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Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung

24. Juli 2026 in Familie, 14 Lesermeinungen
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Anlässlich des Jahrestages der Enzyklika ‚Humanae Vitae‘ haben die US-Bischöfe eine Kampagne gestartet, um das Bewusstsein für die natürliche Familienplanung (NFP) und das christliche Verständnis von Ehe zu schärfen


Washington DC (kath.net/OPOKA/KAI/pl) Natürliche Familienplanung wird oft fälschlicherweise mit der sogenannten „Kalendermethode“ gleichgesetzt. Tatsächlich beruhen moderne Methoden auf der Beobachtung von Fruchtbarkeitszeichen und werden von der Kirche als eine mit ihrer Lehre im Einklang stehende Alternative zur Empfängnisverhütung empfohlen. Anlässlich des Jahrestages der Enzyklika ‚Humanae Vitae‘ haben die US-Bischöfe eine Kampagne gestartet, um das Bewusstsein für die natürliche Familienplanung (NFP) sowie für das christliche Verständnis von Ehe und verantwortungsvoller Elternschaft zu schärfen.

Moderne NFP stützt sich nicht auf die Vorhersage fruchtbarer Tage anhand der Dauer vergangener Zyklen. Vielmehr basiert sie auf der laufenden Beobachtung der natürlichen Fruchtbarkeitszeichen der Frau – etwa Veränderungen des Zervixschleims, der Basaltemperatur oder, bei einigen Methoden, hormoneller Testergebnisse. Dies ermöglicht die Bestimmung fruchtbarer Phasen auf der Grundlage von Echtzeitdaten des aktuellen Zyklus anstelle statistischer Berechnungen. Aus diesem Grund gilt die Kalendermethode heute als überholt, während moderne NFP-Methoden wissenschaftlich fundiert sind und in der Familienberatung breite Anwendung finden.


Wie die US-Bischofskonferenz (USCCB) betont, ist die Ehe ein Zeichen der Liebe Christi zur Kirche; die natürliche Familienplanung hilft Eheleuten dabei, verantwortungsvoll am Plan Gottes für die Familie mitzuwirken. Zudem verweisen amerikanische Bischöfe auf Studien, denen zufolge Paare, die NFP praktizieren, von besserer Kommunikation, größerer Offenheit für das Leben und niedrigeren Scheidungsraten berichten. 

Aufklärungskampagne zur natürlichen Familienplanung

Diese jährliche Initiative zielt darauf ab, das Wissen über Methoden der natürlichen Familienplanung (NFP) zu erweitern und die kirchliche Lehre zu bekräftigen – einschließlich der Aussagen in der Enzyklika Humanae Vitae von Papst Paul VI., die am 25. Juli 1968 veröffentlicht wurde. Zu diesem Anlass hat das NFP-Programm der US-Bischofskonferenz Plakate und Informationsmaterialien für Kirchengemeinden, Ehevorbereitungskurse, medizinische Einrichtungen, Hochschulseelsorge und Familienzentren erstellt. Das NFP-Programm wurde 1981 von den US-Bischöfen ins Leben gerufen. Es wird derzeit vom Sekretariat der US-Bischofskonferenz (USCCB) für Laien, Ehe, Familienleben und Jugend betreut und stellt den Diözesen pastorale Arbeitshilfen, Vorschläge für Predigten, Inhalte für soziale Medien sowie Ideen für lokale Initiativen zur Förderung der natürlichen Familienplanung (NFP) zur Verfügung.

Im Rahmen der diesjährigen Kampagne werden die Pfarreien dazu ermutigt, Veranstaltungen zu den wissenschaftlichen und ethischen Grundlagen der NFP, Ehe-Einkehrtage sowie Gebetsveranstaltungen – etwa Heilige Messen, Eucharistische Anbetung, Rosenkranzandachten und Novenen – für die Anliegen von Ehepaaren und Familien zu organisieren.

 


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