Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  2. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  3. Der Tod der Theologie in Deutschland
  4. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  5. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  6. Kirche im Verfall
  7. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
  8. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  9. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  10. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  11. THESE: Warum die UNO weg muss!
  12. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  13. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  14. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  15. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970

Die Eucharistie – Mein Weg zum Himmel

3. August 2024 in Buchtipp, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Carlo Acutis verbreitete den christlichen Glauben im Internet. Im Alter von 15 Jahren erkrankte er an Leukämie und verstarb. Papst Franziskus hat ihn 2020 seliggesprochen. Leseprobe 1 des Buches „Die Eucharistie – Mein Weg in den Himmel“.


Linz (kath.net)

Leseprobe 1

Während seiner Kindheit verbrachte Carlo die meiste Zeit im Sommer, von Mai bis September, im Haus seiner Großeltern mütterlicherseits in Centola, einem kleinen Touristenort in der Provinz Salerno, der sich auf einer Anhöhe befindet, von einer sehr schönen Vegetation umgeben ist und einen Blick auf das Meer freigibt. Es war das Elternhaus von Carlos Urgroßeltern, die aus dieser Gegend stammten. Wenn Carlo in Centola war, hat er üblicherweise den Vormittag und einen Teil des Nachmittags am Meer verbracht. Dort hat er am Strand auch immer zu Mittag gegessen mit einem Brötchen und etwas Obst. Er hat auch gerne das Obst direkt von den Bäumen im Garten seines Großvaters mütterlicherseits gepflückt. Das hat ihm viel Spaß gemacht.


Die geernteten Früchte hat er dann oft als Geschenk zu den Menschen gebracht, die ihn darum gebeten haben. In dieser natürlichen Umgebung mit der ländlichen Ruhe nahm der Junge eine einfache und mitmenschliche Atmosphäre in sich auf, die ganz gewiss zur Entwicklung seiner offenen und spontanen Persönlichkeit beigetragen hat. Mit seiner liebenswürdigen und aufrichtigen Art gelang es Carlo, sich mit allen Bewohnern des Städtchens anzufreunden. Eine Nachbarin, die nebenan gewohnt hat, bezeugt: »Carlo war immer nett zu allen, und da es damals im Dorf üblich war, jeden zu grüßen, dem man begegnete, grüßte er jeden und blieb oft stehen, um sich mit denen zu unterhalten, die er gut kannte. Er war ein sehr höfliches Kind und ich habe nie gehört, dass er Schimpfwörter benutzt hatte oder bockig war. Ich habe jedoch gesehen, dass er jeden Tag die Messe besucht hat.«

Carlo war in dem Ort, in dem er immer die Ferien bei seiner Großmutter verbrachte, so bekannt, dass die Bauern Obst und frische Eier als Geschenk für ihn vorbeibrachten. Er wurde als zu ihnen gehörig betrachtet, als einer ihrer Söhne, und diese Geschenke bereiteten ihm große Freude. In Centola trafen seine Großeltern zufällig eine sehr nette polnische Studentin, die sich bereit erklärte, ihn zu beaufsichtigen und sich um ihn zu kümmern. Diese junge Frau blieb ungefähr vier Jahre lang bei Carlo und wurde fast eine »zweite« Mutter für ihn.

Sie hat viele Erinnerungen an ihn bewahrt und ihre Zuneigung mit folgenden Worten beschrieben: »Als ich Carlo zum ersten Mal sah, war ich überrascht, wie sehr er den ›kleinen Engeln‹ auf einem Gemälde glich, das ich in einem berühmten italienischen Museum gesehen hatte. Carlos Augen schienen von innen heraus zu leuchten. Ganz sicher war seine Spiritualität die eines ›Heiligen‹, denn ein Kind, das jeden Tag zur Messe geht und den Rosenkranz betet, wie er es tat, trifft man nicht so leicht ein zweites Mal! Auf einer kleinen Wallfahrt, die wir zum Heiligtum von Pompeji zusammen mit seiner Mutter unternahmen, als er etwa fünf Jahre alt war, hatte ich die Gelegenheit, die große Verehrung zu sehen, die Carlo für die Gottesmutter hegte. Er ließ sich dazu anleiten, die besondere Weihe an die Gottesmutter des Rosenkranzes von Pompeji zu machen, und danach beteten wir alle zusammen den Rosenkranz vor dem wundertätigen Bild der Gottesmutter.«

kath.net Buchtipp
Die Eucharistie – Mein Weg zum Himmel
Biografie von Carlo Acutis
Von Nicola Gori
Geb., 176 Seiten
ISBN: 9783947931408
Preis: Euro 17,50


Bestellmöglichkeiten bei unseren Partnern:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Eucharistie

  1. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  2. "Der Herr ist wirklich in diesen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig"
  3. Tausende bei Eucharistie-Prozession in New York City
  4. Theologin: Eucharistie vereint, heilt und verwandelt
  5. Weihbischof Hofer bei "Adoratio" über die tiefste Form des Gebets
  6. Anselmianum distanziert sich vom Hauptautor von ‚Traditionis Custodes‘
  7. Erzbischof Cordileone unterstützt Kommunionempfang auf den Knien

Heiligkeit

  1. Is J.R.R. Tolkien a saint?
  2. Ist J.R.R. Tolkien ein Heiliger?
  3. Die Eucharistie – Mein Weg zum Himmel
  4. Die Eucharistie – Mein Weg zum Himmel
  5. Die Eucharistie – Mein Weg zum Himmel
  6. Ein Leben im Dienst der Heiligkeit
  7. Strategien des Teufels gegen gute Menschen







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  4. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  5. Der Tod der Theologie in Deutschland
  6. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  7. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  8. Kirche im Verfall
  9. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  10. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  11. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  12. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
  13. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  14. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  15. 'Reiner Bullshit': Macron sorgt mit Attacke auf Meinungsfreiheit für Entsetzen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz