Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. ZDF hasst Katholiken
  2. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  3. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  4. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  5. Christus bleibt nicht im Tempel! Fronleichnam: Einladung für die Gegenwart
  6. Es gibt keine zweite Chance mehr
  7. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
  8. Papst Pius X.: ‚Was brauchen wir heute am meisten, um die Gesellschaft zu retten?
  9. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  10. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  11. Technisch brillant, geistig obdachlos
  12. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  13. Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium
  14. Großes Kardinalstreffen mit dem Papst - KI statt Liturgie
  15. "Ich glaube, dass ich glaube"

'100 % Jesus' - Das 'unsichtbare' Stirnband von Neymar

20. Mai 2026 in Jugend, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der brasilianische Superstar wurde diese Woche offiziell für die kommende Weltmeisterschaft nominiert. Die Wurzeln seines tiefen Glaubens reichen zurück in seine Kindheit.


Rom-Rio (kath.net/gem/rn)
Neymar da Silva Santos Júnior gehört zweifellos zu den bekanntesten Fußballern der Sportgeschichte. Gestern wurde der brasilianische Superstar offiziell für die kommende Weltmeisterschaft nominiert und wird das Nationalteam seines Heimatlandes erneut auf der größten Bühne des Weltfußballs vertreten. Doch abseits von sportlichen Höchstleistungen, Verträgen und globalem Ruhm existiert eine tief verwurzelte, geistliche Facette des Stürmers, die bereits lange vor seiner Profikarriere Gestalt annahm. Für Neymar geht es bei seinem Lebensweg um weit mehr als um sportliche Anerkennung.

Die Wurzeln seines tiefen Glaubens reichen zurück in seine Kindheit. Im Alter von elf Jahren erhielt der junge Neymar von seiner Mutter ein einfaches, weißes Stirnband mit der Aufschrift „100 % Jesus“. Für den gläubigen Jungen wurde dieses Kleidungsstück zu einem festen Bekenntnis: Er trug es fortan bei jedem Spiel, um seine Hingabe an Christus sichtbar auf den Platz zu tragen.

Doch der frühe Erfolg brachte auch die ersten Prüfungen mit sich. Als Neymar sich dem Traditionsverein FC Santos anschloss – jenem Club, bei dem seine Profilaufbahn begann –, wurde er von der Vereinsleitung angewiesen, das religiöse Stirnband abzulegen. Ein Verbot, das den jungen Spieler damals tief traf.

Neymar erinnerte sich später an diesen schmerzhaften Moment: „Dieses Stirnband hat mir meine Mutter geschenkt, als ich 11 Jahre alt war. Aber als ich zu Santos kam, sagten sie mir, ich solle es abnehmen. Ich habe geweint, weil ich nicht verstand, warum ich nicht mit meinem Stirnband spielen durfte. Meine Mutter erklärte mir, dass ich auch ohne das Stirnband auf dem Platz Jesus weiterhin in meinem Herzen trage.“

Diese mütterlichen Worte prägten Neymars Verständnis nachhaltig: Das Zeugnis für den Glauben hängt nicht an äußeren Zeichen, sondern an der inneren Gesinnung. Dennoch ließ er auch öffentlich nie einen Zweifel daran, wer das eigentliche Fundament seines Lebens ist. Im Jahr 2010, als er gerade einmal 18 Jahre alt war und seine Karriere im Profifußball begann, veröffentlichte er auf Twitter ein unmissverständliches geistliches Manifest:

„Das Ideal meines Lebens ist es, die Welt für Jesus Christus zu erobern und das Reich des Heiligsten Herzens zu errichten.“

Mit diesen klaren Worten machte der junge Brasilianer an der Schwelle zum Weltruhm deutlich, was sein größtes Lebensprojekt war: Es ging ihm nicht primär um das Sammeln von irdischen Trophäen, sondern darum, die Frohe Botschaft zu verbreiten.

