Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. ‚Polithetze gegen die einzige Opposition’ – AfD kritisiert Grundsatzpaper der deutschen Bischöfe
  2. Journalist von Gersdorff: Bischöfen in Deutschland „fehlt schlicht und ergreifend Bekennermut“
  3. Bestätigt Fiducia Supplicans Häresie?
  4. Identität des nächsten Papstes: Kardinal schreibt
  5. Ein unterkomplexes Schreiben blamiert die Bischöfe
  6. Gericht verbietet Falschbehauptung! - Müssen deutsche Bischöfe AfD-Papier zurückziehen?
  7. P. Karl Wallner: "Bei der Weltsynode spielen deutsche Bischöfe keine Rolle mehr"
  8. Papst trifft Pater Andrzej Komorowski, Leiter der Petrusbruderschaft
  9. FDP-Taktiktipp für Bätzing/DBK: Mit Rom reden aber gleichzeitig Synodalen Rat weiter vorantreiben
  10. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für mindestens 2024 und 2025!
  11. Ablehnung der AfD? - „Eine wenig überzeugende Einstimmigkeit der Deutschen Bischofskonferenz“
  12. Essener Weihbischof Schepers zum Queer-Beauftragten ernannt
  13. Braucht man die AfD-Wähler doch noch in der katholischen Kirche?
  14. "Auf dem Berg Golgota ist es nicht unsere Aufgabe, einen Stuhlkreis zu machen“
  15. Evanglische Kirche im Rheinland schafft Sonntagsgottesdienst ab

„Mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa”

10. März 2023 in Jugend, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Der einzige Weg wie du, Kirche, genesen kannst, der einzige Weg wie du, Kirche, Nachfolge leben kannst, ist deine unabdingbare Umkehr" - Die Jugendkolumne von kath.net - Von Magdalena Preineder


Wien (kath.net)

„Mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa.” Wie oft betest du das, doch wie oft meinst du es ernst? Du, Kirche, schlag dir auf die Brust. Du, Kirche, bekenne deine Schuld. Du, Kirche, kehr um und tu Buße.

Der einzige Weg wie du, Kirche, genesen kannst, der einzige Weg wie du, Kirche, Nachfolge leben kannst, ist deine unabdingbare Umkehr.

„Mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa.” Du, Kirche, schlag dir auf die Brust. Wo bist du nachlässig geworden? Wo bist du vom rechten Weg abgekommen? Wo achtest du nicht mehr, was Gott dir auftrug?

„Mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa.” Du, Kirche, schlag dir auf die Brust. Die Fastenzeit fordert dich auf umzukehren und an das Evangelium zu glauben.

Liebe Kirche, es ist Zeit für einen Neuaufbruch. Aber nicht von tausenden neuen Strömungen um tausenden Spiritualitäten gerecht zu werden. Nicht von Strömungen, die immer mehr den Menschen in den Mittelpunkt stellen. Nicht von „Alles ist gut.“-Inszenierungen, die Schuld, Sünde und die Existenz des Teufels nicht mehr ernstnehmen. Nicht von weichgespülten Worten, die eine Wohlfühlkirche anstatt einer Kirche der Wahrheit fördern wollen. Nein, es ist Zeit für einen Neuaufbruch, um dich auf deine Wurzeln zu besinnen.


„Mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa.” Du, Kirche, geh zurück zu deinem Gott.

Dein Gott hat Gebet und Fasten gelebt. Dein Gott wollte frei sein von allem, was ihn im Herzen an die Mächte der (Unter-)Welt hätte binden können. Dein Gott hat den Weg der Umkehr dem Menschen gezeigt. Dein Gott hat gesühnt während du oft nicht einmal Buße tun willst.

Kirche, erheb dich aus deinem Schlaf. Kehr um, wende dich deinen Wurzeln zu. Du, Kirche, besinne dich auf das wozu du gerufen bist: Deinen Gott zu verherrlichen. Mit deinem Gott das Kreuz zu tragen. Deinem Gott Seelen zuzuführen. Keine Seele ohne Kreuz, das zeigte dein Gott.

Du, Kirche, werde lebendig im Glauben an den, der dich den Sieg lehrt. Du, Kirche, steh auf. Lass den Schlaf hinter dir – für ihn ist jetzt nicht die rechte Zeit. Erwecke Seelen. Kehre um. Bring Buße ins Volk und tu Sühne, wo sie verweigert wird.

Du, Kirche, streb nur danach deinem Gott zu gefallen und ihm ähnlich zu werden bis du sagen kannst „Ich bin mit Christus gekreuzigt worden; nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir. Soweit ich aber jetzt noch in dieser Welt lebe, lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich für mich hingegeben hat.“ (Gal 2,19f)

Du, Kirche - du, lieber Leser, kehr um und glaub an das Evangelium. Du, lieber Leser, kehr um und nimm den Ruf Christi, das Kreuz dein sein zu lassen wahr. Du, lieber Leser, werde Christus ähnlich. Erheb dich vom Schlaf. Verwehr dich nicht deinem Gott ähnlich zu werden. Verwehr dich nicht dem reinigenden Kreuz, das Leben bringt. Du, lieber Leser, tu Buße. Besinn dich auf deine Wurzeln, die dein Gott dich gelehrt hat. Buße und Sühne, Fasten und Gebet, Kreuz und Hingabe.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 hildc005 11. März 2023 
 

Der wahre Weinstock

Ich wäre nicht so streng mit der Kirche und ihren Priestern, Ordensbrüdern und Ordensschwestern. Seit 2000 organisiert der Vatikan die Kirche Gottes. Ohne diese Kirche würde heute niemand das Evangelium kennen. Und seit 2000 Jahren wartet die Kirche mit ihren Gläubigen auf die Wiederkunft Christi und haben in 2000 die Hoffnung nicht aufgegeben.


