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| ![]() Orden: Neuer Generaloberer der "Servi Jesu et Mariae"vor 2 Stunden in Österreich, keine Lesermeinung P. Markus Christoph vom Generalkapitel zum Nachfolger von P. Paul Schindele gewählt St. Pölten (kath.net/KAP) Die Ordensgemeinschaft "Servi Jesu et Mariae" hat mit P. Markus Christoph einen neuen Oberen. Er wurde beim jüngsten Generalkapitel zum Nachfolger von P. Paul Schindele gewählt, wie der Orden auf seiner Website mitteilt. Schindele leitete den Orden seit 2014 und stand aus persönlichen Gründen für eine weitere dritte Amtszeit nicht mehr zur Verfügung. Sein Nachfolger P. Christoph stand ihm in den vergangenen beiden Jahren als Generalvikar bereits zur Seite und habe dadurch schon einen guten Einblick in die verschiedenen Themen der Ordensleitung gewinnen können. Christoph ist 1995 in die Gemeinschaft Servi Jesu et Mariae eingetreten und wurde 2002 zum Priester geweiht. Nach einem Lizentiatsstudium am Internationalen Theologischen Institut (ITI) und einer zweijährigen Kaplanszeit in der Pfarre Blindenmarkt in Niederösterreich war er für Promotionsstudien in Rom und Fribourg freigestellt. Ordensintern war er in den letzten Jahren für die akademische Ausbildung der Seminaristen zuständig. An der Hochschule Heiligenkreuz ist er als Dozent für Moraltheologie tätig. Darüber hinaus engagiert er sich in der Jugendarbeit der Katholischen Pfadfinderschaft Europas. Der Orden "Servi Jesu et Mariae" hat seinen Sitz in Blindenmarkt (NÖ) und ist in Deutschland, Frankreich, Belgien und Kasachstan tätig. Schwerpunkt der ignatianisch geprägten Ordensgemeinschaft ist neben pfarrlichen Aufgaben, Einkehrtagen und Exerzitien besonders die Jugendarbeit. Ordenszentrale seit 1993 in Niederösterreich Die Gemeinschaft der "Servi Jesu et Mariae" wurde 1988 von P. Andreas Hönisch (1930-2008) in Mussenhausen in der deutschen Diözese Augsburg gegründet. Hönisch gehörte ursprünglich dem Jesuitenorden an, 1976 gehörte er zudem zu den Mitbegründern der Katholischen Pfadfinderschaft Europas (KPE). Ein ordensinterner Disput über die KPE führte schließlich zum Ausschluss von P. Hönisch aus dem Jesuitenorden. 1993 musste die Zentrale der "Servi Jesu et Mariae" aus Mussenhausen nach Blindenmarkt übersiedeln, 1994 erfolgte die Anerkennung als Kongregation päpstlichen Rechts. Der Orden befindet sich in einem mehrjährigen vom vatikanischen Dikasterium für die Orden angeordneten Reflexionsprozess, in dem man sich intensiv mit der Gründungsgeschichte der "Servi Jesu et Mariae" beschäftigt. Die bisherigen Ergebnisse des Prozesses wurden beim Generalkapitel nochmals intensiv behandelt, hieß es vonseiten des Ordens. Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zu | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Top-15meist-gelesen
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