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Gesinnungsterror gegen Uni-Professor Kutschera

21. Juli 2017 in Deutschland, 45 Lesermeinungen
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Der Evolutionsbiologe Ulrich Kutschera wird nach einem kath.net-Interview von deutschen Politikern und Medien unter Druck gesetzt und in seiner Existenz bedroht


München (kath.net)
Der Evolutionsbiologe Ulrich Kutschera wird nach einem kath.net-Interview von deutschen Politikern und Medien unter Druck gesetzt. Der Wissenschaftler meinte im Interview: "Sollte das Adoptionsrecht für Mann-Mann- bzw. Frau-Frau-Erotikvereinigungen kommen, sehe ich staatlich geförderte Pädophilie und schwersten Kindesmissbrauch auf uns zukommen. Der kinderlose Gender-Vater John Money hat diese Verhaltensweisen im Rahmen seiner absurden Geschlechter-Ideologie bereits vorgelebt." Hessens Wissenschaftsminister Boris Rhein (CDU), der sogar formal "katholisch" ist, hält die Worte des beamteten Professors für abstrus. Er erwarte, dass die Universität Kassel prüfe, ob der Professor als Beamter seine Pflichten dadurch verletzt habe, dass er sich in abfälliger oder herabsetzender Weise gegen homosexuelle Menschen geäußert hat. Dies berichtet die "Welt".


Seine eigene Universität distanziert sich vorsichtig von ihrem Professor. Sie betonte, Professoren könnten für ihre Äußerungen nicht nur die Meinungsfreiheit, sondern auch die Freiheit der Wissenschaft in Anspruch nehmen, die das Grundgesetz sehr weit fasse. Gleichzeitig betonte Uni-Präsident Reiner Finkeldey: „Mich haben in den letzten Tagen viele kritische bis zum Teil entsetzte Reaktionen erreicht, die ich nur allzu gut nachvollziehen kann.“ Der AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss) der Uni Kassel macht ebenfalls Druck und fordert die Universitätsleitung auf, „sich genau zu überlegen“, ob der Professor „weiterhin an dieser Hochschule lehren sollte“. Proteste gibt es auch von Teilen der Studenten. Das Interview selber hat in sozialen Netzwerken für unglaubliche Aufmerksamkeit gesorgt und wurde beispielsweise auf Facebook mehr als 3600 mal geteilt.

Das Interview im Wortlaut: http://www.kath.net/news/60177

Prof. Kutschera


Foto Prof. Kutschera (c) Ulrich Kutschera


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