Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  2. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  3. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  4. Die Krise des Bischofsamtes
  5. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  6. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  7. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  8. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  9. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  10. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  11. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  12. Polnische Pfarre verlangt von Autofahrern Gebete als "Parkgebühr"
  13. Der Realismus der Barmherzigkeit
  14. Wer ist Jesus Christus für mich? Der Glaube als tägliche Entscheidung
  15. Priester berichtet von Befreiung christlicher Sklaven in Pakistan

„Gott und sein Gesetz sind wichtiger als menschliche Vereinbarungen und Macht“

25. April 2026 in Prolife, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Vatican News“-Redakteur Pfr. Weresa erinnert bei Messe am Grab von Johannes Paul II. an das Beispiels des belgischen Königs Baudouin, der 1990 vorübergehend zurücktrat, um Gesetz zur Abtreibungslegalisierung nicht unterzeichnen zu müssen.


Vatikan-Warschau (kath.net/pl) „Wir bitten um die Gnade des Glaubens im Alltag – darum, dass in all unseren menschlichen Bestimmungen Gottes Wahrheit stets den ersten Platz einnimmt.“ Das sagte der Priester Marek Weresa, Redakteur der polnischen Sektion von „Radio Vatikan“ und von „Vatican News“, in seiner Homilie in der Hl. Messe im Petersdom am Grab des heiligen Johannes Paul II. Jeden Donnerstagmorgen versammeln sich bemerkenswert viele polnische Pilger und Priester am Grab des polnischen Papstes und feiern die Messe, diesmal konzelebrierten 60 Priester. Über die Homilie berichtete „Vatican News“ im polnischsprachigen Auftritt.


Weresa führte anhand der Tageslesungen aus: Die Mitglieder des Sanhedrin ordneten Schweigen über Gottes Wahrheit an, dem die Apostel nicht zustimmen konnten, denn der Aufruf des heiligen Petrus ein Prinzip für uns. „Wenn menschliche Gesetze, Resolutionen, Vereinbarungen, Verordnungen und Entscheidungen von Gerichten und Kommissionen Gottes Gesetzen widersprechen, sind die Gläubigen aufgerufen, Gott zu gehorchen, selbst wenn uns unser Ungehorsam gegenüber menschlicher Autorität Erfolg, gesellschaftlichen Aufstieg, eine bedeutende Position oder gar den Ausschluss aus der Gesellschaft kostet oder einen Schlag für unseren Lebensunterhalt oder gar das Leben selbst [bedeutet]“, so Weresa. „Wir dürfen nicht vergessen, dass Gott und sein Gesetz wichtiger sind; sie sind mächtiger als menschliche Vereinbarungen und Macht.“

Der Priester erinnerte an das Beispiel des belgischen Königs Baudouin, der 1990 vorübergehend zurücktrat, um das Gesetz zur Legalisierung von Abtreibung in seinem Land nicht unterzeichnen zu müssen. Pfr. Marek Weresa erinnerte daran, dass Papst Franziskus uns bei seinem Besuch in Belgien im Jahr 2024 ermutigte, dem Beispiel dieses Königs zu folgen, wenn andere Gesetze zur Legalisierung von Abtreibung verabschiedet werden. König Balduin war bereit, viel zu opfern, um gegen geltendes Recht zu verstoßen.

Foto aus dieser Messfeier (c) Vatican News Polen / Pater Paweł Rytel-Andrianik

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Stift Heiligenkreuz: Abt Maximilian Heim tritt zurück
  3. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  4. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  5. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  6. US-Bischof Coakley: 'Wir haben noch nicht das letzte Wort zu Traditionis custodes gehört'
  7. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  8. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  9. Kopf der hl. Agatha zum 900. Jubiläum der Reliquienrückkehr gekrönt
  10. Spanischer Priester hilft mehr als 1.200 Personen, einen Ehepartner zu finden
  11. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  12. Warnung vor Unterwanderung des Westens: ‚Hört auf, Feigheit mit Toleranz zu verwechseln‘
  13. Polen: Bei Ford-Werbung fehlt ein markantes Gipfelkreuz – Absicht oder Versehen?
  14. Warum die Erzdiözese Seoul so viele Priesterberufungen hat
  15. Erzbischof von Sydney kritisiert TV-Sender wegen einseitiger Berichterstattung zu Sterbehilfe

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz