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| ![]() Das zweite Konsistorium Leos XIV.vor 11 Stunden in Kommentar, 1 Lesermeinung Richtungsentscheidung für die Kirche des 21. Jahrhunderts? Von Archimandrit Dr. Andreas-Abraham Thiermeyer Eichstätt (kath.net) I. Ein Konsistorium von ungewöhnlicher Bedeutung Bereits das erste außerordentliche Konsistorium des Pontifikats von Papst Leo XIV. im Januar 2026 war bemerkenswert. Erstmals nach seiner Wahl versammelte der neue Papst das Kardinalskollegium nicht zur Kreierung neuer Kardinäle oder zur Durchführung feierlicher Akte, sondern zu einer gemeinsamen Reflexion über die Zukunft der Kirche.² Die Beratungen konzentrierten sich auf Mission, Evangelisierung und Synodalität. Fragen der Liturgie, der Kurienstruktur oder innerkirchlicher Reformprogramme standen demgegenüber nicht im Mittelpunkt. Diese Schwerpunktsetzung ist aufschlussreich. Sie verweist auf eine Grundüberzeugung des neuen Papstes: Die tiefste Krise der Kirche ist nicht organisatorischer, sondern geistlicher Natur. Leo XIV. scheint die Herausforderungen der Gegenwart weniger als Strukturkrise denn als Glaubens-, Sinn- und Kulturkrise zu verstehen.³ Die Tagesordnung des Juni-Konsistoriums bestätigt diesen Eindruck. Im Mittelpunkt stehen die internationale Lage, Fragen von Krieg und Frieden, die Auswirkungen Künstlicher Intelligenz auf Gesellschaft und Menschenbild sowie die weitere Umsetzung der Weltsynode.⁴ Die Kirche blickt damit nicht zuerst auf sich selbst, sondern auf die Welt, in die sie gesandt ist. Gerade darin zeigt sich eine bemerkenswerte Nähe zu einem Grundgedanken des Zweiten Vatikanischen Konzils. Die Pastoralkonstitution Gaudium et spes beginnt mit den berühmten Worten, Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute seien auch Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Jünger Christi.⁵ Die Kirche versteht sich nicht als Gegenwelt, sondern als sakramentales Zeichen des Heils mitten in der Geschichte. Vor diesem Hintergrund erhält das Konsistorium eine Bedeutung, die über die Tagesordnung hinausweist. Es geht letztlich um die Frage, wie die Kirche ihre Sendung in einer Epoche globaler Umbrüche wahrnehmen kann. II. Die Wiederentdeckung des Kardinalskollegiums Das Kardinalskollegium gehört zu den alten Institutionen der lateinischen Kirche. Seine Wurzeln reichen in jene Zeit zurück, als die Kardinaldiakon, Kardinalpriester und Kardinalbischöfe den engeren Seelsorgeklerus der Kirche von Rom bildeten. Im Laufe des Mittelalters entwickelte sich daraus jenes Gremium, das bis heute den Papst wählt und ihm bei der Leitung der Universalkirche zur Seite steht.⁶ Das geltende Kirchenrecht bezeichnet die Kardinäle ausdrücklich als jene Männer, die den Papst sowohl kollegial als auch individuell unterstützen.⁷ Dennoch hat sich ihre tatsächliche Funktion in den vergangenen Jahrzehnten verändert. Mit der Einrichtung der Bischofssynode durch Papst Paul VI. im Jahr 1965 verlagerte sich ein Teil der kirchlichen Beratungstätigkeit vom Kardinalskollegium auf das weltweite Bischofskollegium.⁸ Hinzu kamen die zunehmende Bedeutung der römischen Dikasterien sowie zahlreiche Expertenkommissionen. Das Ergebnis war eine paradoxe Entwicklung. Die Kardinäle blieben für die Papstwahl unverzichtbar, spielten zwischen zwei Konklaven jedoch oft nur eine begrenzte Rolle. Manche Kirchenhistoriker sprechen sogar von einer gewissen Funktionsentleerung des Kardinalskollegiums.⁹ Hier scheint Leo XIV. anzusetzen. Die Form des ersten Konsistoriums war bemerkenswert. Anstelle klassischer Plenardebatten wurde eine Arbeitsweise gewählt, die an die Weltsynode erinnerte. Die Kardinäle berieten in kleineren Gruppen, tauschten Erfahrungen aus ihren Ortskirchen aus und arbeiteten mit der Methode des geistlichen Gesprächs.¹⁰ Diese Vorgehensweise wurde unterschiedlich beurteilt. Kritiker warnten vor einer Übertragung synodaler Methoden auf ein Gremium, dessen Aufgabe traditionell stärker in der Beratung des Papstes als in gemeinschaftlichen Entscheidungsprozessen liege.¹¹ Andere sahen darin eine notwendige Wiederbelebung kollegialer Verantwortung. Tatsächlich berührt diese Diskussion einen Kernbereich katholischer Ekklesiologie. Das Zweite Vatikanische Konzil hat das Verhältnis von Primat und Kollegialität neu reflektiert. Während das Erste Vatikanische Konzil vor allem die besondere Verantwortung des Papstes für die Einheit der Kirche hervorhob, betonte Lumen gentium zugleich die Mitverantwortung des gesamten Bischofskollegiums.¹² Joseph Ratzinger hat wiederholt darauf hingewiesen, dass Primat und Kollegialität keine Gegensätze darstellen, sondern einander wechselseitig voraussetzen.¹³ Der Dienst des Papstes ist Dienst an der Einheit der Kirche; diese Einheit verwirklicht sich jedoch in einer Gemeinschaft konkreter Ortskirchen. Gerade deshalb könnte das Konsistorium für Leo XIV. ein Instrument sein, um eine neue Balance zwischen zentraler Leitung und weltkirchlicher Mitverantwortung zu finden. Dabei fällt auf, dass der Papst den Erfahrungen der Ortskirchen besonderes Gewicht beimisst. Die Arbeitsgruppen des Konsistoriums wurden bewusst so zusammengesetzt, dass die Stimmen aus Afrika, Asien, Osteuropa und Lateinamerika stärker zur Geltung kommen.¹⁴ Darin spiegelt sich eine Realität, die die katholische Kirche zunehmend prägt. Das demographische Zentrum des Katholizismus hat sich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich vom europäischen Raum in den globalen Süden verlagert.¹⁵ Während viele Länder Europas einen dramatischen Rückgang kirchlicher Bindung erleben, wachsen zahlreiche Ortskirchen Afrikas und Asiens dynamisch weiter. Die Zukunft der Kirche wird deshalb nicht allein in Rom, Paris oder München entschieden, sondern ebenso in Kinshasa, Lagos, Manila oder Seoul. Das Konsistorium könnte somit zu einem Ort werden, an dem die universale Gestalt der Kirche sichtbarer wird als in vielen anderen kirchlichen Versammlungen. III. Mission statt Strukturreformen – Das eigentliche Programm Leos XIV. Dies unterscheidet ihn nicht grundsätzlich von seinen Vorgängern, wohl aber in der Akzentsetzung. Während viele kirchliche Debatten der letzten Jahre von Fragen institutioneller Reformen dominiert wurden, richtet Leo XIV. den Blick auf die missionarische Grundaufgabe der Kirche. Leo XIV. steht erkennbar in dieser Tradition. Dabei geht es nicht nur um die Verkündigung des Glaubens im engeren Sinn. Der Papst scheint vielmehr davon überzeugt zu sein, dass die Kirche nur dann glaubwürdig wirken kann, wenn sie selbst aus einer erneuerten Christusbeziehung lebt. Strukturelle Reformen mögen notwendig sein; sie können jedoch geistliche Erneuerung nicht ersetzen.