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US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.

23. April 2026 in Chronik, 11 Lesermeinungen
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Hannity ist katholisch aufgewachsen. Hauptgrund für seinen Schritt sei die ‚institutionalisierte Korruption‘ auf allen Ebenen der kirchlichen Hierarchie.


New York (kath.net/jg)
Der bekannte konservative Moderator Sean Hannity hat in seiner Sendung auf Fox News am 16. April den Papst und die katholische Kirche scharf kritisiert und bekannt gegeben, dass er die katholische Kirche verlassen hat.

In einem rund 80 Sekunden dauernden Ausschnitt wendet sich Hannity direkt an sein Publikum. Er leitete seine „Botschaft an den Vatikan“ mit einer Kritik an Papst Leo XIV. ein, der nicht nur Amerikas Krieg gegen den Iran verurteilt habe, sondern seine öffentliche Auseinandersetzung mit Präsident Trump offenbar genieße.


Wörtlich sagt der aus einer katholischen Familie stammende Moderator: „Ich bin zwölf Jahre lang auf eine katholische Schule gegangen, habe in der Highschool ein Seminar besucht und Theologie studiert.“ Der katholische Glaube habe eine positive Auswirkung auf sein Leben gehabt. Das habe sich nun geändert.

„Ich habe die katholische Kirche größtenteils wegen der institutionalisierten Korruption verlassen.“ Er sehe sich weiterhin als Christ, aber nicht mehr als Katholik, sagt der Moderator. Korruption gebe es auf Ebene der Pfarren, der Bistümer und der Kardinäle bis nach Rom. Die Skandale seien nie wirklich aufgearbeitet worden, kritisiert Hannity. 

„Andere im Vatikan haben den wahren Sinn der Bibel und ihrer Lehren völlig aus den Augen verloren“, fuhr er wörtlich fort. 

Seine Stellungnahme erweckt den Eindruck, als habe sich Hannity erst jetzt von der katholischen Kirche abgewandt. In einem Interview im Dezember 2019 hatte er aber bereits bekannt gegeben, dass er die katholische Kirche verlassen habe, sich aber weiterhin als Christ bezeichne. Auch damals gab er „institutionalisierte Korruption“ in der Kirche als Grund für seinen Schritt an, berichtet The Christian Post.

 

 


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