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| ![]() Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbelvor 8 Stunden in Spirituelles, 3 Lesermeinungen Der libanesische Einsiedler aus dem Kloster St. Maron in Annaya mahnte bereits im 19. Jahrhundert zur Wachsamkeit – und hinterließ zeitlose Ratschläge zum Schutz von Ehe und Familie. Annaya (kath.net/gem/rn) Das Kloster St. Maron im libanesischen Annaya ist bis heute ein Ort intensiven Gebets und zahlloser Wunder. Hier lebte und wirkte der heilige Scharbel Makhlouf (1828–1898), ein maronitischer Mönch und Einsiedler, dessen tiefes Gebetsleben ihm eine außergewöhnliche geistliche Weisheit schenkte. Doch unter den Gedanken und Schriften, die von dem heiligen Wundertäter überliefert sind, sticht eine prophetische Warnung besonders hervor: der unermüdliche Kampf des Widersachers gegen die Familie. Wie der heilige Scharbel betonte, richtet der Teufel seine Kräfte von jeher gezielt auf die Zerstörung der Familie – aus einem einfachen Grund: Sie ist das direkte Ebenbild Gottes und das Fundament Seines Schöpfungsplans. Der Angriff auf das Ebenbild Gottes In seinen geistlichen Betrachtungen legte der Heilige die Dynamik dieses geistlichen Kampfes offen: „Die Familie ist die Grundlage des Plans des Herrn. Alle Mächte des Bösen konzentrieren ihre ganze Bosheit darauf, die Familie zu zerstören; denn sie wissen, dass mit der Zerstörung der Familie das Fundament des Planes Gottes erschüttert wird. Der Krieg des Bösen gegen den Herrn ist sein Krieg gegen die Familie, und der Krieg des Bösen gegen die Familie ist der Kern seines Krieges gegen den Herrn. Weil die Familie seit Anbeginn der Schöpfung das Ebenbild Gottes ist, konzentriert sich der Böse darauf, sie zu vernichten.“ Ein Blick auf die moderne Gesellschaft zeigt, wie aktuell diese Worte sind: Die Zersplitterung von Familien, Beziehungsabbrüche und die schleichende Entwertung der ehelichen Gemeinschaft sind in der heutigen Kultur allgegenwärtig. Der heilige Scharbel beließ es jedoch nicht bei der Diagnose, sondern gab den Gläubigen konkrete geistliche Werkzeuge an die Hand, um das eigene Zuhause vor den Nachstellungen des Bösen zu schützen: „Schützt eure Familien und bewahrt sie vor den Nachstellungen des Bösen durch die Gegenwart Gottes in ihnen. Beschützt und erhaltet sie durch Gebet und Dialog, durch gegenseitiges Verständnis und Vergebung, durch Ehrlichkeit und Treue – und vor allem durch das Zuhören. Hört einander mit den Ohren, den Augen, den Herzen, dem Mund und den Handflächen zu. Haltet das Tosen des Weltlärms von euren Wohnungen fern, denn er ist wie tobende Stürme und gewaltige Wellen: Wenn er einmal ins Haus eindringt, fegt er alles weg und zerstreut jeden. Bewahrt die Wärme der Familie, denn die Wärme der ganzen Welt kann sie nicht ersetzen.“ Den Lärm der Welt aussperren Besonders bemerkenswert ist die Mahnung des Eremiten, den „Lärm der Welt“ aus den eigenen vier Wänden fernzuhalten. Obwohl der heilige Scharbel Ende des 19. Jahrhunderts starb, beschrieb er damit exakt die Herausforderung der Gegenwart. In den vergangenen Jahrzehnten ist der Lärm der Welt über Medien und digitale Ablenkungen tief in das Privatleben eingedrungen. Die Stille, die für echtes Zuhören und das Gebet notwendig ist, muss heute oft erst mühsam zurückerobert werden. Die zeitlose Botschaft des Einsiedlers von Annaya bleibt eine Ermutigung für alle christlichen Familien: Wo Stille eingehalten, das Gebet gepflegt, Vergebung gelebt und einander von Herzen zugehört wird, da bleibt das Heim ein sicherer Ort unter dem Schutz Gottes. Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() Lesermeinungen
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