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„Mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa”

10. März 2023 in Jugend, 9 Lesermeinungen
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"Der einzige Weg wie du, Kirche, genesen kannst, der einzige Weg wie du, Kirche, Nachfolge leben kannst, ist deine unabdingbare Umkehr" - Die Jugendkolumne von kath.net - Von Magdalena Preineder


Wien (kath.net)

„Mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa.” Wie oft betest du das, doch wie oft meinst du es ernst? Du, Kirche, schlag dir auf die Brust. Du, Kirche, bekenne deine Schuld. Du, Kirche, kehr um und tu Buße.

Der einzige Weg wie du, Kirche, genesen kannst, der einzige Weg wie du, Kirche, Nachfolge leben kannst, ist deine unabdingbare Umkehr.

„Mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa.” Du, Kirche, schlag dir auf die Brust. Wo bist du nachlässig geworden? Wo bist du vom rechten Weg abgekommen? Wo achtest du nicht mehr, was Gott dir auftrug?

„Mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa.” Du, Kirche, schlag dir auf die Brust. Die Fastenzeit fordert dich auf umzukehren und an das Evangelium zu glauben.

Liebe Kirche, es ist Zeit für einen Neuaufbruch. Aber nicht von tausenden neuen Strömungen um tausenden Spiritualitäten gerecht zu werden. Nicht von Strömungen, die immer mehr den Menschen in den Mittelpunkt stellen. Nicht von „Alles ist gut.“-Inszenierungen, die Schuld, Sünde und die Existenz des Teufels nicht mehr ernstnehmen. Nicht von weichgespülten Worten, die eine Wohlfühlkirche anstatt einer Kirche der Wahrheit fördern wollen. Nein, es ist Zeit für einen Neuaufbruch, um dich auf deine Wurzeln zu besinnen.


„Mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa.” Du, Kirche, geh zurück zu deinem Gott.

Dein Gott hat Gebet und Fasten gelebt. Dein Gott wollte frei sein von allem, was ihn im Herzen an die Mächte der (Unter-)Welt hätte binden können. Dein Gott hat den Weg der Umkehr dem Menschen gezeigt. Dein Gott hat gesühnt während du oft nicht einmal Buße tun willst.

Kirche, erheb dich aus deinem Schlaf. Kehr um, wende dich deinen Wurzeln zu. Du, Kirche, besinne dich auf das wozu du gerufen bist: Deinen Gott zu verherrlichen. Mit deinem Gott das Kreuz zu tragen. Deinem Gott Seelen zuzuführen. Keine Seele ohne Kreuz, das zeigte dein Gott.

Du, Kirche, werde lebendig im Glauben an den, der dich den Sieg lehrt. Du, Kirche, steh auf. Lass den Schlaf hinter dir – für ihn ist jetzt nicht die rechte Zeit. Erwecke Seelen. Kehre um. Bring Buße ins Volk und tu Sühne, wo sie verweigert wird.

Du, Kirche, streb nur danach deinem Gott zu gefallen und ihm ähnlich zu werden bis du sagen kannst „Ich bin mit Christus gekreuzigt worden; nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir. Soweit ich aber jetzt noch in dieser Welt lebe, lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich für mich hingegeben hat.“ (Gal 2,19f)

Du, Kirche - du, lieber Leser, kehr um und glaub an das Evangelium. Du, lieber Leser, kehr um und nimm den Ruf Christi, das Kreuz dein sein zu lassen wahr. Du, lieber Leser, werde Christus ähnlich. Erheb dich vom Schlaf. Verwehr dich nicht deinem Gott ähnlich zu werden. Verwehr dich nicht dem reinigenden Kreuz, das Leben bringt. Du, lieber Leser, tu Buße. Besinn dich auf deine Wurzeln, die dein Gott dich gelehrt hat. Buße und Sühne, Fasten und Gebet, Kreuz und Hingabe.


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