengemeinden diese Männer in den USA gehen: Katholische Kirche, evangelische bzw., evangelikale Kirchen , sonstige Religionen (von Synagogen bis zu islamischen oder jüdischen Gemeinden. Auch trennen in den USA solche Erhebungen regelmäßig nach Bildungsstand und "Rasse".


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