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| ![]() ZDF hasst Katholikenvor 2 Stunden in Kommentar, 3 Lesermeinungen Immer wieder zeigt sich, wie das ZDF und andere Sender aus dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk katholische Themen falsch, überzogen oder spöttisch darstellen. Der Montagskick von Peter Winnemöller Berlin (kath.net) Nein, es ist keine Verschwörungstheorie und es ist auch kein pures Bashing gegen ein öffentlich-schlechtliches Medium. Es hat mehr faktischen und nachweislichen Inhalt, als man es sich wünschen könnte und sollte. Zudem ist es bedauerlich und unnötig. Mit dem freundlichen Gruß „Happy Kadaver“, der oben im Bild zu sehen ist, verspottete das Team von heute, einer Redaktion, die sich selbst wohl noch als Nachrichtenredaktion versteht, den katholischen Tag Fronleichnam. Dieser versuchte Gag ist so alt, dass man die Länge seines Bartes vermutlich nur noch in Lichtjahren ausdrücken kann. Natürlich beeilte man sich, den Beitrag schleunigst zu löschen, den Titel auszutauschen und sich zu entschuldigen, doch im Zeitalter von Screenshots bekommt man so etwas nicht aus der Welt. Außerdem war die Änderung vermutlich schon von Anfang an mit angelegt worden. Provokation gelungen, Ha, Ha, Ha! Tatsächlich gibt es für Nicht-Katholiken keine größere Provokation als Fronleichnam. Protestantische Nachbarinnen im Münsterland pflegten an dem Tag, die Wäsche nach draußen zu hängen. An diesem Tag gehen die Katholiken in einer Prozession mit dem Allerheiligsten durch die Straßen und bekennen sich zum Leib des Herrn, genau dies und nichts anderes bedeutet der Name des Festes. Aus Kindertagen ist wohl zumindest der Generation der Boomer noch in Erinnerung, dass es vermutlich keine gute Idee ist, Gott zu verspotten. Insofern ist es auch eine Frage, wer diese Art Verulkung von Fronleichnam vornimmt. Denn sie wissen nicht, was sie tun. Das kann man nur hoffen. Abgesehen von dem sichtlich absichtlichen Provokationsversuch hilft ein Blick aufs Ganze. Schaut man sich insgesamt an, wie Berichte, Nachrichten und Reportagen des sogenannten ÖRR über die Katholische Kirche aussehen, dann wünscht man sich als Katholik doch eher, dass sie besser nicht berichten würden. Nicht, dass man nicht kritisch über kirchliche Themen berichten dürfte. Wäre das so, müsste der Montagskick von jetzt auf gleich eingestellt werden. Wenn schon Kritik, dann bitte sachkundig. Auch wenn sich sogar eine wohlwollende Leserschar zuweilen gerne mal lernresistent gibt, sind nüchterne Fakten die beste Kritik. Eine Einordnung darf scharf und zugespitzt sein. Der Kommentar verlangt es, dass man sich daran reiben kann. Doch im ZDF wie auch in anderen ÖRR-Sendern erleben wir Framing, zuweilen Hass und Hetze sowie immer wieder eine erschreckende Unkenntnis und Fremdheit. Allein die vom ZDF übertragenen Fernsehgottesdienste sind eher so, dass man sie sich als Katholik wohl erst gar nicht ansieht. In Zeiten katholischer Sender braucht kein Mensch diese oft pastoral-moralinsauer daherkommenden Events. Sie sind in der Regel einfach zum Weglaufen. Berichte über Kirchenaustritte, über Kirchenfinanzen oder natürlich der immer wieder zelebrierte sexuelle Missbrauch sind natürlich die Lieblingsthemen. Dass letzterer zumeist von Klerikern an männlichen Jugendlichen begangen wurde, ist ein Detail, das allerdings gerne mal verschwiegen wird. Feindbild sind oft genug die ernsthaften, konservativen, gläubigen und praktizierenden Christen. Nicht immer geht es dabei so mit dem Holzhammer zu, wie bei den Kolleg*glucks*Innen vom Bayerischen Rundfunk, die zwei Jahre gegen das Gebetshaus Augsburg, Loretto und FOCUS recherchierten und nichts als Mücken zutage förderten, die unter dem Framing „Mit Jesus gegen die Freiheit?“ zu Skandalelefanten aufgeblasen wurden. Die ÖRR-Sender rechtfertigen ihre Existenz mit einer Grundversorgung der Bevölkerung und sind zu Neutralität und Objektivität verpflichtet. Wie dieser Auftrag in kirchlicher Hinsicht verfehlt wird, zeigt sich besonders dramatisch am sogenannten Jugendangebot des ÖRR-Systems mit dem Namen FUNK. Dieses Programm, das in den siebziger und achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts aus Gründen des Jugendschutzes zu Recht verboten worden wäre, stellt die Kirche als Missbrauchs- und Vertuschungssystem, Macht- und Privilegienapparat sowie als patriarchal und frauenfeindlich dar. Die katholische Sexualmoral, die dem Menschen schöpfungsgemäß entspricht und sein Heil im Auge hat, und auch der Zölibat werden allein als Skandalstoff dargestellt. Missionarische Christen gelten den Machern von FUNK als Risiko- oder Verdachtsmilieu. Christfluencer verbreiten natürlich erzkonservative Frauenbilder, Queerfeindlichkeit und pflegen eine Nähe zu rechtsextremen Parteien. Ein Kanal aus FUNK, der sich selbst als Browser Ballett bezeichnet, das Deppenleerzeichen ist Bestandteil des Namens, verspottet die Passion unseres Herrn. Diese Liste ließe sich noch lange fortsetzen. Auch Blasphemie wird irgendwann langweilig. Während man sich beim ZDF also etwas subtiler gibt, mal einen raushaut und sich dann wieder entschuldigt, geht es bei FUNK ungebremst zur Sache. Es ist längst bekannt, dass es einen Zusammenhang zwischen negativ-polemischer Berichterstattung und antichristlicher Gewalt gibt. Im Jahr 2023 wurden in Deutschland mehr als 2.000 Sachbeschädigungen in oder an Kirchen registriert. Erzeugt man eine antikirchliche Grundstimmung in einer mehrheitlich nicht mehr christlichen Bevölkerung, dann wirkt das auch auf einen Bodensatz der Gesellschaft, der Gewalt als legitimes Mittel der Kritik ansieht. Natürlich würden Vertreter des ÖRR jeden Vorwurf zurückweisen, an antichristlicher Gewalt mitschuldig zu sein, doch der Zusammenhang ist auch dann, wenn keine Absicht nachweisbar ist, kaum von der Hand zu weisen. Wie sehr sich der Hass auf Themen rund um den Lebensschutz richtet, zeigt sich ebenfalls. Lebensschutz wird selten als Menschenrechtsanliegen des ungeborenen Kindes dargestellt. Er erscheint häufiger als religiös-konservative Gegenbewegung, wobei man im ÖRR das Wort konservativ nicht als legitime Weltsicht, sondern als rechts und damit negativ einordnet. Allein das oft benutzte Wort von der „Abtreibungsgegnerschaft“, die als Druck auf Frauen, als Problem für medizinische Versorgung oder als Milieu mit rechten Anschlussstellen dargestellt wird, ist hochgradig einseitig. Eine faire Bewertung müsste hingegen lauten: Der BVL und zentrale Mitgliedsverbände sind nicht bloß „gegen Abtreibung“, sondern verbinden ihre Abtreibungskritik mit praktischer Hilfe für Mutter und Kind. Was man in ÖRR-Kreisen gerne einmal verschweigt, ist die Tatsache, dass bei einer Abtreibung ein Mensch stirbt und eine Mutter verwaist. Jede Abtreibung hat zwei Opfer. Statt seriöser Berichterstattung wird ein Framing gepflegt, wonach der Lebensschutz in Richtung rechts oder rechtsextrem anschlussfähig sei. Dass so etwas dann auch den Sprung in die Politik schafft, zeigt sich an einer jüngst von den Grünen im Deutschen Bundestag gestellten Kleinen Anfrage unter dem Aktenzeichen BT-Drucksache 21/6166: „Mögliche Verbindungen zwischen christlichem Fundamentalismus und Rechtsextremismus in Deutschland“. In dieser Kleinen Anfrage mit 27 Einzelfragen verlangt die Grünen-Fraktion von der Bundesregierung Informationen über mögliche Verbindungen zwischen christlichem Fundamentalismus und Rechtsextremismus. Auch der Bundesverband Lebensrecht, der „Marsch für das Leben“ und nicht zuletzt christliche Influencer sind hier in den Fokus geraten. Es fällt auf, dass es genau die sind, die auch immer wieder mal in den Fokus der ÖRR-Berichterstattung geraten. Auch internationale konservative Netzwerke wie die Alliance for Responsible Citizenship (ARC), die Heritage Foundation oder die Alliance Defending Freedom (ADF) haben die Grünen im Blick. Für alle diese Organisationen ist das politisch ein Ritterschlag. Sie haben den Sprung in die Relevanz geschafft. Dass sie damit auch der Gefahr medialer und politischer Verfolgung ausgesetzt sind, steht auf einem anderen Blatt. Medien sind auch immer die Medien einer Gesellschaft. Auch wenn gesamtgesellschaftlich der Widerstand gegen die doch sehr einseitig linksgrünen und latent christenfeindlichen Medien zunimmt: Die Macht des Geldes ist mit den Zwangsbeitragsempfängern. Für viele, bei weitem nicht nur für politisch rechte Kreise, werden alternative Medien immer interessanter. Damit sei gar nicht gesagt, dass diese immer besser sind. Sie geben aber im Sinne einer guten Vielfalt eine alternative Sicht auf die Dinge. Natürlich wird inzwischen jegliche Kritik am ÖRR, einschließlich der Verwendung der Abkürzung sowie des Begriffs Zwangsbeitrag, als rechts geframt. Das kann man sich als Katholik durchaus leisten, denn immerhin sind wir ja auch alle rechts. Wichtig ist hier nicht das Framing, das einem andere überstülpen wollen, sondern das Festhalten an der Wahrheit. Und dafür ist Fronleichnam nun Jahr für Jahr ein guter Tag. Bild oben: So begrüßte das ZDF am Morgen von Fronleichnam die Menschen des Landes. Foto: Screenshot des Ursprungsbeitrages Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() Lesermeinungen
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