²¹ Hier zeigt sich eine bemerkenswerte Nähe zu einer Grundintuition der Kirchenväter. Der heilige Gregor von Nazianz schrieb einst, man müsse zunächst selbst von Gott ergriffen sein, bevor man andere zu Gott führen könne.²² Auch die monastische Tradition des Ostens betont immer wieder, dass die Erneuerung der Kirche mit der Erneuerung des Herzens beginnt. In diesem Licht erscheint die Entscheidung, Mission und Evangelisierung zum Schwerpunkt der Konsistorien zu machen, keineswegs zufällig. Leo XIV. scheint die Kirche an ihre ursprüngliche Sendung erinnern zu wollen: Nicht Selbsterhaltung, sondern Zeugnis. Nicht institutionelle Selbstbeschäftigung, sondern Verkündigung. Nicht Verwaltung des Bestehenden, sondern Einladung zur Begegnung mit Christus. Gerade deshalb könnte die Mission zum eigentlichen Schlüsselbegriff seines Pontifikats werden.²³ IV. Frieden, Krieg und die Verantwortung der Kirche Allerdings steht die Kirche dabei vor einer schwierigen Herausforderung. Einerseits gehört die Friedensbotschaft zum Kern des Evangeliums. Christus selbst wird im Neuen Testament als „unser Friede“ bezeichnet.²⁵ Die Bergpredigt preist die Friedensstifter selig.²⁶ Seit den ersten Jahrhunderten hat die Kirche den Frieden als Frucht der Gerechtigkeit und als Gabe Gottes verstanden.²⁷ Andererseits kennt die katholische Tradition keinen absoluten Pazifismus. Bereits der heilige Augustinus von Hippo entwickelte angesichts der politischen Wirklichkeit seiner Zeit die Grundlagen der Lehre vom gerechten Krieg.²⁸ Der Krieg bleibt immer ein Übel; dennoch kann unter bestimmten Voraussetzungen die Verteidigung gegen schweres Unrecht sittlich erlaubt oder sogar geboten sein. Diese Überlegungen wurden von Thomas von Aquin systematisch entfaltet.²⁹ Der Katechismus der Katholischen Kirche hat diese Tradition ausdrücklich aufgenommen.³⁰ Gerade der Krieg in der Ukraine hat die Aktualität dieser Fragen deutlich gemacht. Innerhalb der Kirche sind unterschiedliche Akzente erkennbar. Während manche Stimmen vor allem die Notwendigkeit von Verhandlungen betonen, weisen andere darauf hin, dass Frieden nicht auf Kosten von Wahrheit, Gerechtigkeit und Freiheit erreicht werden darf.³¹ Für zahlreiche Kardinäle Osteuropas ist dies keine abstrakte Debatte. Sie erleben unmittelbar die Folgen von Krieg, Flucht und Zerstörung. Entsprechend groß dürfte ihr Interesse sein, dass das Konsistorium die Friedensfrage nicht nur moralisch, sondern auch realistisch betrachtet. Dabei könnte eine Einsicht des Augustinus neue Aktualität gewinnen: Frieden ist nicht bloß die Abwesenheit von Konflikt, sondern die Ruhe einer gerechten Ordnung.³² Die Kirche steht deshalb vor der Aufgabe, zugleich Anwältin des Friedens und Verteidigerin der Gerechtigkeit zu sein. V. Künstliche Intelligenz und das christliche Menschenbild Was unterscheidet menschliche Vernunft von künstlicher Informationsverarbeitung? Was bedeutet Freiheit in einer Welt algorithmischer Entscheidungen? Welche Verantwortung tragen Entwickler, Politiker und Gesellschaft? Und vor allem: Was bleibt unverfügbar? Hier berührt die Debatte den Kern christlicher Anthropologie. Nach biblischem Verständnis ist der Mensch Ebenbild Gottes (imago Dei).³⁴ Seine Würde gründet nicht in Leistung, Effizienz oder technischer Überlegenheit, sondern in seiner Beziehung zum Schöpfer. Joseph Ratzinger hat mehrfach darauf hingewiesen, dass jede Kultur von ihrem Menschenbild lebt.