Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  2. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  3. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  4. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  5. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  6. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  7. Der Bischof und der Denunziant
  8. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  9. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  10. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  11. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  12. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  13. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  14. Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt
  15. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“

Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber

25. Juli 2026 in Österreich, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Diözesansprecher Prüller: Erzbischof und Dompfarrer haben sich "in gutem Einvernehmen" geeinigt - Pensionierung Fabers mit 31. August 2027 - Auswahlprozess für die Nachfolge Fabers startet.


Wien (kath.net/ KAP) 
Die Erzdiözese Wien hat am Freitag gegenüber Kathpress bestätigt, dass Erzbischof Josef Grünwidl und Dompfarrer Toni Faber sich "in gutem Einvernehmen" auch im Detail über den weiteren Weg Fabers geeinigt haben. Demnach wird er als Dompfarrer mit 31. August 2027 in Pension gehen. Damit beginne nun auch der Auswahlprozess für die Nachfolge Fabers als Dompfarrer für eine Amtsübernahme per 1. September 2027, so Diözesansprecher Michael Prüller. Wie Prüller weiter mitteilte, bleibe Toni Faber freilich auch nach seiner Pensionierung "aktiver Priester und Seelsorger im herausfordernden Umfeld der City-Pastoral". Er sei zudem "frei, sich darüber hinaus neuen Aufgaben zu widmen".
Der Diözesansprecher reagierte damit auf Medienberichte vom Freitag, denen ein aktuelles Schreiben Fabers an seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zugrunde liegt und in dem er u.a. das Datum seiner Pensionierung mitteilt, zugleich aber auch auf das noch anstehende intensive gemeinsame Arbeitsjahr einstimmt. Zudem wird er voraussichtlich noch heuer von seiner Wohnung im Churhaus am Stephansplatz in eine nahe "alterstaugliche" Wohnung übersiedeln, die sich im Eigentum des Domkapitels befindet.


Rekordverdächtige 30-jährige Amtszeit
Schon am 23. Mai hatte Erzbischof Josef Grünwidl im Ö1-Mittagsjournal die Neubesetzung der Wiener Dompfarre mit Sommer 2027 bestätigt. Als wesentlichen Grund nannte Grünwidl die lange Amtszeit von Dompfarrer Toni Faber sowie dessen Erreichen des Pensionsalters im kommenden Jahr. "Es gab in der Geschichte des Dompfarrers niemanden, der 30 Jahre dieses Amt ausgeübt hat", sagte Grünwidl. Faber habe damit "einen Rekord aufgestellt".
Faber ist seit 1997 in der Dompfarre tätig; am 1. Jänner 1999 wurde er von Kardinal Christoph Schönborn zum Dompfarrer von St. Stephan ernannt. Zugleich betonte der Erzbischof schon im Mai, dass dies keinen Rückzug Fabers aus der Seelsorge oder vom Stephansplatz bedeute und er dessen Dienst sehr schätze.
Faber (64) ist österreichweit bekannt durch seine große mediale Präsenz und seine vielen seelsorglichen Verdienste. Zuletzt gab es u.a. teils medial geführte Debatten über Fabers Lebensstil sowie öffentliche Auftritte mit weiblicher Begleitung.

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

Foto: Archiv


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Wynfried 25. Juli 2026 

Dompfasrrer Faber ist noch über ein Jahr im Amt

Noch 13 Monate, umgenau zu sein. Warum man dann schon jetzt von Pensionierung spricht, erscheint mir etwas unverständlich. Besser wäre die Formulierung: "Dompfarrer Faber wird nächstes Jahr in den (vorzeitigen) Ruhestand treten."
Auch mit 65 Jahren wird er dann aber noch lange nicht das Ruhestandsalter reicht habem, welches das Kirchenrecht eigentlich vorsieht. Nach can. 538 § 3 CIC soll ein Pfarrer seinen Amtsverzicht erklären, wenn er das 75. Lebensjahr vollendet hat. Der Verzicht ist in vielen Diözesen auch schon ab dem 70. Lebensjahr möglich, aber mit 65 Jahren normalerweise noch nicht, es sei denn aus aus gesundheitlichen oder anderen schwerwiegenden Gründen. 65 ist kein kanonisches Pensionsalter, oder gelten da für Österreich und Wien irgendwelche Sonderregelungen?


0
 
 gebsy 25. Juli 2026 

Verdienste vs Ewigkeitswert

Wenn bei gottgeweihten Menschen Verdienste aufgezeigt werden, ist es angebracht, diese auf ihren Ewigkeitswert "abzuklopfen", was natürlich nur Gott in Liebe und Gerechtigkeit machen kann ...


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  3. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  4. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  5. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  6. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  7. Iranischer Christ warnt vor Ausbreitung des Islam im Westen
  8. Britischer Millionär finanziert Rechtskosten für Christen, die wegen Straßenpredigten angeklagt sind
  9. "Für kein Geld der Welt"
  10. Bartholomaios kritisiert Moskauer und Belgrader Patriarchen
  11. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  12. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  13. In Zell am Ziller eröffnet ein Museum über den Heiligen Engelbert Kolland
  14. Das Ziel, für das der Mensch bestimmt ist. Die Aufnahme Mariens als Verheißung des ewigen Lebens
  15. Der Bischof und der Denunziant

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz