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Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge

vor 2 Stunden in Aktuelles, keine Lesermeinung
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Nun sind die drei Augustiner-Chorfrauen offenbar aus dem Kloster in Elsbethen bei Salzburg verschwunden, und zwar "ohne jegliche Information an die zuständigen Ordensoberen"


Salzburg (kath.net/KAP) Noch am Dienstagvormittag war in einer Presseaussendung des Helferteams der drei Augustiner-Chorfrauen von Goldenstein mitgeteilt worden, dass die Ordensfrauen eine ab heute geplante Reise nach Rom nicht antreten: Nun sind die Schwestern offenbar aus dem Kloster in Elsbethen bei Salzburg verschwunden - und zwar "ohne jegliche Information an die zuständigen Ordensoberen", wie der Apostolische Kommissar der Schwestern, Propst Markus Grasl, am Dienstagabend via Presseaussendung mitteilte. - Eine Sprecherin der Nonnen war auf Kathpress-Anfrage bislang nicht erreichbar.


Die Schwestern hätten mehrfach - unter anderem schriftlich bereits Mitte April - betont, die Reise nach Rom nicht anzutreten, so Grasl. Er äußerte den Verdacht, dass die drei Augustiner-Chorfrauen trotz gegenteiliger Informationen seitens der Helferinnen "gegen ihren Willen nach Rom verbracht wurden". Das Verschwinden der Schwestern erfülle ihn mit großer Sorge, erklärte der Propst: "Noch dazu weiß niemand wirklich, wo sie sich aufhalten, ob es ihnen gut geht und sie wohlauf sind und vor allem warum sie nicht im Kloster sind. Sollten die Schwestern bis morgen nicht wieder im Kloster auftauchen, sehen wir uns gezwungen die Behörden zu informieren und Anzeige zu erstatten."

Das Verschwinden der Schwestern sei auch deshalb völlig unverständlich, da die Gespräche über einen möglichen Verbleib im Kloster Goldenstein "kurz vor Abschluss stehen", so Grasl. "Nach dem Angebot von Rom, dass Erzabt Jakob Auer mich bei den Gesprächen unterstützt und analog zu der von mir bereits im November vorgelegten Vereinbarung der Verbleib der Schwestern im Kloster geregelt wird, waren wir sehr hoffnungsfroh, einen guten gemeinsamen Weg gehen können", erklärte der Propst. Umso größer sei nun das Entsetzen über die aktuelle Situation: "Ich hoffe sehr, dass den Schwestern nichts zugestoßen ist!"

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