0
 
 golden 11. März 2023 
 

Kehren wir um

und was hart scheint an Gottes Worten, ist Liebe, die uns leibhaft-real retten möchte:
Vor uns selbst,vor der abgewandten Menschenwelt, vor dem Bösen.


0
 
 Mariat 10. März 2023 

Danke Frau Preineder,

das "Mea Culpa" passt sehr gut, zu den Worten die Jesus an Maria Sieler über Seine Priester richtete.
Wie Er sich Seine Priester wünscht - im Link ein Auszug davon.

www.priesterforum.net/index.php/priestersein/maria-sieler/246-zitate-von-maria-sielerhttps://www.priesterforum.net/index.php/priestersein/maria-sieler


0
 
 Mariat 10. März 2023 

Die geistige Priestermutter "Maria Sieler"

„Christus schenkt sich neu der Menschheit in den Priestern,die nach seinem Herzen gebildet sind.“
(Jesus an Maria Sieler, 21. August 1937)

In EWTN wurde heute Abend über Maria Sieler gesprochen. Sie wurde von Jesus gerufen, um ihr Leben IHM ganz zu übergeben - und ein Opfer - Sühneleiden darzubringen - für Seine Priester.


0
 
 gebsy 10. März 2023 

Wir sind in der Zukunft

Karl Rahners angekommen:
"Der Christ ist Mystiker
oder nicht mehr da".
Der barmherzige Vater
sehnt sich nach dem
verlorenen Sohn ...


0
 
 Waldi 10. März 2023 
 

Ja! „Mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa.”

Würden heute die höchsten Vertreter der katholischen Kirche dieses Schuldbekenntnis selbstkritisch auf sich beziehen, würden sie nicht selbstgerecht sogar bei den verstorbenen Heiligen penibel nachforschen, wieviel Schuld diese auf sich geladen haben, um sie zu entehren! Wirklich Schuldige suchen immer mit besonderer Hartneckigkeit die Schuld bei den anderen!


1
 
 Chris2 10. März 2023 
 

Kirche Christi oder Kirche des Zeitgeistes?

Die Kirche hat viel zu lange zentrale Verkündigung und Katechese schleifen lassen, weil man "den Menschen von Heute" angeblich vieles nicht mehr zumuten oder vermitteln könne. Und auswendiglernen in der Schule gehe schon gar nicht. Jetzt überrennen ganze Generationen irregeleiteter religiöser Analphabeten aller Ebenen zusammen mit den Kriegern aus den trojanischen Pferden (ZdK, BDKJ, Synodaler Weg etc.) die letzten verbliebenen Zierpalisädchen der Kirche auf deutschem Boden...


1
 
 lakota 10. März 2023 
 

Danke liebe Frau Preineder,

für diese wertvollen Gedanken!

Im Grunde wäre es so einfach: Umkehren zu Gott, zu Jesus Christus, umkehren und den Geboten Gottes folgen -
aber genau das ist auch das Problem: umkehren und sein Leben ändern ist schwerer, als locker in der Sünde auf dem breiten Weg weiterzugehen.


1
 
 lesa 10. März 2023 

Hier ist das Reformprogramm - direkt aus dem Evangelium!

Was für ein wunderbarer, starker Text, vielen Dank, liebe Frau Preineder! Wie auch immer diese Tage ausgehen werden - hier ist das Reformprogramm für uns alle in dieser weithinhin wohlstandsverwahrlosten eigenmächtigen Kirche Westeuropas.


5
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für mindestens 2024 und 2025!
  2. KOMMEN SIE MIT! EINMALIGE REISE - 13. Oktober 2024 in Fatima + Andalusien!
  3. Identität des nächsten Papstes: Kardinal schreibt
  4. Ein unterkomplexes Schreiben blamiert die Bischöfe
  5. Bestätigt Fiducia Supplicans Häresie?
  6. P. Karl Wallner: "Bei der Weltsynode spielen deutsche Bischöfe keine Rolle mehr"
  7. "Auf dem Berg Golgota ist es nicht unsere Aufgabe, einen Stuhlkreis zu machen“
  8. Gericht verbietet Falschbehauptung! - Müssen deutsche Bischöfe AfD-Papier zurückziehen?
  9. Die Goldsee-Siedlung am Busko See in Bosnien-Herzegowina
  10. ‚Polithetze gegen die einzige Opposition’ – AfD kritisiert Grundsatzpaper der deutschen Bischöfe
  11. Brauchen wir DBK-Wahlempfehlungen?
  12. Essener Weihbischof Schepers zum Queer-Beauftragten ernannt
  13. Elizabeth Tabish: ‚The Chosen’ hat mich verwandelt
  14. Journalist von Gersdorff: Bischöfen in Deutschland „fehlt schlicht und ergreifend Bekennermut“
  15. Ablehnung der AfD? - „Eine wenig überzeugende Einstimmigkeit der Deutschen Bischofskonferenz“

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz