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Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel

31. Juli 2026 in Spirituelles, 8 Lesermeinungen
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Der libanesische Einsiedler aus dem Kloster St. Maron in Annaya mahnte bereits im 19. Jahrhundert zur Wachsamkeit – und hinterließ zeitlose Ratschläge zum Schutz von Ehe und Familie.


Annaya (kath.net/gem/rn)

Das Kloster St. Maron im libanesischen Annaya ist bis heute ein Ort intensiven Gebets und zahlloser Wunder. Hier lebte und wirkte der heilige Scharbel Makhlouf (1828–1898), ein maronitischer Mönch und Einsiedler, dessen tiefes Gebetsleben ihm eine außergewöhnliche geistliche Weisheit schenkte. Doch unter den Gedanken und Schriften, die von dem heiligen Wundertäter überliefert sind, sticht eine prophetische Warnung besonders hervor: der unermüdliche Kampf des Widersachers gegen die Familie.

Wie der heilige Scharbel betonte, richtet der Teufel seine Kräfte von jeher gezielt auf die Zerstörung der Familie – aus einem einfachen Grund: Sie ist das direkte Ebenbild Gottes und das Fundament Seines Schöpfungsplans.

Der Angriff auf das Ebenbild Gottes

In seinen geistlichen Betrachtungen legte der Heilige die Dynamik dieses geistlichen Kampfes offen:


„Die Familie ist die Grundlage des Plans des Herrn. Alle Mächte des Bösen konzentrieren ihre ganze Bosheit darauf, die Familie zu zerstören; denn sie wissen, dass mit der Zerstörung der Familie das Fundament des Planes Gottes erschüttert wird.

Der Krieg des Bösen gegen den Herrn ist sein Krieg gegen die Familie, und der Krieg des Bösen gegen die Familie ist der Kern seines Krieges gegen den Herrn. Weil die Familie seit Anbeginn der Schöpfung das Ebenbild Gottes ist, konzentriert sich der Böse darauf, sie zu vernichten.“

Ein Blick auf die moderne Gesellschaft zeigt, wie aktuell diese Worte sind: Die Zersplitterung von Familien, Beziehungsabbrüche und die schleichende Entwertung der ehelichen Gemeinschaft sind in der heutigen Kultur allgegenwärtig.
Ratschläge für den Schutz der häuslichen Gemeinschaft

Der heilige Scharbel beließ es jedoch nicht bei der Diagnose, sondern gab den Gläubigen konkrete geistliche Werkzeuge an die Hand, um das eigene Zuhause vor den Nachstellungen des Bösen zu schützen:

„Schützt eure Familien und bewahrt sie vor den Nachstellungen des Bösen durch die Gegenwart Gottes in ihnen. Beschützt und erhaltet sie durch Gebet und Dialog, durch gegenseitiges Verständnis und Vergebung, durch Ehrlichkeit und Treue – und vor allem durch das Zuhören.

Hört einander mit den Ohren, den Augen, den Herzen, dem Mund und den Handflächen zu. Haltet das Tosen des Weltlärms von euren Wohnungen fern, denn er ist wie tobende Stürme und gewaltige Wellen: Wenn er einmal ins Haus eindringt, fegt er alles weg und zerstreut jeden. Bewahrt die Wärme der Familie, denn die Wärme der ganzen Welt kann sie nicht ersetzen.“

Den Lärm der Welt aussperren

Besonders bemerkenswert ist die Mahnung des Eremiten, den „Lärm der Welt“ aus den eigenen vier Wänden fernzuhalten. Obwohl der heilige Scharbel Ende des 19. Jahrhunderts starb, beschrieb er damit exakt die Herausforderung der Gegenwart. In den vergangenen Jahrzehnten ist der Lärm der Welt über Medien und digitale Ablenkungen tief in das Privatleben eingedrungen. Die Stille, die für echtes Zuhören und das Gebet notwendig ist, muss heute oft erst mühsam zurückerobert werden.

Die zeitlose Botschaft des Einsiedlers von Annaya bleibt eine Ermutigung für alle christlichen Familien: Wo Stille eingehalten, das Gebet gepflegt, Vergebung gelebt und einander von Herzen zugehört wird, da bleibt das Heim ein sicherer Ort unter dem Schutz Gottes.


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Lesermeinungen

 Paddel 2. August 2026 

@Sarah K Josefsweihe/Keuschheit/geminsamens (Abend-)gebet...

ja, genau so praktzieren wir das auch.


Keuschheit: Wird oft mit Enthaltsamkeit verwechselt. Was falsch ist.
Die Keuschheit muss jeder einzelne Christ für sich leben, egal in welchem Stand!!

DITO:)


1
 
 Steve Acker 2. August 2026 
 

The family that prays together, stays together.


0
 
 SarahK 2. August 2026 
 

Danke Paddel

ich musste gerade etwas lachen. :-) wir sind mehr als eine gefühlte Ewigkeit und das körperliche Einswerden ist essenziell wichtig für eine Ehe und widerstrebt in meinen Augen nicht der Keuchheit und auch obwohl wir wussten dass wir mit sehr großer Wahrscheinlichkeit keine weiteren Kinder bekommen können/konnten.
Aber es ist auch so, dass der Teufel gerade das 6. Gebot in Ehekrisen nutzt um zu entzweien. Gott hielt bei uns aber die Hand immer so drüber (und Saint Michael ist mein Freund) dass nie jemand während einer Krise des Weges kam der äußerlich, von den Manieren her, Intellektuell oder sonst unsere Ansprüche entsprechend gewesen wäre. Seit dem wir die Josefsweihe beten ist unsere Liebe in jeder Beziehung so als wäre sie nicht von dieser Welt. Es gibt glaube ich keinen Tag an dem wir uns nicht sagen, dass wir uns lieben und es auch so meinen und was ich noch empfehlen kann was wir wieder angefangen haben das Abendgebet gemeinsam zu beten.


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 ottokar 1. August 2026 
 

Lärm der Welt und die Angst vor der Stille.

Wenn ich unsere Strasse am See morgens ,mittags oder abends mit meinem Hund spazieren gehe, laufen an mir zahllose Jogger vorbei oder fahren mit hoher Geschwindigkeit Rennvelofahrer vorbei.Mindestens zwei Drittel der Sportler, wenn nicht mehr, haben dabei weisse Stöpsel im Ohr, sie hören also auf jeden Fall wegen des Verkehrsgeschehen laute Musik.Warum eigentlich? Ist es Angst vor der Stille? Hat man Angst vor den eigenen Gedanken? Will man diese verjagen? Dabei könnte einem der klare schöne Morgen mit seinem Vogelgezwitscher , der glitzernde See in der Mittagssonne oder die untergehende Sonne am Abend mit den Farben der Natur so viel Anregung,innere Ruhe, besonders aber Freude an den Wundern der Schöpfung geben.All das wird überdeckt von lauten Rythmen, die einen durch die Stunden des Sports treiben und jede Aufmerksamkeit für die Umgebung stehlen. Angst vor der Stille, Angst über sich und Gottes Natur nachzudenken.


0
 
 Paddel 1. August 2026 

Sakrament der Ehe

Seltsam, das Gebet, der Rosenkranz, Weihwasser!! usw. sind wichtig, keine Frage, aber die Gnadenwirkung des Ehesakraments findet keine Erwähnung?

Gerade daran zerbrechen so viele Ehen, weil sie vor lauter Arbeit, Kinder und ja, auch Gebete (bei frommen Ehepaaren) das eheliche Einswerden im Laufe der Jahre vernachlässigen. Gerade "fromme" flüchten sich dann in die sogenannte "Josefsehe".

Die Eheliche Pflicht der Geschlechtsgemeinschaft ist nicht ohne Grund eine Pflicht, wie die Sonntagspflicht. Es gibt Gründe, warum die Nichtwahrnehmung der Sonntagspflicht keine Sünde ist, so gibt es auch Gründe für die Nichterfüllung der Geschlechtsgemeinschaft. Diese Gründe müssen aber gut geprüft sein und sollten in der Regel auch nicht von langanhaltender Dauer sein. Es sei denn es gäbe dafür enorm gute Gründe. Die Geschlechtsgemeinschaft ist ein heiliger Vorgang, das wird oft nicht so empfunden,aber da dürfen wir dem Teufel nicht auf den "frommen" Leim gehen!!!!


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 gebsy 31. Juli 2026 

Hören in der Stille

"Die Stille, die für echtes Zuhören und das Gebet notwendig ist, muss heute oft erst mühsam zurückerobert werden."

WIE GEHT DAS?

Gottes helfende Liebe wahrnehmen, um lieben zu können, ist der Weg, dem Wahrheit und Leben angehören ...


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 Peter2021 31. Juli 2026 
 

Hervorragend!

„Sichert eure Heime durch das tägliche Beten des Rosenkranzes in der Familie. Ein Heim, das von Maria beschützt wird, kann vom Teufel nicht zerstört werden.“ — Hl. Padre Pio

„Wenn wir den Rosenkranz in der Familie beten, bringen wir Jesus und Maria in unser Haus. Sie werden Teil unseres täglichen Lebens.“ — Hl. Mutter Teresa

„Der Rosenkranz ist das Gebet, das die Herzen der Eltern und Kinder im selben Rhythmus der Liebe schlagen lässt.“ — Hl. Johannes Paul II.

„Wenn ihr Frieden in euren Herzen, in euren Heimen und in eurem Vaterland haben wollt, kommt jeden Abend zusammen, um den Rosenkranz zu beten.“ — Papst Pius X.

„Es gibt kein sichereres Mittel, um den göttlichen Segen auf die Familie herabzurufen, als das tägliche Beten des Rosenkranzes.“ — Papst Pius XII.

kinderrosenkranz.com


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 girsberg74 31. Juli 2026 
 

Wie wahr !


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