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Zeitung: Nackt-Spiele, Erfahrungs- und sogar „Masturbationsräume“ in Kitas?

23. Juli 2024 in Familie, 13 Lesermeinungen
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„Welt“: „Die Erziehungspläne der Bundesländer ermöglichen ausdrücklich einen solchen ‚offenen‘ Umgang mit Sexualität. Dabei orientieren sich diese an der Lehre des Pädosexuellen Helmut Kentler.“


Berlin (kath.net) Den wenigsten Eltern dürfte bewusst sein, „dass ausgerechnet die Bildungsprogramme in Kitas deutschlandweit Grundsätzen des pädosexuellen Sexualaufklärers Helmut Kentler folgen“. Darauf macht Anja Kröning in einem Beitrag in der „Welt“ aufmerksam. Es gehe um „Nackt-Spiele, Erfahrungs- und sogar ‚Masturbationsräume‘ – regelmäßig geraten fragwürdige Kita-Konzepte in die Schlagzeilen, die erst durch Einschreiten von Behörden gestoppt werden. Solche Ideen werden mit Prävention von sexuellem Missbrauch und notwendiger Aufklärungsarbeit in Kitas begründet, zu welcher sich die Bundesländer verpflichtet haben“, schildert sie weiter.


Die „Welt“-Redakteurin berichtet, dass in Kerpen (Nordrhein-Westfalen) in einer katholischen Kita ein sogenannter „geschützter Raum“ für Kinder eingerichtet werden sollte. In diesem Raum sollten sich die Kinder „körperlich entdecken und befriedigen“ können, da ja – so eine Information auf der Homepage dieser Kita – Sexualität „zur gesunden Entwicklung von Kindern“ beitrage. Inzwischen hat das zuständige Jugendamt diese Pläne unterbunden. Auch in einer Kita der Arbeiterwohlfahrt Hannover war durch das niedersächsische Landesjugendamt im vergangenen Jahr einen „Körpererkundungsraum“ untersagt worden mit der Begründung, dass dieser das Kindeswohl gefährde.

Josefine Barbaric, Gründerin des Vereins „Nein, lass das“, kritisierte gegenüber der „Welt“, dass solche Sexualerziehungsprogramme einen Abbau kindlicher Schutzzonen nach sich zögen. Sie fordert „eine Qualitätssicherung bei der bundesweiten Umsetzung von sogenannten sexualpädagogischen Konzepten“, denn aktuell dienten diese Konzepte vor allem dazu, natürliche Schamgrenzen von Kindern einzureißen. Weiter erläutert sie, dass man Kinder mit Erwachsenen-Welten konfrontiere. Wörtlich sagt sie: „Letztlich kann man Kinder jetzt in einem vermeintlich pädagogischen Rahmen an sogenannte Doktor-Spiele heranführen. Oft erfahren nicht mal die Eltern von Erfahrungsräumen, da muss erst das Jugendamt kommen.“

Barbaric warnt, dass die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in ihren Rahmenprogrammen aus den Jahren 2011 und 2016 „nahezu identische Sätze“ zu den Äußerungen des verstorbenen Sexualpädagogen Helmut Kentler verwende. Bei Kentler handle es sich aber um jenen Psychologen, der Pflegekinder über 30 Jahre lang an pädophile Männer vermittelte und als Gutachter pädokriminelle Täter entlastet hatte, erinnert Barbaric.


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Lesermeinungen

 Tante Ottilie 27. Juli 2024 
 

Trierer Missbrauchsstudie nicht zu vergleichen mit München oder Köln

Die Missbrauchsuntersuchungen in den beiden gen. Bistümern sind viel umfassender, während in Trier alles nur bislang quasi scheibchenweise veröffentlicht wird.

Bischof Spittal und seine Mitverantwortlichen sind ja schon größtenteils nicht mehr unter den Lebenden.

Was ist mit den aktuell Verantwortlichen des Bistums Trier?


1
 
 Johannes14,6 26. Juli 2024 
 

Ein Missbrauchsbericht des Bistums Trier liegt vor

Jeder 7. Priester wird beschuldigt..

Mathias von Gersdorff kommentiert: katholische Medien schweigen (wenn Liberalismus als URSACHE von Missbrauch genannt wird! Siehe evang Missbrauchsstudie)
nur ein ausführlicher Artikel in der FAZ, und Veröffentlichung auf der Seite des Bistums.

Unter dem Einfluss von B.Spittal (1081-2001, +2007)
Liberalismus als "Dogma", Clique,B Spittal weihte B Bätzing, B Dieser als Priester, B Genn als Bischof.
Viele Trierer haben den synodalen Weg geprägt.

https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/missbrauchsstudie-fuer-bistum-trier-jeder-siebte-priester-beschuldigt-19875870.html

https://www.dw.com/de/studie-zeigt-ausma%C3%9F-von-missbrauch-im-bistum-trier/a-69754905
Von 1981-2001 49 Beschuldigte, 199 Opfer,194 Minderjährige, 80% männlich

www.youtube.com/watch?v=N-08yoB8DMg


0
 
 Hope F. 24. Juli 2024 
 

Wie tief sind wir gesunken

Das geschilderte Vorgehen gibt es unter Tieren, die eindeutig triebgesteuert sind, nicht. Warum lassen wir Kinder nicht einfach Kinder sein. Die geschilderte Praktik öffnet Pädophilen Tür und Tor. Kinder müssen vor diesen Kriminellen geschützt werden. Kindern muß vermittelt werden, daß sie übergriffiges Verhalten nicht hinnehmen müssen. Sie brauchen verantwortungsbewußte Eltern, die ihren Erziehungsauftrag ernst nehmen und nicht an Dritte deligieren. Andernfalls sind es lediglich Erzeuger aber keine Eltern. Diese sollten sich an der Fürsorge von tierischen Eltern ein Beispiel nehmen.


3
 
 Tante Ottilie 24. Juli 2024 
 

@Johannes14,6

Sie schrieben u.a.:
"Wie schon öfter erwähnt, hat B Bätzing für das Bistum Limburg solche Leitlinien von einem Mitarbeiter des Instituts für Sexualpädagogik, das mit Sielert Kentler folgt, ausarbeiten lassen, noch bevor diese Themen beim syn Weg beraten (und das entspr.Papier ABGELEHNT wurde!), trotzdem wurden sie veröffentlicht."

Meine Meinung:
Bischof Bätzing wäre wohl längst das Handwerk gelegt, wenn endlich der Missbrauchsbericht des Bistums Trier veröffentlicht würde!


2
 
 Tante Ottilie 24. Juli 2024 
 

Gerade Christen sollten die drohende Warnung des Herrn beachten

Mt18,6: Wer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum Bösen verführt, für den wäre es besser, wenn er mit einem Mühlstein um den Hals im tiefen Meer versenkt würde.


4
 
 heikostir 23. Juli 2024 
 

Irrsinn!

Wenn man so etwas liest, meint man einen Blick in kranke Phantasiewelten zu tun. Das Erschreckende aber ist: Das ist Realität!


5
 
 Johannes14,6 23. Juli 2024 
 

Leider gehen die Begriffe durcheinander und es gibt Verwirrung

Prof. Kutschera unterscheidet "Sex" als Bezeichnung für "Männlich" und "Weiblich", klar zu definieren durch männliche Samen- und weibliche Eizellen. Abzugrenzen davon ist "Gender" als sozio-psychologisches Konstrukt.

Kentler und Epigonen unterstellen mit dem Begriff "sexuelles Wesen von Anfang an", dass die SEXUELLEN BEDÜRFNISSE AB GEBURT befriedigt werden sollten. So empfehlen die WHO Leitlinien for 0 -4 jährige Masturbation etc.


1
 
 SalvatoreMio 23. Juli 2024 
 

Das neue Credo lautet: Der Mensch ist von Beginn an ein sexuelles Wesen.

@Johannes 14,6. Meiner Meinung nach ist "Sex" nicht zu reduzieren auf sexuelle Praxis. Meines Wissens ist damit eigentlich nichts Anderes gemeint als die "männliche" bzw. weibliche Daseinsform. Aber das könnten andere besser erklären. Jedenfalls meine ich: jeder ist von Anfang an ein sexuelles Wesen: anders geht es gar nicht.


0
 
 Adamo 23. Juli 2024 
 

Dieses Verderben unserer Kinder

ist ganz im Sinne der links-grünen Familienministerin Lisa Paus.


2
 
 Johannes14,6 23. Juli 2024 
 

Gut, daß das Thema aus der Nische kommt

Und in einer Zeitung wie der "Welt" kommentiert wird.

Tatsächlich ist die Kentler Pädagogik Grundlage der Leitlinien für die Sexualerziehung von WHO und UNO geworden und somit weltweit verbreitet. Die "Lerninhalte" nach Lebensalter sind schockierend. Desensiblisierung gegenüber sex. Inhalten ab Kita scheint das Ziel.

Wie schon öfter erwähnt, hat B Bätzing für das Bistum Limburg solche Leitlinien von einem Mitarbeiter des Instituts für Sexualpädagogik, das mit Sielert Kentler folgt, ausarbeiten lassen, noch bevor diese Themen beim syn Weg beraten (und das entspr.Papier ABGELEHNT wurde!), trotzdem wurden sie veröffentlicht.
Das neue Credo lautet: Der Mensch ist von Beginn an ein sexuelles Wesen.


2
 
 Fink 23. Juli 2024 
 

Frühsexualisierung der Kinder - Einfallstor für Pädophile

Die Vereinigung "Demo Für Alle" hat ein wichtiges Gespräch zu diesem Thema ins Netz gestellt.
Siehe LINK !

www.youtube.com/watch?v=RSc3owTqve4


3
 
 Dominus vobiscum 23. Juli 2024 
 

Ich hoffe alle Eltern/ werdende Eltern die das sehen überlegen sich nochmal ob das zusätzliche Gehalt die mögliche Kindeswohlgefährdung wert ist.


5
 
 JP2B16 23. Juli 2024 
 

Ethnologe und Anthropologe Joseph D. Unwin (1938)

In der Vergangenheit verwies ich immer mal wieder auf einen von Gabriele Kuby am 10.Okt.2005 erschienenen Artikel. Dort wird der Ethnologe und Anthropologe Joseph D. Unwin (1938) zitiert: "Je strenger die Sexualmoral, desto höher die Kultur, je liberaler die sexuellen Praktiken, desto niedriger das kulturelle Niveau." Wie recht er hat. Wenn des Menschen Geist nicht mehr fähig ist, den irdisch-sexuellen Wunschbildern vor dem eigenen geistigen Auge Einhalt zu gebieten, ist das ein Beleg dafür, in welchem rasenden Tempo der Niedergang unsere (übersexualisierten) Gesellschaft im einstigen Land der (interlektuell redlichen) Dichter und Denker fortschreitet. Je enfesselter sexuelles Tun in die Öffentlichkeit getragen wird und auch getragen werden kann (keine Sittenpolizei verbietet das, was im Deckmantel der Kunst daherkommt), so primitiver geriert sich eine Gesellschaft insgesamt. An solchen Aktionen manifestiert sich das allzu deutlich.

www.kath.net/news/11702


5
 

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