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Der König kommt!

vor 13 Stunden in Jugend, 2 Lesermeinungen
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Teile deine Liebe für die Eucharistie voll Feuer und Eifer. Teile sie und vielleicht wird sie Herzen berühren, vielleicht wird sie das Staunen und die Ehrfurcht vor dem Herrn neu wecken! - Die Jugendkolumne von Magdalena Preineder


Wien (kath.net)
Ich frage mich: Was bedeutet dir die Heilige Eucharistie? Was bedeutet es für dich, die Heilige Kommunion zu empfangen – dieser Liebesaustausch zwischen Gott und deiner Seele? 

Warum ich mich das frage? Ich denke dabei an zwei Erinnerungen.
Ich war einmal bei einer eucharistischen Anbetung. Am Beginn, als der Herr im Allerheiligsten Altarsakrament in den Raum getragen wurde, hat ein ungefähr 5-jähriger Junge ihn erblickt und aufgeregt ausgerufen: „Der König kommt!“
Das zweite Bild ist eine Sonntagsmesse. Viele gehen zur Kommunion. Und doch habe ich oft den Eindruck als würde das, was gerade geschehen ist – diese Begegnung zwischen Christus und der Seele – nur wenig Widerhall finden. Als würde etwas so Großes, zu etwas ganz Gewöhnlichem werden. Natürlich findet vieles im Verborgenen, in der Seele, statt und doch: Wo ist die Freude in den Gesichtern? Wo ist die Liebe in den Augen? Wo ist die Hoffnung? Wo bleibt die äußere Auswirkung dessen, was gerade Großes geschehen ist? Davon möchte ich mich auch selbst nicht ausnehmen.

Warum leuchtet nicht die Freude durch die Gesichter hindurch? Christus ist gerade zu dir gekommen!
Wo ist die Liebe, die strahlt und sich verteilen möchte? Christus ist gerade zu dir gekommen!
Wo ist die heilige Faszination, das Staunen vor diesem Gott, der sich so klein macht? Christus ist gerade zu dir gekommen!

Das sollte doch einen Unterschied machen, oder? Der Gott des ganzen Universums, der alles in seinen Händen hält, der jede einzelne Seele geschaffen hat, die es jemals gab und je geben wird, der kommt in dieses kleine Stück Brot, um zu dir zu kommen.


Da bleibt einem doch der Atem weg, oder? Warum sieht man das kaum in der Kirche? Warum sehe ich kaum Menschen, die sich vor Ehrfurcht auch nur niederknien?

Die entscheidende Frage ist: Wie können wir es zulassen, dass Christus in der Heiligen Eucharistie so gleichgültig wahrgenommen wird? Er ist Gott! Sein Leib ist die Eucharistie! Das ist einfach nur verblüffend. Es ist nicht selbstverständlich. Es ist ein Liebeserweis Gottes an deine Seele!

Ja, du ganz persönlich bist angesprochen. Wärst du – natürlich neben einem Priester – nur noch der einzige Gottesdienstteilnehmer auf dieser Welt, würde Christus noch immer in der Eucharistie wahrhaft gegenwärtig werden und sich dir ganz schenken. Der große Gott würde sich für dich klein machen. Das ist doch unglaublich, oder?

Ich ersehne es, das wieder in den Kirchen zu sehen: die Faszination vor diesem Gott, der sich nicht scheut, sich klein zu machen. Die Begeisterung für ihn. Die Dankbarkeit, ihn überhaupt empfangen zu dürfen. Die Ehrfurcht – so wie der kleine Junge wissend, es ist der König. Diese wunderschöne innere Aufregung, als würde man dem Geliebten begegnen – letztendlich sollte der Herr doch auch unsere größte und erste Liebe sein. Ich will Augen sehen, in denen ein Feuerwerk ist. Ich will Lächeln sehen, die gerade ihrem Bräutigam begegnet sind, Lächeln von Herzen, die durch die Eucharistie rein gemacht wurden.

Ich ersehne es, dass die Menschen erkennen, wen sie da vor sich haben.
Es ist kein Stück Brot, es ist der Herr. Es ist nicht nur ein kleines Stück von ihm, es ist der ganze Herr.
Der Herr, der versprochen hat, dass er bei uns ist alle Tage bis ans Ende der Welt.

Er hält sein Versprechen. Und du? Macht die Begegnung mit ihm in der Eucharistie in deinem Leben einen Unterschied? Es ist das Größte, das es auf dieser Erde gibt!

Ich möchte dich einladen: Teile deine Begeisterung für das Altarsakrament! Erzähl jemandem davon. Nicht theologisierend, nicht moralisierend, einfach dein Zeugnis. Teile deine Liebe für die Eucharistie voll Feuer und Eifer. Teile sie und vielleicht wird sie Herzen berühren, vielleicht wird sie das Staunen und die Ehrfurcht vor dem Herrn neu wecken! Mach dich auf und verkünde: Der König kommt!


 


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Lesermeinungen

 Stefan Fleischer vor 9 Stunden 

Die Frage ist doch,

ist das Problem nicht, dass sich heute die kirchliche Verkündigung um alles kümmert, nur nicht mehr um das ewige Heil des Menschen, um Gott als wahrhaft unseren Herrn, um seinen heiligen Willen, um die Gefahren auf unserem Weg zur ewigen Heimat, um unsere Erlösung aus Sünde und Schuld durch Leiden, Tod und Auferstehung Christi, Gottes eingeborenen Sohnes.
Ich würde vorschlagen, dass wir wieder ganz bewusst Gott als unseren Vater ins Spiel bringen, als den idealen Vater, der uns liebt und uns deshalb seine Vorschriften und Gebote gibt, der auch straft, wo wir sonst nicht zur Vernunft kommen, der andererseits aber auch allen barmherzig ist, WELCHE IHM IN EHRFURCHT NAHEN, wie wir im Magnificat singen. Das ergäbe jene Furcht des Herrn, welche die Schrift als Anfang der Weisheit bezeichnet, jene Furcht, welche in einer liebe- und respektvollen Beziehung zu Gott und damit auch eine solche zu unseren Nächsten besteht.


0
 
 Christine vor 13 Stunden 

Magdalena Preineder - eine wunderbar gläubige junge Frau, deren Freude über Jesus im allerheiligsten Altarssakrament ausstrahlt und die jeden Einzelnen herausfordert! Solch eine Jugend bedeutet die hoffnungsvolle Zukunft der Kirche!


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