Trotz aller Widerstände ist dieses Versprechen nicht in Vergessenheit geraten. Während das Stirnband im regulären Spielbetrieb weichen muss, holt Neymar es bei großen Pokalfeiern, wenn die strikten Regularien der Verbände pausieren, bis heute immer wieder hervor.

Dass dieses offene christliche Bekenntnis in einer zunehmend säkularisierten Sportwelt auf Widerstände stößt, zeigte sich unter anderem nach dem Champions-League-Finale 2015. Als Neymar das Stirnband nach dem Triumph glücklich präsentierte, retuschierte die FIFA die Worte „100 % Jesus“ in ihrem späteren offiziellen Video nachträglich heraus und machte den Schriftzug unkenntlich.

Diese digitale Zensur sorgte unter Gläubigen weltweit für Empörung, offenbarte jedoch unfreiwillig die Wahrheit der Worte seiner Mutter: Äußere Symbole und Schriftzüge lassen sich auf Bildschirmen weichzeichnen – die lebendige Gegenwart Christi im Herzen eines Athleten hingegen kann keine Zensur der Welt auslöschen. Wenn Neymar nun erneut für Brasilien bei der WM aufläuft, tut er dies im Wissen, für wen er im Tiefsten spielt.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Versusdeum 20. Mai 2026 
 

@nazareth

Es werde eine Zeit kommen, in der die Sünde als Tugend und die Tugend als Sünde gelten würde, hatte die Muttergottes bei einer der großen Erscheinungen sinngemäß gesagt. Die Bibel sagt dazu, dass der Glaube für viele ein "Ärgernis" und eine "Torheit" sei. Genau das erleben wir heute, ebenso wie die beginnenden "woken" Christenverfolgungen, etwa in Großbritannien oder Finnland. Besonders augenfällig ist das in der Kirche auf deutschem Boden, wo man die "Kirche von oben" (also von Gott) vielfach bestenfalls durch eine horizontale Wohlfühlsekte ersetzt hat, teils sogar bereits ganz offen durch eine "Kirche von unten". die sich anmaßt, zu "sein wie Gott" und IHM Vorschriften zu machen, wen er gefälligst mit Weihevollmachten auszustatten habe (der alte Slogan und der Satz aus der Bibel sind damit erschreckend aktuell) und gipfelt in der so nie postulierten, aber immer offener befahnten "Kirche von hinten".


0
 
 nazareth 20. Mai 2026 
 

Abscheulichen ist modern und lustig im Fußball, Jesus verboten?

Am 30. März 2025 entrollten die Fans in der Westkurve des Fritz-Walter-Stadions ein 40 Meter breites Banner mit dem lateinischen Spruch: "Exaudinos Lucifer Et Surge Ex Abysso Sume Animas Nostras" ("Erhöre uns Luzifer und steige aus dem Abgrund auf, nimm unsere Seelen"). Dazu wurde ein riesiges Pentagramm und eine Teufelsgestalt präsentiert. Das darf nicht war sein. Wer das Gebaren vom FC Kaiserslautern gesehen hat und dies jetzt liest, schüttelt unweigerlich ungläubig den Kopf. Es kann nicht sein, dass Christus nicht im Privaten einesSpielers Platz hat und der Teufel offen in einem Vereinspiblikum angebetet werden darf.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  4. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  5. Schottischer Pfadfinderjunge verweigert Verbeugung vor Allah in der Moschee
  6. "Ich musste ihm unglücklicherweise ein paar Schläge verpassen"
  7. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  8. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  9. Warum haben alte Kirchen einen verborgenen Raum unter dem Altar?
  10. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  11. Östereichische Bischofskonferenz: Lackner bleibt Vorsitzender, Scheuer wieder Vize
  12. Polen: Fußballer Bartosz Sobczyk gab seine Karriere auf, um Priester zu werden
  13. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  14. Papst kommt unpünktlich und scherzt auf Deutsch: "Ich bin Ausländer"
  15. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz