Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  2. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  3. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  4. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  5. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  6. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  7. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  8. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  9. Moskauer Patriarch Kyrill könnte auf EU-Sanktionsliste kommen
  10. Besorgniserregende antidemokratische und gewaltaffine Haltungen bei jungen Muslimen
  11. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  12. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  13. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  14. Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an
  15. Voodoo-inspirierte Installationen in Kirchen? „Wie konnte das Erzbistum Paris so etwas genehmigen?“

P. Regoli, Präsident der Ratzingerstiftung: Immer mehr junge Menschen wenden sich Benedikt XVI. zu

vor 7 Stunden in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Regoli im Interview mit „Radio Vatikan“: Wer seinen Glauben neu entdeckt, sucht bei ihm nach Antworten, denn Ratzinger scheute nie vor schwierigen Fragen zurück – Geistige Verbundenheit zwischen Benedikt XVI. und Leo XIV.


Vatikan (kath.net/pl) Pater Roberto Regoli, der neue Präsident der Ratzinger-Stiftung, berichtet im Interview mit „Vatican News“, dass er bei seinen Reisen als Stiftungspräsident zunehmend jungen Menschen begegnet, die sich für die Ideen des „Theologenpapstes“ interessieren. Das berichtet die polnischsprachige Ausgabe von „Vatican News“. Der Präsident hebt er zudem die geistige Verbundenheit hervor, die den amtierenden Papst mit Benedikt XVI. verbindet. Dieses erneuerte Interesse am Denken Joseph Ratzingers werde auch den kommenden 100. Jahrestag seiner Geburt im nächsten Jahr prägen. Prof. Regoli ist ein bekannter Kirchengeschichtler an der Päpstlichen Gregorianischen Universität.


Nach Einschätzung des Papst-Benedikt-XVI.-Experten spiegle dies den Wandel in der westlichen Welt wider, die sich über die Säkularisierung hinausbewegt. Es wachse das Verlangen nach einem geistlichen Leben; junge Menschen entdecken das Christentum für sich, und Ratzinger weckt Interesse, weil er Antworten liefert. Zeit seines Lebens wich er schwierigen Fragen nicht aus. Er gab klare Antworten – was sowohl Zustimmung als auch Widerspruch hervorrief. Wie die Kirchenväter vermochte er selbst komplexeste theologische Sachverhalte so zu erklären, dass seine Zuhörer sie verstehen konnten.

Deshalb lesen junge Menschen heute Ratzinger, so Pater Regoli. Dies gilt nicht nur für theologische Fakultäten, an denen sein Werk *Einführung in das Christentum* oft bereits zum Lehrplan gehört. Auch Studierende anderer Fachrichtungen – sofern sie auf der Suche nach geistiger Nahrung sind oder sich mit Theologie befassen wollen – wenden sich gezielt Ratzinger zu.

Bemerkenswert ist auch die Haltung des neuen Papstes zum Denken Benedikts XVI. Dem Präsidenten der Vatikan-Stiftung zufolge verbindet die beiden eine geistige Freundschaft, berichtet „Vatican News“. Diese gründet zu einem großen Teil auf ihren gemeinsamen Quellen. Leo XIV. ist ein geistiger Sohn des heiligen Augustinus, während Benedikt XVI. im Bischof von Hippo einen geistigen Verwandten – einen Gleichgesinnten – gefunden hatte. Mit anderen Worten: Für Leo ist Augustinus ein Vater, während er für Benedikt ein Bruder war. Beide teilen damit dieselben Wurzeln.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Cosmas vor 3 Stunden 
 

"Der Geist der Liturgie" von B XVI wäre auch eine gute Anschlussmöglichkeit für Papst Leo

Weiters könnte sich die Verbindung der beiden auch durch Reaktivierung von 'Summorum Pontificum' segensreich vertiefen!


1
 
 Fink vor 4 Stunden 
 

Das Gesprächsbuch "Salz der Erde" von 1996 mit Peter Seewald habe ich damals gelesen,

ich habe es vor einigen Monaten nochmal gelesen. Es hat nichts von seiner Aktualität verloren. Ratzinger hatte die Lage seinerzeit voll durchschaut. Und dann seine klare Sprache, ohne theologische Worthülsen und Phrasen.
Eine Leseempfehlung für die Nachgeborenen !


1
 
 SalvatoreMio vor 6 Stunden 
 

Neues Interesse an Theologie von Benedikt XVI

Der neue Präsident der Ratzinger- Stiftung stellt neues Interesse an der Theologie "Ratzinger's" fest. Wie schön! Einerseits erstaunlich, weil Kardinal Ratzinger seinerzeit als Präfekt der Glaubenskongregation bei uns nicht sonderlich geschätzt wurde; andererseits frage ich mich, was wir denn sonst in Deutschland in den letzten Jahrzehnten zu bieten hatten in der "religiösen Halbwüste? Auch manche offiziellen Religions-Unterrichtsbücher waren zeitweilig eine Katastrophe. Als Licht im Halbdunkel fällt mir gerade noch Romano Guardini ein mit seinem Werk: "Der Herr".


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG nur noch bis 22. JUNI!!!
  2. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  3. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  4. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  5. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
  6. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  7. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  8. Rückflug des Papstes von Teneriffa nach Rom um mehrere Stunden verzögert
  9. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  10. 'Ein Akt der Hoffnung': US-Bischöfe weihen die USA dem Heiligsten Herzen Jesu
  11. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  12. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  13. Voodoo-inspirierte Installationen in Kirchen? „Wie konnte das Erzbistum Paris so etwas genehmigen?“
  14. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  15. Fünf Mythen über den Heiligen Geist

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz