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Orden: Neuer Generaloberer der "Servi Jesu et Mariae"

25. Juni 2026 in Österreich, 3 Lesermeinungen
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P. Markus Christoph vom Generalkapitel zum Nachfolger von P. Paul Schindele gewählt


St. Pölten (kath.net/KAP) Die Ordensgemeinschaft "Servi Jesu et Mariae" hat mit P. Markus Christoph einen neuen Oberen. Er wurde beim jüngsten Generalkapitel zum Nachfolger von P. Paul Schindele gewählt, wie der Orden auf seiner Website mitteilt. Schindele leitete den Orden seit 2014 und stand aus persönlichen Gründen für eine weitere dritte Amtszeit nicht mehr zur Verfügung. Sein Nachfolger P. Christoph stand ihm in den vergangenen beiden Jahren als Generalvikar bereits zur Seite und habe dadurch schon einen guten Einblick in die verschiedenen Themen der Ordensleitung gewinnen können.

Christoph ist 1995 in die Gemeinschaft Servi Jesu et Mariae eingetreten und wurde 2002 zum Priester geweiht. Nach einem Lizentiatsstudium am Internationalen Theologischen Institut (ITI) und einer zweijährigen Kaplanszeit in der Pfarre Blindenmarkt in Niederösterreich war er für Promotionsstudien in Rom und Fribourg freigestellt. Ordensintern war er in den letzten Jahren für die akademische Ausbildung der Seminaristen zuständig. An der Hochschule Heiligenkreuz ist er als Dozent für Moraltheologie tätig. Darüber hinaus engagiert er sich in der Jugendarbeit der Katholischen Pfadfinderschaft Europas.


Der Orden "Servi Jesu et Mariae" hat seinen Sitz in Blindenmarkt (NÖ) und ist in Deutschland, Frankreich, Belgien und Kasachstan tätig. Schwerpunkt der ignatianisch geprägten Ordensgemeinschaft ist neben pfarrlichen Aufgaben, Einkehrtagen und Exerzitien besonders die Jugendarbeit.

Ordenszentrale seit 1993 in Niederösterreich

Die Gemeinschaft der "Servi Jesu et Mariae" wurde 1988 von P. Andreas Hönisch (1930-2008) in Mussenhausen in der deutschen Diözese Augsburg gegründet. Hönisch gehörte ursprünglich dem Jesuitenorden an, 1976 gehörte er zudem zu den Mitbegründern der Katholischen Pfadfinderschaft Europas (KPE). Ein ordensinterner Disput über die KPE führte schließlich zum Ausschluss von P. Hönisch aus dem Jesuitenorden. 1996 musste die Zentrale der "Servi Jesu et Mariae" aus Mussenhausen nach Blindenmarkt übersiedeln, schon 1994 war die Anerkennung als Kongregation päpstlichen Rechts erfolgt.

Der Orden befindet sich in einem mehrjährigen vom vatikanischen Dikasterium für die Orden angeordneten Reflexionsprozess, in dem man sich intensiv mit der Gründungsgeschichte der "Servi Jesu et Mariae" beschäftigt. Die bisherigen Ergebnisse des Prozesses wurden beim Generalkapitel nochmals intensiv behandelt, hieß es vonseiten des Ordens.

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten
Foto: Eucharistische Anbetung während dieses Generalkapitels (c) Servi Jesu et Mariae/www.sjm.net


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Lesermeinungen

 Versusdeum 25. Juni 2026 
 

Gottes Segen

und den Beistand des Heiligen Geistes dem neuen Generaloberen! Was den "Reflexionsprozess" angeht, so kann ich nur sagen, dass P. Hönisch eine derjenigen "großen" und durch und durch authentischen katholischen Persönlichkeiten ist, bei denen ich Gott ganz besonders dankbar bin, dass ich sie noch kennenlernen durfte.


0
 
 Wilolf 25. Juni 2026 
 

Einer von den ganz Guten für die KPE.

Wer möchte, dass die katholische Jugend im deutschsprachigen Raum katholisch bleibt oder sogar noch katholischer wird, der sollte für Pater Markus Christoph beten.


2
 
 Hängematte 25. Juni 2026 
 

Ein Priester dieses Ordens hat die Trauung einer meiner Töchter vollzogen,

da der Pfarrer einen Unfall hatte.
Ich bin dankbar für das Wirken dieser Ordensgemeinschaft, weil ich mich mit manchen Jesuiten schwer tue - obwohl die Jesuiten in der Vergangenheit Großes gewirkt hatten.


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