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Vatikanstaat führt wenige Stunden vor Weihnachten 2G für Angestellte ein!

23. Dezember 2021 in Aktuelles, 58 Lesermeinungen
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Keine Empathie im Vatikan? In dem veröffentlichten Schreiben des Vatikanstaats von Kardinal Parolin heißt es, dass ab sofort keine Tests mehr akzeptiert werden. Ungeimpfte werden damit de facto auf die Straße gesetzt


Rom (kath.net)

Der Vatikanstaat führt wenige Stunden vor Weihnachten 2G für Angestellte ein. Dies berichten die Vatikankorrespondenten Diana Montagna und Edward Pentin auf Twitter. In dem veröffentlichten Schreiben des Vatikanstaats, welches von Kardinal Parolin unterzeichnet ist, heißt es, dass ab sofort Tests nicht mehr akzeptiert werden sondern nur mehr der "Super Green Pass" gültig sei. Ungeimpfte dürfen daher nicht mehr zu ihrem Arbeitsplatz kommen und bekommen auch keine Gehalt mehr. Damit führt der Vatikanstaat de facto eine Impfpflicht ein, was wenige Monate zuvor von der eigenen Glaubenskongregation zurückgewiesen wurde. Betroffen von der Anordung sind auch alle Besucher des Vatikanstaats. Auch diese müssen entweder geimpft oder genesen sein.


Nur wenige Stunden vor dieser Entscheidung meinte Papst Franziskus in einer Begegnung mit den Vatikanangestellten: "Was die Arbeitsplätze betrifft – da haben wir, wie ich es letztes Jahr gesagt habe, versucht, die Beschäftigung zu garantieren. Wir haben uns fest vorgenommen, niemanden zu entlassen. " Auch erinnerte der Papst daran, "komplizierte Situationen" den Heiligen Joseph zu überlassen und auf ihn zu sehen, da er ein Beispiel sei, wie man Familie und Arbeit miteinander verbinden könne.

 

Glaubenskongregation: "Gleichzeitig ist der praktischen Vernunft offensichtlich, dass in der Regel die Impfung keine moralische Pflicht darstellt, und dass sie deshalb freiwillig sein muss."

https://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20201221_nota-vaccini-anticovid_ge.html

 

 

 

 

 

 


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