³⁵ Verändert sich dieses Menschenbild grundlegend, verändern sich auch Ethik, Politik und Gesellschaft. Leo XIV. scheint genau diesen Zusammenhang im Blick zu haben. Wie Leo XIII. auf die soziale Frage der Industrialisierung reagierte, könnte Leo XIV. versuchen, die anthropologischen Fragen des digitalen Zeitalters theologisch zu durchdringen.³⁶ Deshalb dürfte die Diskussion über Künstliche Intelligenz weit mehr sein als ein Randthema moderner Technologiepolitik. Sie berührt die Frage, ob der Mensch sich künftig als Geschöpf Gottes oder lediglich als optimierbares biologisches System versteht. VI. Synodalität und die Zukunft der Kirchenleitung Leo XIV. scheint einen anderen Zugang zu wählen. In seinen bisherigen Äußerungen erscheint Synodalität weniger als Organisationsmodell denn als geistliche Haltung. Sie beginnt mit dem Hören – auf das Wort Gottes, auf die Erfahrungen der Ortskirchen und auf das Wirken des Heiligen Geistes.³⁹ Diese Sichtweise entspricht in bemerkenswerter Weise der Tradition der frühen Kirche. Die großen ökumenischen Konzilien verstanden sich nicht als parlamentarische Versammlungen konkurrierender Interessengruppen. Ihr Ziel war die gemeinsame Suche nach der Wahrheit des Glaubens. Das berühmte Wort des Apostelkonzils in Jerusalem – „Der Heilige Geist und wir haben beschlossen“ (Apg 15,28) – blieb für Jahrhunderte Leitbild kirchlicher Entscheidungsfindung.⁴⁰ Leo XIV. scheint genau an diese Tradition anknüpfen zu wollen. Damit unterscheidet er sich sowohl von einem rein administrativen Kirchenverständnis als auch von Vorstellungen, die Synodalität vor allem als Demokratisierung kirchlicher Strukturen interpretieren. Für ihn bleibt die Kirche ihrem Wesen nach Mysterium, Sakrament und Communio.⁴¹ Deshalb kann Synodalität nicht gegen den Primat des Papstes ausgespielt werden; ebenso wenig kann der Primat auf die Mitverantwortung der Ortskirchen verzichten. Hier liegt möglicherweise die eigentliche Bedeutung des Konsistoriums. Es könnte zu einem Laboratorium jener Balance werden, die das Zweite Vatikanische Konzil gesucht hat: zwischen Primat und Kollegialität, zwischen Einheit und Vielfalt, zwischen universaler Kirche und Ortskirchen.⁴² VII. Die Priesterbruderschaft St. Pius X. und die Frage kirchlicher Einheit Im Kern berührt die Diskussion grundlegende ekklesiologische Fragen: Wie verhält sich Tradition zur Entwicklung der Lehre? Welche Verbindlichkeit besitzen die Dokumente des Zweiten Vatikanischen Konzils? Wer hat deren Auslegungshoheit? Wie kann Einheit gewahrt werden, ohne legitime Vielfalt zu unterdrücken? Und schließlich: Wie weit darf kirchlicher Pluralismus reichen?⁴⁴ Die Geschichte der Kirche zeigt, dass dauerhafte Lösungen selten durch Sanktionen allein erreicht wurden. Die großen Versöhnungsprozesse der Kirchengeschichte waren meist das Ergebnis theologischer Klärung, geistlicher Geduld und kirchlicher Weite.⁴⁵ Gerade deshalb erscheint es wenig wahrscheinlich, dass Leo XIV. auf Konfrontation setzt. Sein bisheriger Leitungsstil deutet vielmehr auf einen Papst hin, der Einheit als geistliches Gut von höchstem Rang betrachtet. Dabei wird er allerdings ebenso darauf achten müssen, dass Einheit nicht mit Beliebigkeit verwechselt wird. Walter Kasper hat einmal darauf hingewiesen, dass wahre katholische Einheit weder Uniformität noch bloße Koexistenz bedeutet, sondern eine „versöhnte Verschiedenheit“ innerhalb der einen Kirche.⁴⁶ Möglicherweise wird genau dieser Gedanke für die künftigen Gespräche mit der Piusbruderschaft entscheidend sein. Denn letztlich steht hinter der konkreten Frage der Bischofsweihen ein größeres Problem: Wie kann die Kirche in einer Zeit zunehmender Polarisierungen ihre Einheit bewahren? VIII. Kardinalsernennungen und die Zukunft des Konklaves Es spricht vieles dafür, dass Leo XIV. diese Internationalisierung fortführen wird. Zugleich dürfte er stärker darauf achten, dass das Kardinalskollegium nicht nur geographisch repräsentativ, sondern auch theologisch ausgewogen bleibt. Die eigentliche Frage lautet dabei: Welche Kirche soll das nächste Konklave repräsentieren? Eine Kirche Europas? Eine Kirche des globalen Südens? Oder eine wirklich universale Kirche, in der unterschiedliche Erfahrungen, Kulturen und geistliche Traditionen zusammenkommen? Das kommende Konsistorium könnte bereits erste Hinweise auf die Antwort geben.⁴⁹ IX. Ein Pontifikat der Synthese? Dies zeigt sich in nahezu allen Bereichen seines bisherigen Wirkens, in der Verbindung von liturgischer Kontinuität und synodaler Methodik; in der Betonung des Petrusdienstes bei gleichzeitiger Wertschätzung der Ortskirchen; in der Verbindung von Friedensethik und realistischer Wahrnehmung politischer Konflikte; in der Offenheit für technologische Entwicklungen bei gleichzeitiger Verteidigung eines christlichen Menschenbildes.⁵⁰ Vielleicht liegt genau hierin die eigentliche Signatur seines Pontifikats. Die katholische Tradition hat ihre stärksten Epochen oft nicht durch Polarisierung, sondern durch Synthese hervorgebracht. Augustinus verband Glaube und Vernunft. Thomas von Aquin verband Offenbarung und Philosophie. Das Zweite Vatikanische Konzil verband Treue zur Tradition mit der Öffnung zur modernen Welt.⁵¹ Leo XIV. könnte versuchen, eine ähnliche Synthese für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu finden. X. Schlussbetrachtung: Die Kirche in einer Zeit globaler Umbrüche Eine Kirche, die sich vor allem mit sich selbst beschäftigt? Oder eine Kirche, die aus der Begegnung mit Christus lebt und deshalb fähig ist, Hoffnung zu schenken? Leo XIV. scheint die zweite Antwort zu bevorzugen.⁵² Sein bisheriges Pontifikat vermittelt den Eindruck, dass die Zukunft der Kirche nicht zuerst in institutionellen Veränderungen liegt, sondern in einer geistlichen Erneuerung, die Mission, Wahrheit, Liebe und Einheit miteinander verbindet. Gerade deshalb könnte das kommende Konsistorium im Rückblick als ein Schlüsselmoment erscheinen. Nicht weil dort revolutionäre Beschlüsse gefasst wurden, sondern weil sich dort erstmals deutlicher zeigte, welchen Weg Leo XIV. für die Kirche des 21. Jahrhunderts einschlagen möchte.⁵³ Archimandrit Dr. Andreas-Abraham Thiermeyer ist der Gründungsrektor des Collegium Orientale in Eichstätt. Er ist Theologe mit Schwerpunkt auf ökumenischer Theologie, ostkirchlicher Ekklesiologie und ostkirchlicher Liturgiewissenschaft. Er studierte in Eichstätt, Jerusalem und Rom, war in verschiedenen Dialogkommissionen tätig. Er veröffentlicht zu Fragen der Ökumene, des Frühen Mönchtums, der Liturgie der Ostkirchen und der ostkirchlichen Spiritualität. Weitere kath.net-Beiträge von ihm: siehe Link. Foto: Papst Leo und Kardinäle beim Konsitorium Jan. 2026 (c) Vatican Media Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() Lesermeinungen
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