Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  2. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  3. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  4. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  5. „Warum bin ich Christ“
  6. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  7. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  8. Was auch immer Synodalität sein soll
  9. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  10. Was eine Messe wiegt
  11. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  12. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'
  13. Papst ab Dienstag im Gemelli-Krankenhaus
  14. 'The Chosen': Sechste Staffel ab Dezember auf Netflix
  15. Wenn dir beim Rosenkranzgebet der Zahnarzttermin einfällt

Vatikan-Kinderschutzchef: "Wachstumsschmerzen" in Kommission

10. Mai 2023 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kardinal O'Malley erläutert Anpassungen bei Arbeitsmethodik der Päpstlichen Kinderschutzkommission - Fonds für Missbrauchsopfern in ärmeren Teilen der Welt


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Der Leiter der päpstlichen Kinderschutzkommission hat Schwierigkeiten in der Arbeit seiner Kommission eingeräumt. Die Umstrukturierung durch den Papst habe in der Kürze der Zeit zu "Wachstumsschmerzen" geführt, sagte Kardinal Sean O'Malley in einer aktuellen Stellungnahme. Die neue Richtung sei für alle Beteiligten zugleich steil und schnell gewesen. Die Kommission habe versucht, auf kurz- und längerfristige Bedürfnisse zu reagieren.

2022 hatte Papst Franziskus seine Kinderschutzkommission umstrukturiert. Sie erhielt ein erweitertes Mandat und mehr Mitarbeitende. Zudem wurde sie an die vatikanische Glaubensbehörde angegliedert. Über die Veränderungen im vergangenen halben Jahr berieten die Kommissionsmitglieder zuletzt in Rom.


Vor einem Monat hatte der renommierte Kinderschutzexperte Hans Zollner die Kommission verlassen. Als Gründe führte er etwa unzureichende Verantwortungsübernahme und mangelnde Transparenz an. So seien etwa die Auswahlkriterien für die Kommissionsmitglieder sowie deren genaue Rollen und Aufgaben unklar. Die Probleme in dem Gremium hätten mit ihrer Zuordnung zur Glaubensbehörde zwar nicht begonnen, sich aber verschärft. Seither fehle es etwa an Kompetenz im wichtigen Bereich Kirchenrecht. Weiter befand er die finanziellen Rechenschaftspflichten des Gremiums für unzureichend.

In seinem Statement am Montag betonte O'Malley, die Kommission habe wichtige Anpassungen an der Arbeitsmethodik vorgenommen, um die verschiedenen Rollen zu klären und ein Gefühl der gemeinsamen Verantwortung für das Mandat und dessen Umsetzung zu schaffen. "Wir haben uns um die notwendigen Ressourcen bemüht, um angemessen reagieren zu können; und wir sind zuversichtlich, was den Plan und die Menschen angeht, die mit uns zusammenarbeiten", so der Kardinal.

Wie die Kommission mitteilte, wurden die kirchlichen Leitlinien zum Schutz von Kindern und schutzbedürftigen Erwachsenen von 2011 aktualisiert und nun verschiedenen Gruppen zur Prüfung vorgelegt. Weiter wurde ein Fonds eingerichtet, um Programme zu Prävention und Betreuung von Missbrauchsopfern in ärmeren Teilen der Welt zu ermöglichen. Finanzstärkere Bischofskonferenzen, wie etwa die italienische, zahlen darin ein. Pilotprojekt ist die katholische Kirche in Ruanda. Zudem verabschiedete die Kommission einen Fünf-Jahres-Strategieplan mit Zielen und Leistungsparametern, um den Fortschritt zu messen und Rechenschaft vor den Interessengruppen ablegen zu können.

Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Mexiko startet Jubeljahr der Guadalupe-Basilika mit Friedensappell
  3. Polen – ein Beispiel des christlichen Humanismus
  4. Papst ab Dienstag im Gemelli-Krankenhaus
  5. Müller kritisiert geplante öffentliche Hinrichtung in den USA scharf
  6. Was auch immer Synodalität sein soll
  7. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  8. Europa „entseuchen“?
  9. Gerettet durch ein Pro-Life-Schild: Die Geschichte der kleinen Sawyer
  10. Papst an Russland: Getreide der Ukraine muss exportiert werden
  11. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  12. Ägyptischem Konvertiten droht lebenslange Haft
  13. Arabische Jugendliche störten Abendmesse mit „Allahu Akbar“-Rufen in Wien
  14. Ukrainischer Bischof: Haben Russland nie um Hilfe gebeten
  15. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz