Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  2. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  3. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  4. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  5. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  6. „Beten wir, dass den Gläubigen leichterer Zugang zur überlieferten Form der Messe ermöglicht wird"
  7. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
  8. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  9. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  10. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  11. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  12. Amnesty International stuft englische kath. Bischofskonferenz als „gegen [Menschen]-Rechte“ ein!
  13. US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil
  14. Eklat in Regensburger Basilika St. Emmeram: Schweizer Popsängerin dreht heimlich frivoles Musikvideo
  15. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?

Christian Würtz ist neuer Bischof von Eichstätt!

7. Juli 2026 in Deutschland, 37 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


UPDATE: Der neue Bischof stimmte 2023 für einen umstrittenen Text, der offizielle Segensfeiern für gleichgeschlechtliche Paare in der katholischen Kirche ermöglichen sollte und der als Affront gegenüber Rom gilt.


Eichstätt (kath.net)

Papst Leo XIV. hat den Freiburger Weihbischof Christian Würtz (55) zum neuen Bischof von Eichstätt ernannt. Er folgt damit Gregor Maria Hanke nach, der am 8. Juni 2025 von seinem Amt zurückgetreten ist. Die Ernennung wurde am Dienstag, 7. Juli, zeitgleich in Rom, Freiburg und Eichstätt bekannt gegeben – am Hochfest des Bistumsgründers, des heiligen Willibald. Christian Würtz ist damit der 83. Bischof von Eichstätt. Der Zeitpunkt der Einführung steht noch nicht fest.

„Ich freue mich auf meine neue Aufgabe“, sagte der künftige Eichstätter Bischof in einer ersten Reaktion. „Es ist eine schöne Fügung, dass meine Ernennung am Fest des heiligen Willibald erfolgt, des Patrons der Diözese Eichstätt. So hoffe ich, dass ich mich mit meinen Erfahrungen und Fähigkeiten auch in Eichstätt beim Aufbau des Reiches Gottes einsetzen kann und mit den Menschen hier unterwegs sein darf. Ich danke Papst Leo für das in mich gesetzte Vertrauen und bin nun gespannt darauf, die Menschen in der Diözese kennenzulernen.“

Christian Würtz, geboren 1971 in Karlsruhe, studierte zunächst Rechtswissenschaften und war als Rechtsreferendar tätig. Während seines anschließenden Theologiestudiums in Freiburg und Würzburg promovierte er parallel im Kirchenrecht (Dr. iur. utr.). 2006 wurde er zum Priester geweiht, 2011 promovierte er zudem in Theologie. Es folgten Tätigkeiten als Pfarrer in Gengenbach sowie ab 2013 als Diözesanrichter in Freiburg. 2018 wurde er Stadtdekan von Freiburg, Dompfarrer am Münster und Domkapitular. 2019 ernannte ihn Papst Franziskus zum Weihbischof. Seitdem ist er im Erzbistum Freiburg unter anderem für die Priesterausbildung sowie als Bischofsvikar für Hochschulen verantwortlich.

Der Eichstätter Diözesanadministrator Alfred Rottler begrüßt die Ernennung mit großer Freude: „Mit Weihbischof Christian Würtz erhält unser Bistum einen erfahrenen Seelsorger und Theologen, der sowohl in der Pastoral als auch in Leitungsaufgaben der Kirche umfassende Erfahrung mitbringt. Ich heiße ihn im Namen des gesamten Bistums Eichstätt herzlich willkommen und wünsche ihm für seinen Dienst Gottes reichen Segen.“ Zugleich dankte Rottler den Gläubigen für ihr Gebet während der Zeit der Sedisvakanz. Auch der emeritierte Bischof Gregor Maria Hanke begrüßt die Ernennung seines Nachfolgers: „Weihbischof Christian Würtz ist ein geistlich erfahrener, theologisch versierter und leitungskompetenter Hirte. Von Herzen wünsche ich ihm Gottes reichen Segen für seinen Dienst.“


Laut Medienberichten gilt Würtz als Anhänger des deutsch-synodalen Weges und stimmte 2022 für ein Reformpapier, das feststellte, dass homosexuelle Orientierung keine persönliche Entscheidung sei. Im März 2023 stimmte er für den umstrittenen Text, der offizielle Segensfeiern für gleichgeschlechtliche Paare in der katholischen Kirche ermöglichen sollte und der als Affront gegenüber Rom gilt.

 

Foto: (c) Bistum Eichstätt

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 discipulus 10. Juli 2026 
 

@JP2B16: Weihbischöfe

Ich teile Ihre Wertschätzung für die beiden genannten Personen. Deshalb bedauere ich es sehr, daß beide als Diözesanbischöfe nicht zur Verfügung stehen. Das liegt nicht an Rom und nicht daran, daß sie irgendjemandem "zu konservativ" wären, sondern hat andere Gründe. Schließen wir beide in unser Gebet ein, denn auch an der Stelle, an die der Herrgott sie gesetzt hat, können sie Zeugnis geben und einen wichtigen Beitrag leisten.


1
 
 serafina 10. Juli 2026 
 

@ JP2B16: GEDULD und GOTTVERTRAUEN!

Der Mensch denkt und Gott lenkt.
Vielleicht hat ER ja mit den Beiden noch was Besseres vor.
Ich denke z. B. an den Bischofssitz in Müchen, der in gut 2 Jahren (hoffentlich) neu besetzt wird.


1
 
 JP2B16 10. Juli 2026 
 

Einen der beiden Weihbischöfe Thomas Maria Renz (Rottenbg.-Stuttg.) oder Florian Wörner (Augsburg) .

...hätte ich gerne im Amt des neuen Bischofs von Eichstätt als Nachfolger S.E. Bischof Hanke in meiner Metropolie gesehen. Schade, dass es auch unter dem neuen Pontifikat einer der noch wenigen "katholisch gebliebenen" Weihbischöfe es an die Spitze eines Bistums, selbst in traditionell katholischen Regionen nicht schafft.


3
 
 Versusdeum 9. Juli 2026 
 

DBK-Forderung: Weihesimulationen, simulierte Sakramente, offen schwul lebende Priester etc.

@MaJo33 Es geht nur am Rande um Sakramentsaliensimulationen, sondern um die Sakramente selbst, die "Basics" der Kirche! Vorgetäuschte Weihen an nicht weihefähigen Personen und daraus erwachsene Sakramentensimulationen zerstören direkt genau jene Mittel, die uns Gott selbst zur Erreichung des Himmels zur Verfügung gestellt hat. Ebenso die Forderung, das Priestertum selbst für ganz offen Homo-sexuell lebende Männer / "Aktivisten" zu öffnen. Bischöfe, die dies ultimativ fordern (im SyndWeg + als Bischofskonferenz!) müssten eigentlich sofort aus dem Amt entfernt oder exkommuniziert werden, nicht erst dann, wenn sie solche Simulationen bei sich dulden oder gar selbst vornehmen (automatische Exkommunikation).


2
 
 Ad Verbum Tuum 8. Juli 2026 

@discipulus

Ja, beten & hoffen wir, dass er als Bischof von Eichstätt zu katholischen Positionen zurückfindet.

Ihre Relativierung "aufgrund Umfeld Freiburg" sehe ich insofern kritisch, als es eher auf einen Makel des neuen Bischofs deuten würde (Fähnlein im Wind).Dass es auch anders geht sehen wir in Berlin: obwohl EBf Koch die Regenbogenfahne hochhält & entsprechend abstimmte, hat Weihbischof Heinrich fast zu 100% gegenteilig abgestimmt. So geht Rechtgläubigkeit/Standfestigkeit/Verlässlichkeit!


3
 
 Paddel 8. Juli 2026 

@Piusbrüder

Mir scheint das Interesse am Hl. Vater besteht ausschließlich nur noch darin, was er alles falsch macht.

Genauso ausschließlich darin, was die römisch-katholische Kirche alles falsch macht.

Es wäre eine erfrischende Abgrenzung zu den Protestanten, die ja das Selbe tun, wenn die Piusbrüder sich ein heiliges Schweigen auferlegen würden, ganz im Vertrauen auf den Hl. Geist.

Ansonsten beschleicht mich das Gefühl, es ginge Ihnen dabei lediglich nur um die Rechtfertigung ihrer eigenen Abkehr.


1
 
 MPDE 8. Juli 2026 
 

Sorge und Ausgewogenheit

Mich treiben aktuell zwei Gedanken um:
A) Rom muss sich jetzt durchaus den Vorwurf gefallen lassen, gegenüber einer Piusbruderschaft sehr streng reagiert zu haben, und die synodalen Häresien in Deutschland dagegen zumindest zu tolerieren. Es hätte die Chance bestanden, den romtreuen Episkopat zu stärken, stattdessen wird ein Prälat befördert, der gegen die katholische Moral steht.
B) Tatsächlich sieht man bei Leo XIV. keine wirklich einheitliche Linie bei Ernennungen. Ich erinnere an den neuen Nuntius, der für seine Skepsis gegenüber progressiven Projekten bekannt ist. Dennoch stärkt der neue Bischof nicht gerade das Vertrauen in den Beistand Roms. Papst Leo hat sich ja persönlich mit Gegnern des synodalen Weges getroffen. Es bleibt uneindeutig.


6
 
 MaJo33 8. Juli 2026 
 

@siebenbuerger

"[...]dann muss doch folgerichtig auch ein Priester oder Bischof exkommuniziert werden, der die christliche Lehre verleugnet. Stattdessen werden solche unwürdigen Männer auch noch befördert.[...]"

Nun weiß ich nicht, ob Sie "Bischof [...] der die christliche Lehre verleugnet" auf Weihbischof Würtz beziehen oder das eher allgemein in den Raum stellten.

Jedenfalls würde ich nicht so weit gehen -falls Sie ihn gemeint haben sollte-, zu statuieren, dass er die christliche Lehre verleugnen würde, weil er sich hinter die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare stellt.
Fällt oder steht für Sie die christliche Lehre tatsächlich mit eine Position in dieser Sache?

Was sagen da andere Kommentatoren, vielleicht auch die Theologen unter uns?


0
 
 Wynfried 8. Juli 2026 

Noch etwas fällt auf,

das hier noch gar nicht angesprochen wurde:

Wieder einmal wird ein bereits geweihter (Weih-)Bischof in ein anderes Bistum transferiert. Die Personaldecke geeigneter Kandidaten wird natürlich durch den immer größeren Rückgang des Priesternachwuchses auch hier immer dünner. Offenbar versucht man jetzt zumindest, die Zahl der aktiven Weihbischöfe in Deutschland zu reduzieren, indem sie zu Diözesanbischöfen ernannt werden und ihre bisherigen Weihbischofsstellen zum Teil nicht mehr neu besetzt werden. Ist nicht die Zahl der Mitglieder der Deutschen Bischofskonferenz schon um ca. 10 Prozent geschrumpft?

Der "normale" Vorgang bei einer Bischofsernennung müsste aber doch sein, dass man einen geeigneten Diözesanpriester auswählt, am besten einen erfahrenen Seelsorger als Pfarrer o. ä. Wann war das in Deutschland eigentlich zum letzten Mal der Fall? Ich glaube, es war die Ernennung von Walter Mixa zum Bischof von Eichstätt im Jahr 1996.


3
 
 chorbisch 8. Juli 2026 
 

@ Heiligenverehrer

Kardinal Müller hat sich in letzter Zeit ja mehrfach zu den Weihen der FSSPX geäußert. Waren das auch "Knaller", die Eminenz da "rausgehauen" hat?

Es mag ja sein, dass Ihnen die Stellungnahme des Vatikans zur "Miterlöserschaft" missfällt, oder dass der Papst es "gewagt" hat, die Erzbischöfin von Canterbury zu empfangen.

Aber das rechtfertigt meiner Meinung nach nicht so einen Tonfall.


1
 
 Tuotilo2 8. Juli 2026 
 

@CarlEugen
Zwei Bemerkungen:
Robert Prevost war seit 2023 Präfekt des Dikasteriums für die Bischöfe. Auch wenn er in den zwei Jahren bis zu seiner Papstwahl dieses Dikasterium personell nicht ganz nach seiner Vorstellung hätte umbauen können (wenn er es gewollt hätte): Er kennt diese Behörde wie keine andere und es ist davon auszugehen, dass er genau weiß, wen er zum Bischof ernennt.
Es war Papst Franziskus persönlich, der Bischof Oster zusätzlich zur von der Dt. Bischofskonferenz entsandten Delegation zur Weltbischofssynode eingeladen hat. Ich denke deshalb, er wäre durchaus auch 2024 zum Bischof ernannt worden.


0
 
 Patroklos 8. Juli 2026 
 

Schleifung der Bastionen

Nach Bamberg, Augsburg, Chur usw. ein weiteres bislang glaubenstreues Bistum, das auf Linie gebracht wird.
Es ist schon auffällig, bei jeder neuen Bischofsernennung zumindest im deutschsprachigen Raum rückt das entsprechende Bistum weiter nach "Links".


3
 
 Bernhardiner 8. Juli 2026 
 

Jetzt

Jetzt wächst zusammen was zusammen gehört ...


0
 
 carl eugen 8. Juli 2026 

Diese Ernennung ist tatsächlich enttäuschend.

Dennoch würde ich nicht soviel in diese Ernennung hineininterpretieren.
Der Heilige Vater ist noch sehr neu in seinem Amt. In dem Dikasterien sitzen parallel noch die Leute, die Papst Franziskus ernannt hat. Es wird noch dauern, bis der "leoninische" Geist sich im Vatikan verbreitet hat.

Denken wir an die Ernennung von Bischof Oster 2014. Da war Franziskus auch schon ein Jahr Papst, aber an den Schaltstellen saßen noch Papst Benedikts Leute. 2024 hätte Bischof Oster wohl keine Chance gehabt.

Geduld liebe Freunde. Auch durch den neuen Nuntius wird sich wohl in den kommenden Jahren einiges ändern. Da bin ich sicher.


1
 
 Heiligenverehrer 7. Juli 2026 
 

@versusdeum

Danke, dass Sie hier den Finger in die Wunde legen!!! So ist es!!!


3
 
 Heiligenverehrer 7. Juli 2026 
 

Tja...

die Kommentare hier zeigen das Dilemma und werfen die Frage auf, was nun schlimmer ist. Dass Rom immer wieder Knaller raushaut ("Miterlöserin"-Dekret, fragwürdige Bischofsernennungen, fragwürdige Papst-Audienzen) oder, dass die FSSPX neue Bischöfe geweiht hat? Mit der heutigen Ernennung ist. m.E. klar geworden, dass die Ernennung-Politik von Franziskus weitergeht, was für die weitere Entwicklung der katholischen Kirche in Deutschland auf Linie der Tradition fatal sein dürfte!


5
 
 golden 7. Juli 2026 
 

Betet ohne Unterlass

um heiligmässige Kirchenleiter.


4
 
 discipulus 7. Juli 2026 
 

@Jothekieker

Ich wollte keineswegs "beruhigen" - nur einladen, dem Mann mal eine Chance zu geben und ihn im Gebet zu unterstützen.

Was ich in den letzte drei, vier Jahren von ihm gehört habe, hat mir alles andere als gefallen. Aber es paßt nicht zu der Art und Weise, wie ich ihn erlebt habe, bevor er in Freiburg erst Dompfarrer und dann Weihbischof wurde. Eichstätt ist ein anderes Umfeld als Freiburg, vielleicht kann er da wieder zu sich selbst finden. Beten wir um den Heiligen Geist.


4
 
 carolus romanus 7. Juli 2026 

Oweia

Jetzt wird das Bistum auf links gedreht.
Es dauert ein bisschen: die Priester werden dann aussehen, wie Sozialarbeiter und sich so verstehen. Das ganze Bistum wird auf ZDK-Linie gebracht.
Immerhin kann ich jetzt sehen, wohin Leo die Kirche führen wird.


3
 
 Fragender087 7. Juli 2026 
 

der arme Papst weiß es ja nicht besser, er wird schlecht beraten

das hören wir nun seit Jahrzehnten. Aber gerade was die Bischofsernennungen von Papst Leo angeht, so dürfte er genau wissen was er tut. war er doch unter Papst Franziskus genau dafür zuständig (Präfekt des Dikasteriums für die Bischöfe ab 2023)


3
 
 Versusdeum 7. Juli 2026 
 

Ja, es wird wieder anders werden,

lieber @Albertus Magnus, denn das hat uns der Herr versprochen. Aber das kann a) noch dauern und b) nur anderswo passieren. Und solange wir zu wenig beten (mea culpa!) zwingt uns der Herr auch keine Besserung auf.


3
 
 Versusdeum 7. Juli 2026 
 

[Jetzt wieder entspannt:]

Wünsche dem künftigen Bischof Gottes reichen Segen und die Führung des Heiligen Geistes, derer wir alle in diesen Zeiten allgemeiner Verwirrung so sehr bedürfen.


2
 
 ottokar 7. Juli 2026 
 

Ich vermute , das das keine Entscheidung unseres Papstes war.

Untergeordnete Instanzen haben das entschieden und dem Papst diesen Kandidaten empfohlen. Man sollte dem nachgehen. Andererseits kann eine neue Aufgabe und Verantwortung bisherige Meinungen durchaus verändern. Also warten wir es ab und be - und -verurteilen dann, wenn es gerechtfertigt ist.


2
 
 Jothekieker 7. Juli 2026 
 

@discipulus

Trotz Ihrer beruhigenden Worte: Etwas Sorgen bereitet mir diese Berufung schon.


1
 
 Wynfried 7. Juli 2026 

Einen Weihbischof aus Freiburg

hat vor einigen Jahren auch das Bistum Fulda als Oberhirten bekommen und das Ergebnis ist mehr als ernüchternd.

Wenn Weihbschof Würtz für einen umstrittenen Text gestimmt hat, der als Affront gegenüber Rom gilt, dann frage ich mich, warum „Rom“ ihn dann zum Bischof von Eichstätt ernannt hat.

Für die traditionsverbundenen Katholiken im Bistum Eichstätt wird es jetzt auch nicht leichter werden ...


6
 
 Albertus Magnus 7. Juli 2026 
 

Der Geist weht wo er will

Ich habe im Dom einen Bischof gesehen, der sich auf dem Weg zum Rednerpult vor dem Allerheiligsten, also vor dem Herrn, verneigt hat, dem er zu dienen hat. Also macht bitte nicht alles mies, sucht das Gute, betet für die Hirten und gebt Zeugnis für den Glauben ab. Es wird wieder anders werden.


4
 
 discipulus 7. Juli 2026 
 

Abwarten

Warten wir doch mal ab. Bischof Würtz ist ein sehr gebildeter und persönlich integrer Priester, der das Herz am rechten Fleck hat. So habe ich ihn jedenfalls vor ca. 10 Jahren persönlich kennen gelernt. Seine Beiträge zum synodalen Unsinn haben mich deshalb sehr verwundert. Es mag sein, daß er sich da durch das Umfeld in Freiburg zu stark hat beeinflussen lassen. Beten wir doch darum, daß der Heilige Geist ihm wieder mehr Bekennermut schenkt. Als Diözesanbischof muß er sich jedenfalls nicht mehr diplomatisch zurückhalten, wie das ein Auxiliarbischof in einer Diözese immer muß. Das Amt formt ja bekanntlich den Inhaber... Beten wir, daß das mit dem neuen Amt in eine gute Richtung geht.


7
 
 Versusdeum 7. Juli 2026 
 

@serafina

"... Buntstreifenfahnen-Fanclub ..."


4
 
 siebenbuerger 7. Juli 2026 
 

Der Bock als Gärtner

Hier wird abermals der Bock zum Gärtner gemacht. Wenn Rom die Piusbruderschaft exkommuniziert, dann muss doch folgerichtig auch ein Priester oder Bischof exkommuniziert werden, der die christliche Lehre verleugnet. Stattdessen werden solche unwürdigen Männer auch noch befördert. Das erinnert stark an die dunkelsten Stunden der Kirchengeschichte!


5
 
 Versusdeum 7. Juli 2026 
 

Aber wir müssen doch alles toll finden,

was der Papst tut, wie wir die letzten Tage gelernt haben. Zum Kuckuck nochmal!


5
 
 Versusdeum 7. Juli 2026 
 

@Hardenberg

Wieso machen Sie sich Sorgen? Die bösen Piusse sind ja jetzt endlich "weg" und alles andere ist ja nicht so schlimm und vergleichbar, wie wir in den letzten Tagen gelernt haben.


5
 
 serafina 7. Juli 2026 
 

@Kostadinov

Andere Kandidaten: hätte er schon...!
Ich denke z. B. an Weihbischof Florian Wörner - würde auch gut zu den Bischöfen Oster und Voderholzer passen.


6
 
 Kostadinov 7. Juli 2026 

Das ist die Gretchenfrage...

hat Papst Leo keine anderen Kandidaten oder will er keine anderen?


8
 
 Jörgen 7. Juli 2026 
 

Im Dikasterium für die Bischöfe ziehen immer noch synodal motivierte Kräfte die Strippen, welche die eigentlichen Nöte der Kirche in Deutschland nicht erkannt haben.


7
 
 serafina 7. Juli 2026 
 

Nicht mein Wunschkandidat

aber der Regenbogen-Fanclub sowie die klerikale Frauenpower-Bewegung werden sich freuen!


4
 
 MPDE 7. Juli 2026 
 

Enttäuschend

Würtz vertritt die volle Schiene synodaler Agenda. Offenbar ist Papst Leo nicht an einem Umbau des deutschen Episkopats im Sinne der Romtreue gelegen…


8
 
 Hardenberg 7. Juli 2026 
 

Das ist keine Unterstützung

für die Bischöfe Oster und Voderholzer in ihrer Hirtensorge. Offenkundig wird der Besetzungskurs von Papst Franziskus fortgeführt. Ob das ein Grund zur Besorgnis ist?


10
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  2. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  3. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  4. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  5. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  6. Universität Aberdeen prüft intern Hasskommentar eines Angestellten gegen Ann Widdecombe
  7. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  8. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  9. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  10. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  11. „Abgeordnete, die das Gesetz zur Sterbehilfe unterstützen, können nicht mehr zur Kommunion gehen“
  12. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  13. „Was, wenn sich herausstellt, dass Ann Widdecombe eine Märtyrerin war?“
  14. Redemptoristenorden grenzt sich von "Transalpinen Redemptoristen" ab
  15. Eklat in Regensburger Basilika St. Emmeram: Schweizer Popsängerin dreht heimlich frivoles Musikvideo

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz