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| ![]() Ein Festmahl, um mit ihm und miteinander in Gemeinschaft zu sein15. Oktober 2023 in Aktuelles, 14 Lesermeinungen Franziskus: Er bietet uns nicht eine Beziehung der Unterwerfung an, sondern eine Beziehung der Vaterschaft und der Sohnschaft, die notwendigerweise von unserer freien Zustimmung abhängt. Wovon hängt meine Leben ab? Von Armin Schwibach Rom (kath.net/as) Angelus mit Papst Franziskus auf dem Petersplatz am achtundzwanzigsten Sonntag im Jahreskreis: „Das Hochzeitsmahl ist vorbereitet, aber die Gäste waren nicht würdig. Geht also an die Kreuzungen der Straßen und ladet alle, die ihr trefft, zur Hochzeit ein!“. Das heutige Evangelium erzähle von einem König, der für seinen Sohn ein Hochzeitsfest vorbereite (vgl. Mt 22,1-14). Er sei ein mächtiger Mann, doch vor allem ein großzügiger Vater, der die Menschen einlade, an seiner Freude teilzuhaben. Die Güte seines Herzens zeige sich vor allem darin, dass er niemanden zwinge, sondern alle einlade, auch wenn er sich damit der Gefahr aussetze, abgelehnt zu werden. „Halten wir fest“, so der Papst: „Er bereitet ein Festmahl vor, indem er unentgeltlich eine Gelegenheit zur Begegnung, zum Feiern bietet. Das ist es, was Gott für uns vorbereitet: ein Festmahl, um mit ihm und miteinander in Gemeinschaft zu sein. Und wir, wir alle, sind also Gottes Gäste“. Dies aber erfordere ein „Ja“. Das sei die Art von Beziehung, die der Vater uns anbiete: „Er ruft uns auf, bei ihm zu sein, und lässt uns die Möglichkeit, diese Einladung anzunehmen oder nicht“. Er biete uns nicht eine Beziehung der Unterwerfung an, sondern eine Beziehung der Vaterschaft und der Sohnschaft, die notwendigerweise von unserer freien Zustimmung abhänge. Der heilige Augustinus drücke dies sehr schön aus: „Gott, der dich ohne dich geschaffen hat, kann dich nicht ohne dich retten“ (Sermo CLXIX, 13). Gott schlage vor, er drängtenicht auf, niemals. Der König „schickte seine Diener, um die eingeladenen Gäste zur Hochzeit rufen zu lassen. Sie aber wollten nicht kommen“ (V. 3). Dies sei das Drama der Geschichte. Es sei keine unangenehme Einladung gewesen, aber: „ Sie aber kümmerten sich nicht darum, sondern der eine ging auf seinen Acker, der andere in seinen Laden“ (V. 5). Der König, der Vater, Gott, gebe nicht auf, „er lädt weiter ein, ja er weitet die Einladung aus, bis er diejenigen findet, die sie annehmen, unter den Armen“. Unter jenen, die wüssten, dass sie sonst wenig hätten, kämen viele, bis sie den Saal füllten. Oft hörten wir nicht auf die Einladung Gottes, weil wir mit unseren eigenen Dingen beschäftigt seien: „Wir kämpfen oft darum, unsere eigene freie Zeit zu haben, aber heute lädt uns Jesus ein, die Zeit zu finden, die uns befreit: die Zeit, die wir Gott widmen, die unsere Herzen erhellt und heilt, die den Frieden, das Vertrauen und die Freude in uns wachsen lässt, die uns vor dem Bösen, der Einsamkeit und dem Verlust des Sinns bewahrt“. Es lohne sich, denn es sei gut, mit dem Herrn zusammen zu sein, ihm Raum zu geben: „in der Messe, im Hören des Wortes, im Gebet und auch in der Nächstenliebe, denn wenn man den Schwachen und Armen hilft, wenn man den Einsamen Gesellschaft leistet, wenn man den Bittenden zuhört, wenn man die Leidenden tröstet, ist man beim Herrn, der in den Bedürftigen gegenwärtig ist“. Viele dächten jedoch, dass diese Dinge „Zeitverschwendung“ seien und schlössen sie sich in ihrer privaten Welt ein. Dies erzeuge Traurigkeit. „Fragen wir uns also“, so Franziskus abschließend: „Wie reagiere ich auf die Einladungen Gottes? Welchen Raum gebe ich ihm in meinem Tag? Hängt die Qualität meines Lebens von meinen Geschäften und meiner Freizeit ab oder von meiner Liebe zum Herrn und zu meinen Brüdern und Schwestern, vor allem zu denen, die am meisten in Not sind?“. Nach dem Angelus ging der Papst auf die dramatische Situation im Heiligen Land ein. Er erneuerte den Appelll zur Befreiung der Geiseln und verwies auf die Notwendigkeit humanitärer Korridore in Gaza: „Die Kriege sind immer eine Niederlage!“. Franziskus forderte die ganze Kirche auf, sich am kommenden Dienstag der Kirche im Heiligen Land anzuschießen, die zu einem Tag des Fasten und Betens aufgerufen hat: "Das Gebet ist die milde und heilige Kraft, die sich der teuflischen Kraft des Hasses, des Terrorismus und des Krieges entgegenstellt. Ich lade alle Gläubigen ein, sich der Kirche im Heiligen Land anzuschließen und den kommenden Dienstag, den 17. Oktober, dem Gebet und dem Fasten zu widmen". Der Papst verwies auf die Lage in Armeneine und die Gefahr für die Kirche und Klöster: "Meine Besorgnis über die Krise in Berg-Karabach hat nicht nachgelassen. Neben der humanitären Lage der Vertriebenen - die ernst ist - möchte ich auch einen besonderen Appell zum Schutz der Klöster und Kultstätten in der Region richten. Ich hoffe, dass sie, angefangen bei den Behörden und allen Einwohnern, als Teil der lokalen Kultur, als Ausdruck des Glaubens und als Zeichen einer Brüderlichkeit, die ein Zusammenleben in Verschiedenheit ermöglicht, respektiert und geschützt werden können". Frantiskus erinnerte an das heute veröffentlichte apostolische Schreiben: „APOSTOLISCHES SCHREIBEN C’EST LA CONFIANCE ÜBER DAS VERTRAUEN AUF DIE BARMHERZIGE LIEBE GOTTES ANLÄSSLICH DES 150. JAHRESTAGES DER GEBURT DER HEILIGEN THERESIA VOM KINDE JESUS UND VOM HEILIGEN ANTLITZ“ - „C’est la confiance et rien que la confiance qui doit nous conduire à l’Amour«: „Das Vertrauen und nichts als das Vertrauen soll uns zur Liebe führen!“ (Text). Foto (c) Vatican Media
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